Ergebnisse zum Suchbegriff „Buecher“
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"Neue Heimat Siebenbürgen": Interview mit Jens Kielhorn
Auswanderer, Rückwanderer oder Nicht-Ausgewanderte – lange Zeit schien ein biografischer Bezug zu Siebenbürgen nur in diesen drei Kategorien und ihren Nuancen denkbar. Doch gibt es nicht wenige Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt nach Siebenbürgen verlegen und hier einen Neustart wagen. Was bedeutet die „neue Heimat Siebenbürgen“ für sie? Welches sind ihre Beweggründe? Wie baut man hierzulande eine neue Existenz auf? Diese und andere Fragen stellt unsere Zeitung den „Neusiedlern“ in einer Interview-Reihe, die in loser Folge erscheinen wird. Sie beginnt mit dem Bonner Jens Kielhorn (47), der Rumänien erstmals zur Jahreswende 1993-1994 besuchte. Heute lebt er gemeinsam mit seiner Frau und drei Kindern in Hermannstadt und betreibt in Siebenbürgen und dem Banat mehrere Buchhandlungen, in denen fünfzehn Mitarbeiter beschäftigt sind. mehr...
Evakuierung 1944-1945: Museumsgut teilweise gerettet
Dem Bistritzer Pfarrer und Gymnasialprofessor Friedrich Krauss (1892-1978) ist es während der Evakuierung mit der Eisenbahn gelungen, statt seinen Hausrat das Museumsgut und die 800000 Zettel mit nordsiebenbürgischen Mundartproben mitzunehmen, die er in den 1920er und 30er Jahren in den nordsiebenbürgischen Dörfern gesammelt hatte. Daraus entstand das einzigartige Nordsiebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch im Siebenbürgen-Institut in Gundelsheim am Neckar. In seinem Erlebnisbericht von 1956 (ein wahres Evakuierungstagebuch) notiert er Folgendes. mehr...
Zum Buch „Notizen eines Ruhelosen“ von Hans Bergel
Der im Juli dieses Jahres 90 Jahre alte Hans Bergel veröffentlichte in den letzten vier Jahren, seit 2011, acht Bücher. Für 2015 sind weitere angesagt, dazu Neuauflagen und Übersetzungen. Als eines der interessantesten darf der fast 1000 Seiten umfassende, vor kurzem im Berliner Frank & Timme Verlag erschienene Band „Notizen eines Ruhelosen. Tagesaufzeichnungen 1995-2000“ bezeichnet werden. Neben den Romanen „Der Tanz in Ketten“, „Wenn die Adler kommen“ und „Die Wiederkehr der Wölfe“, die 2015 alle als Neudruck erscheinen werden, ist es zweifellos eines der wichtigsten Bücher in Bergels bisherigem Gesamtwerk. mehr...
Ein Leben im Glückszeichen der Freundschaft: Zum Tod des Philosophen Walter Biemel
Der bedeutende Philosoph und Kunsttheoretiker Walter Biemel, Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 1997, ist am 6. März 2015 im Alter von 97 Jahren in Aachen gestorben. Einen Nachruf auf den Denker, Lehrer, Musiker, Kunstkenner, Schachspieler, Sportler, Zauberer, Philantrop, Mäzen und den besten Freund, den man sich vorstellen kann, zeichnet im Folgenden eine langjährige Weggefährtin aus Aachen. mehr...
„Die Hoffnung ist ein Hefeteig“: Lesung mit Eleonora Hummel in Nürnberg
Man schreibe darüber, was einen bewegt, empört oder entsetzt, sagte Eleonora Hummel zur Frage über die Themenauswahl ihrer Bücher. Auf Einladung des Nürnberger Kulturbeirats zugewanderter Deutscher, der die kulturellen Belange der deutschen Aussiedler und Vertriebenen in Nürnberg vertritt, las die Dresdener Schriftstellerin am 26. Februar im Zeitungs-Café Hermann Kesten in Nürnberg aus ihren Büchern. Die Lesung mit der russlanddeutschen Autorin, die zweite in der Lesereihe 2015, wurde in Kooperation mit dem Bildungscampus Nürnberg veranstaltet. Susanne Schneehorst von der Stadtbibliothek Nürnberg begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste aus der Stadt und Umgebung. Die Redakteurin Nina Paulsen (Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.) präsentierte die Autorin und ihr Werk in einer kurzen Vorstellung. mehr...
Leuchtende Schatten: Interview mit der Autorin Iris Wolff
Als Romanautorin debütierte Iris Wolff 2012. Ihr Erstling „Halber Stein“ erschien bald in zweiter Auflage und wurde in Dinkelsbühl beim Heimattag 2014 mit dem Ernst-Habermann-Preis ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman „Leuchtende Schatten“ erscheint im März zur Buchmesse. Der Otto Müller Verlag hat ihn bereits in seinem Frühjahrsheft für das laufende Jahr vorgestellt: „Poetisch und mit beeindruckender Leichtigkeit erzählt Iris Wolff in ihrem zweiten Roman von der Unantastbarkeit der Freiheit, von Freundschaft und Liebe in der Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.“ Mit der Autorin sprach Siegfried Habicher. mehr...
Anmeldung zu den Verkaufsausstellungen in Dinkelsbühl
Während des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl gibt es am 23./24. Mai 2015 die Gelegenheit, siebenbürgisch-sächsische Bücher, Kunst- und Volkskunsterzeugnisse zu verkaufen – sofern die Stadt Dinkelsbühl ihre Genehmigung erteilt. mehr...
Evakuierung 1944-1945: Gedanken aus der Ferne
Vor 70 Jahren starb Michael Wolf-Windau, einer der tiefsinnigen nordsiebenbürgischen Heimatdichter, während der Evakuierung im Sudetenland. Geboren am 5. November 1911 in Windau, war er durch eine schwere Rückenmarkkrankheit, unter der er seit seinem 10. Lebensjahr litt, behindert und von seiner Umwelt äußerlich isoliert. Bücher, vor allem die Bibel, halfen ihm, sich in einer Welt einzurichten, aus der heraus er seinen Landsleuten, seinen Freunden etwas geben konnte. mehr...
Gedenkfeier in Bukarest erinnert an Russlanddeportation der Deutschen aus Rumänien vor 70 Jahren
Etwa 70000 Deutsche aus Rumänien – 112000 aus ganz Südosteuropa – wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit in russische Arbeitslager deportiert: Junge, arbeitsfähige Menschen – Männer zwischen 17 und 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren, Knaben und Mädchen, manchmal sogar mit ihren Vätern und Müttern zusammen – wurden in Viehwaggons verfrachtet und mitten im strengen Winter 1945 abtransportiert. Wochen oder gar Monate dauerte die Reise in ein unbekanntes Schicksal. Familien wurden auseinandergerissen, in verschiedene Arbeitslager gebracht. Mit den Lieben, die in der Heimat verblieben – den Kindern und Großeltern oder den Männern, die noch an den Fronten kämpften, denn zum Zeitpunkt der Deportation war der Krieg noch nicht zu Ende – riss jahrelang jeder Kontakt ab. Fünf Jahre lang, manche auch länger, kämpften die Deportierten gegen Kälte, Hunger und Tod in den Erz- und Kohleminen und -fabriken im Donbass oder im Ural, bis die meisten der Überlebenden 1948/49, einige erst 1950/51, zurück in die Heimat durften. Die anderen etwa 10000, die Krankheit, Arbeitsunfällen oder dem Hunger zum Opfer gefallen waren, schluckte die russische Erde: nackt, namenlos, würdelos. Kein Grabstein, keine Gedenktafel erinnert bis heute in der ehemaligen Sowjetunion an ihr Schicksal – an den Teil der Geschichte, den es überhaupt erst seit der Wende 1989 zu geben begann. mehr...
Jahresbericht 2014 der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek
Das Jahr 2014 war geprägt von der Übernahme des Nachlasses der Familie Hildegard und Günter Volkmer. Mit viel Arbeit verbunden war insbesondere die Auflösung des Haushaltes, da die einfache Entrümpelung durch eine Firma nicht infrage kam. Grund dafür waren einerseits die Gegenstände wie Bücher, Landkarten, Diasammlung etc., deren Eignung für eine Überführung in die Siebenbürgische Bibliothek mit Archiv geprüft werden musste, und andererseits die Auswahl und die Versteigerung derjenigen Gegenstände, die veräußert werden konnten. Für den Transport der Bücher und Dias nach Gundelsheim musste eine Transportfirma beauftragt werden, so groß war die Menge. Der Verkauf der Haushaltsgegenstände zog sich über mehrere Monate hin. Erst danach konnten übriggebliebene Kleider, Geräte und Möbel einem gemeinnützigen Verein übergeben werden, der sie an Bedürftige in der Ukraine verteilte. Auch die Übertragung der beiden Immobilien an die Stiftung und der Verkauf der einen davon waren mit viel Aufwand verbunden. Der Verkauf des zweiten Hauses ist eingeleitet. Rund 160000 Euro konnten durch diese Aktivitäten als Zuwendungen auf das Konto der Unterstiftung Hildegard und Günter Volkmer gebucht werden. mehr...





