Ergebnisse zum Suchbegriff „Bukarest 1948“

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10. Juni 2007

Kulturspiegel

"Luzidität und Leidenschaft" - Pianistin Lotte Jekéli

Da noch nicht „verbindlich“ geklärt ist, wen wir als Siebenbürger oder Siebenbürger Sachsen ansprechen dürfen und wen nicht, wird vielleicht von einigen Lesern die Legitimation einer Würdigung von Lotte Jekéli zu ihrem Achtzigsten als Siebenbürgerin in der Siebenbürgischen Zeitung mit dem Argument in Frage gestellt, sie sei ja eigentlich nicht Siebenbürgerin. Es bleibe dahingestellt, ob sich die Geschichte der siebenbürgischen Musikinterpretation mit dem Namen Lotte Jekeli (Künstlername Jekéli) schmücken darf oder nicht, auch schon nur deshalb, weil es ja eigentlich belanglos ist, ob die im thüringischen Eisenach geborene Künstlerin nun im „strengen Sinn“ Siebenbürgerin ist oder nicht: Ihre Mutter Gertrud, geborene Kühn, war eine nach Siebenbürgen eingewanderte „reichsdeutsche“ Lehrerin aus Wiesbaden, der Vater Julius Jekeli, in jungen Jahren Lehrer in Mediasch und Klausenburg, stammte aus Bogeschdorf in Siebenbürgen. mehr...

25. März 2007

Kulturspiegel

Bildhauerin Annemarie Suckow von Heydendorff zum 95. Geburtstag

Auf kulturellem Gebiet nahm bei den Siebenbürger Sachsen, deren Land nach dem Ersten Weltkrieg zu Rumänien kam, die Musik einen wichtigen Platz ein. Bauern sangen ihre Volkslieder im Dialekt, und in der Stadt waren es Gesangvereine und Sinfonieorchester von Laien, die den Ausübenden Freude bereiteten und das Publikum in Konzerten und Opernaufführungen begeisterten. Für Bürgerfamilien gehörte es zum guten Ton, dass Töchter und Söhne privaten Klavierunterricht erhielten oder Geige spielen lernten. In Höheren Schulen waren Chöre und Kapellen von Streich- und Blasinstrumenten beliebt. Moderne Schlager fanden bald Eingang in Siebenbürgen und wurden von Laien auf Bällen und Tanztees gespielt. Hingegen spielten die Bildenden Künste eine Nebenrolle. mehr...

2. Februar 2007

Rumänien und Siebenbürgen

Nachrichten aus der Heimatkirche in Siebenbürgen

Die von der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien herausgegebene „LandesKirchlicheInformation“ (LKI), Nr. 22-24 / 2006, berichtet unter anderem über die Wahlen in die Leitung unserer siebenbürgischen Heimatkirche, die Rückgabe von Immobilien an siebenbürgischen Gesamtgemeinde und die Restitution von Gemälden an das Brukenthalmuseum in Hermannstadt und das fünfte Treffen des Landesjugendmitarbeiterkreises in Wolkendorf. Die Artikel werden mit freundlicher Genehmigung der LKI im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

22. Januar 2007

Rumänien und Siebenbürgen

Teure Törzburg

Der Kronstädter Kreisrat will die im späten 14. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen erbaute Törzburg (rumänisch: Castelul Bran) von der Familie Habsburg für 60 Millionen Euro kaufen. In Bukarest stößt dieses Vorhaben auf Ablehnung. Das rumänische Kulturministerium kritisiert den Preis als deutlich zu hoch. Erst im vergangenen Jahr hatte Rumänien die nahe Kronstadt gelegene Burg nebst dazugehörigen Anwesen an die Habsburger zurückgegeben, sich allerdings ein Vorkaufsrecht ausbedungen. mehr...

4. Januar 2007

Rumänien und Siebenbürgen

Das verfallende Hermannstädter Strandbad wurde 70

Heute, mitten in der Europäischen Kulturhauptstadt 2007, verfällt das erste olympische Sportbad Rumäniens. Nur noch der „Robert-Phleps“-Sprungturm (nach dem Vater des Stifters Dr. Erich Phleps benannt) setzt ein Zeichen. Die deutsche Gedenktafel wurde von der Verwaltung in den siebziger Jahren entfernt. Seine große Zeit hatte das Sportbad von seiner Eröffnung am 12. Juli 1936 bis Mitte der siebziger Jahre. Und heute: Nachdem der CSM (Arbeitersportklub) und die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien 2004 die Rückerstattung beantragt haben, bleibt Bürgermeister Klaus Johannis nur noch der Ausweg: kein Geld, kein Baugrund („Tribuna“ vom 9. Juni 2006). mehr...

19. Dezember 2006

Kulturspiegel

Grete Lienert-Zultner und der Volksgesang

Es hat im gesamten deutschen Sprachraum wie in den deutschen Siedlungsgebieten Ost- und Südosteuropas im Laufe der Geschichte Zeiten gegeben, in denen sich im Volksgesang, im Singen von Volksliedern, Ermüdungs-, Verfalls- und Krisenerscheinungen bemerkbar machten, durch die Initiative aber von Persönlichkeiten, Gruppen, Singgesellschaften, Singakademien, Liedertafeln, Sängerbünden, Universitäten, Adjuvantenchören, Gesang- und Musikvereinen, Jugend- und Singbewegungen oder der Singpraxis in den Schulen jedesmal eine Rückbesinnung, Auffrischung und Erneuerung eintrat. Immer waren auch einzelne Musiker, Komponisten, Volkssänger, Volksliedsammler und -forscher, Chor- und Singleiter am Werk, die neue Lieder im Volkston komponierten oder „unbeabsichtigt“ Lieder schufen, die in die Breite drangen und zu Volksliedern geworden sind. mehr...

20. November 2006

Rumänien und Siebenbürgen

"Uns widerfährt Gerechtigkeit"

1948 waren 19 wertvolle Gemälde unter Missachtung der testamentarischen Verfügungen des Barons Samuel von Brukenthal nach Bukarest verbracht worden – am 10. November 2006 wurden sie dem Brukenthalmuseum in Hermannstadt zurückgegeben.
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19. September 2006

Kulturspiegel

Warum Habsburger und nicht Hohenzollern?

Die Presse Rumäniens sowie ausländische Blätter meldeten in den ersten Monaten des Jahres 2006, dass die Törzburg (rumänisch Burg „Bran“ nach dem gleichnamigen Dorf, in dem sie sich befindet) vom rumänischen Staat den Erben der Prinzessin Ileana, und zwar den Habsburgern, zurückerstattet wurde. Weshalb wurde die renommierte Burg an die Habsburger und nicht an die Hohenzollern zurückgegeben? Weshalb hat die Törzburg nichts mit Dracula und Vlad-Țepes zu tun? Der Historiker Michael Kroner, Autor eines Buches über die „Hohenzollern als Könige von Rumänien“, beleuchtet im Folgenden die Geschichte der Törzburg. mehr...

11. September 2006

Kulturspiegel

Bedeutender Historiker und Theologe: Harald Zimmermann wird 80

Am 12. September vollendet der renommierte Historiker Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Harald Zimmermann sein 80. Lebensjahr. Er ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) und war jahrzehntelanges Mitglied des Vorstandes und von 1978 bis 1983 dessen 2. Vorsitzender als Stellvertreter von Dr. Ernst Wagner. 1994 wurde er mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis gewürdigt. mehr...

7. August 2006

Kulturspiegel

Eine bilderfüllte Welt: Helfried Weiß zum 95. Geburtstag

Der schöpferische Genius, der Helfried Weiß beseelt, ist eine Konstante seines reichen Schaffens. Als Grafiker und Maler hat er seit seiner ersten Einzelausstellung 1934 im Salonul Oficial in Bukarest mehr und mehr Beachtung gefunden: Er hat seinen festen Platz in der von Turbulenzen durcheinander gewirbelten Kunstentwicklung der letzten 70 Jahre. mehr...