Ergebnisse zum Suchbegriff „Daniel“
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Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte.
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Bundespräsident Gauck Festredner beim Tag der Heimat in Berlin
Berlin - Unter dem Leitwort „Identität schützen –Menschenrechte achten“ hatte der Bund der Vertriebenen (BdV) am 3. September zum zentralen Festakt zum Tag der Heimat in den Humboldt-Saal der Urania Berlin eingeladen. Die Festrede hielt in diesem Jahr Bundespräsident Joachim Gauck. BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB durfte unter den zahlreichen Ehrengästen allen voran Bundespräsident Gauck mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt, etliche Vertreter aus Bundes- und Landespolitik sowie aus dem Diplomatischen Corps begrüßen. So waren u. a. der Präsident des Hessischen Landtages, Norbert Kartmann, die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller MdL, der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig, BdV-Ehrenpräsidentin Erika Steinbach MdB, der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, sowie etwa die Botschafter Ägyptens, Armeniens, Litauens oder Serbiens zur Veranstaltung gekommen. Den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland vertrat die Bundesvorsitzende Herta Daniel. Die rege Teilnahme sei ein Zeichen dafür, „welch hohen Stellenwert der Tag der Heimat für uns, für unseren Verband, aber auch in der gesamten deutschen Gesellschaft genießt“, erklärte der BdV-Präsident zu Beginn. mehr...
Einladung zur Tagung "Getrennt und doch verbunden" in Bad Kissingen
Zur Tagung „Getrennt und doch verbunden. Potentiale der Zusammenarbeit von Institutionen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit Partnern in Rumänien“ lädt die Akademie Mitteleuropa e.V. gemeinsam mit dem Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften für den 28. bis 30. Oktober 2016 in die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen ein. mehr...
Siebenbürger Sachsen beim NRW-Tag
Das Land Nordrhein-Westfalen feiert 2016 seinen 70. Geburtstag. Die britischen Besatzer waren die Geburtshelfer des „Bindestrich-Landes“, das am 23. August 1946 aus der Taufe gehoben wurde. Zwei unterschiedliche Landesteile – das Rheinland und Westfalen – wurden damals zu einem neuen Land zusammengeschlossen, Anfang 1947 kam noch das Land Lippe hinzu.
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Geschichtswissenschaftliche Neuerscheinungen werden in Berlin vorgestellt
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa (Webseite) präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut (RKI) am Montag, den 19. September, um 19.00 Uhr beim Sitz des RKI, Reinhardtstraße 14, in Berlin zwei Neuerscheinungen mit siebenbürgischem Bezug: mehr...
Heinzelmännchen oder gute Fee: Herta Schuster feierte 104. Geburtstag
Eine große Bedeutung im Leben von Herta Schuster, die 1912 in Weingartskirchen in Siebenbürgen geboren wurde, haben ihre Nächsten, ihre Mitmenschen: Familie, Freunde oder Unbekannte – eben da, wo ihre Hilfe, ihr Einsatz gefragt ist. Und das möglichst heimlich und im Stillen. Heinzelmännchen oder gute Fee? mehr...
Hochzeitsglocken läuten in Martinsdorf
Nach einer Reihe von Jahren wieder in Siebenbürgen zu sein, erschließt sich einem immer ein interessantes Bild: Vertrautes und daneben auch viel ungewöhnlich Neues! Das führt dazu, die alte Heimat jeweils mit neuen Augen zu sehen. Neben dem ernüchternden mehrheitlichen Fehlen der Sachsen, neben Spuren von Verfall dann doch auch Erfreuliches. Von weitem grüßt manch herausgeputzte Altstadt oder Kirchenburg in ihrem Glanz. Und wer nach rechts oder links schaut, merkt, wie viel Gutes sich im Land getan hat. Ungewöhnlich und doch wahr, nicht für möglich gehalten noch vor knapp drei Jahrzehnten. mehr...
„Fest unter der Eiche“ im Haus der Heimat Nürnberg
Am 23. Juli reiste der Schirmherr des „Festes unter der Eiche“, Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, aus München nach Nürnberg-Langwasser, auch wenn es ihm nicht leicht fiel angesichts des kürzlich erfolgten Anschlags nahe Würzburg und des am Vorabend in einem Einkaufszentrum in München geschehenen Amoklaufs. Abgeordnete des Deutschen Bundestags, des Bayerischen Landtags und des Nürnberger Stadtrates sagten ebenfalls nicht ab und begründeten ihre Teilnahme in ihren Grußworten. mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Eigentlich waren die Weichen für die Zukunft der Siebenbürger Sachsen als privilegierte ständische Nation durch die Reformation, durch ihre verfassungsmäßige Rolle im Fürstentum Siebenbürgen, durch ihre eigene Gesetzgebung, das „Eigenlandrecht“, bestens gestellt. Es kam leider anders, wegen des Schwankens des ungarischen Adels und der von ihm gestellten Fürsten zwischen den rivalisierenden und sich immer wieder bekriegenden Großmächten der Habsburger und Osmanen, wegen der zeitweise bürgerkriegsähnlichen Zustände im Land zwischen konkurrierenden Fürsten und Adelsgruppen, aber auch zwischen den einzelnen Ständen, wegen der letztlich sie schwächenden, wenngleich bewundernswert unverbrüchlichen Treue der Sachsen zum „deutschen“ Herrscherhaus der Habsburger, die nach der Eroberung Siebenbürgens nicht belohnt, vielmehr der Staatsraison geopfert wurde. mehr...
Kronenfest in Herzogenaurach
Am 26. Juni feierte die Siebenbürgische Volkstanzgruppe Herzogenaurach zusammen mit geladenen Tanz- und Trachtengruppen und vielen Gästen von nah und fern in den herrlichen Weihersbachanlagen und bei der klangvollen Musik der Siebenbürger Blaskapelle Nürnberg ihr traditionelles Kronenfest. Die Vorbereitungen für das Fest, das Binden und Aufstellen der zwei Kronen hatten am Vortag die Mitglieder der Jugend- und Erwachsenentanzgruppe, unterstützt von den treuen Helfern der Nachbarschaft Herzogenaurach, getroffen.
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