Ergebnisse zum Suchbegriff „Deportation Augsburg“
Artikel
Ergebnisse 11-20 von 45 [weiter]
Nachruf auf Rolf Reiser
Ende letzten Jahres, kurz vor seinem 98. Geburtstag, verstarb unser langjähriges Vereinsmitglied und ehemaliger Vorsitzender Rolf Reiser. Geboren 1920 in Hermannstadt, heiratete der gelernte Optiker 1943 während eines Fronturlaubes seine Jugendliebe Melitta, geborene Baier. Rolf geriet in westliche Gefangenschaft und Melitta flüchtete, nachdem sie mit viel Glück der Deportation in die Sowjetunion entgehen konnte, 1947 über Ungarn und Österreich in die BRD. Nach geglückter Familienzusammenführung ließ sich das Paar in Augsburg nieder. mehr...
Landler-Ausstellung im Siebenbürgischen Museum: "Das Wort sie sollen lassen stahn …"
Im Siebenbürgischen Museum auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar wurde in den beiden Räumen für Wechselausstellungen am 21. April dieses Jahres eine Präsentation zum Thema Deportation evangelischer Christen aus den Erblanden der Habsburger unter Kaiser Karl VI. und seiner Tochter Maria Theresia nach Siebenbürgen eröffnet. Das Jahr und der Inhalt der Ausstellung stehen in enger Beziehung zum Lutherjahr 2017, und der Titel der Ausstellung, „Das Wort sie sollen lassen stahn …“, ist ein Vers aus dem bekannten Lied des Reformators Martin Luther „Ein feste Burg ist unser Gott“. Zugleich bringt die Ausstellung auch das Thema der Migration aus historischer Sicht ins Gespräch, indem die Lebensdramatik aber auch der Neuanfang in der Fremde anhand von Gruppen- und Menschenschicksalen aus vergangenen Zeiten den heutigen Besuchern ins Bewusstsein gebracht wird. mehr...
Kreisgruppe Augsburg: Rückblick auf 2015
Die Kreisgruppe Augsburg blickt auf ein ereignisvolles Jahr 2015 zurück mit all den gelungenen Veranstaltungen wie Kinderfasching und Erwachsenenfasching, Muttertaggottesdienst, Heimattag in Dinkelsbühl, Kronenfest, Kathreinenball, Reformationsgottesdienst, Adventsgottesdienst, Chor- und Theateraufführungen, Seniorengruppentreffen, Fachvorträgen, Reiseveranstaltungen. Das ist nur möglich, weil viele Mitglieder unserer Kreisgruppe ehrenamtlich tätig sind und viele Landsleute unsere Veranstaltungen besuchen. mehr...
25. Sachsentreffen in Mediasch: Von Schulbildung und Herzensbildung bei den Siebenbürger Sachsen
Schule und Bildung standen im Mittelpunkt des 25. Sachsentreffens, das am 19. September bei wunderschönem Sommerwetter in Mediasch stattfand. „Schule – gestern, heute, morgen“ lautete das Motto des Festes, das jährlich von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) veranstaltet wird. mehr...
Das Programm des Heimattages 2015
Eine Fülle an attraktiven Angeboten erwartet die Besucher des diesjährigen Heimattages, der vom 22. bis 25. Mai 2015 in Dinkelsbühl stattfindet unter dem Motto „Identität lohnt sich“. Mitausrichter sind heuer Heimatortsgemeinschaften des Zwischenkokelgebiets. Informationen während des gesamten Pfingsttreffens bieten der Infostand vor der Schranne sowie das Festbüro im Rathaus, Segringer Straße 30, Samstag und Sonntag von 8.00-18.00 Uhr, Montag von 8.00-12.00 Uhr. Die Ausstellungen und der „Siebenbürger Markt“ – wieder im Spitalhof – können Samstag und Sonntag von 9.00-19.00 Uhr besucht werden. mehr...
Das Programm des Heimattages 2015
Eine Fülle an attraktiven Angeboten erwartet die Besucher des diesjährigen Heimattages, der vom 22. bis 25. Mai 2015 in Dinkelsbühl stattfindet unter dem Motto „Identität lohnt sich“. Mitausrichter sind heuer Heimatortsgemeinschaften des Zwischenkokelgebiets. Informationen während des gesamten Pfingsttreffens bieten der Infostand vor der Schranne sowie das Festbüro im Rathaus, Segringer Straße 30, Samstag und Sonntag von 8.00-18.00 Uhr, Montag von 8.00-12.00 Uhr. Die Ausstellungen und der „Siebenbürger Markt“ – wieder im Spitalhof – können Samstag und Sonntag von 9.00-19.00 Uhr besucht werden. mehr...
Opfererfahrung verpflichtet zu Mitmenschlichkeit und Solidarität
Ulm – 25 Frauen und Männer stehen im engen Schulterschluss auf der Bühne, die, vor 70 Jahren zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert, die furchtbaren Lagerjahre überlebt haben: aufrecht, ungebrochen, selbstbewusst in ihrer kollektiven Haltung; die Gesichter vom Alter und zugestoßenem Schicksal gezeichnet; mitunter strahlende Augen in diesem Moment des Bewusstwerdens der ihnen zuströmenden öffentlichen Aufmerksamkeit und des mitmenschlichen Respekts, hier und jetzt. Diese Personengruppe steht zugleich stellvertretend für alle Angehörigen der sogenannten Erlebnisgeneration, denen die Teilnahme an dieser Zentralen Gedenkveranstaltung zur Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion vor 70 Jahren, die am 17. Januar 2015 in Ulm stattfindet, nicht mehr möglich ist, weil sie nicht mehr am Leben sind oder die Anreise bei winterlichem Wetter aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht mehr auf sich nahmen. Ihrer aller wurde in dieser feierlichen Zusammenkunft im Haus der Begegnung gedacht. Über das retrospektive Erinnern hinaus stand die gegenwartsbezogene Frage nach den Konsequenzen aus dieser Geschichte im Raum, nach den heute abzuleitenden gesellschaftlichen, verantwortungsethischen Folgerungen. mehr...
Zentrale Gedenkveranstaltung in Ulm erinnert an Deportation vor 70 Jahren
Nachdem die Rote Armee im Herbst 1944 nach Westen vorgerückt war, begann im Januar 1945 die Deportation von Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. 120.000 Deutsche waren davon betroffen. Ein Viertel von ihnen sollte aus den Lagern nicht zurückkehren. Die Geschichte der Deportation war lange Zeit kein öffentliches Thema. Erst 1995, zum 50. Jahrestag, fand eine erste öffentliche Veranstaltung mit Betroffenen statt. Anlässlich des 70. Jahrestages werden sich die letzten Überlebenden auf Einladung der Veranstalter am 17. Januar 2015 noch einmal in der Stadt an der Donau treffen. Im Mittelpunkt der Begegnung werden neben dem Suchen nach einem bekannten Gesicht die Fragen des Umgangs mit dieser historischen Hypothek stehen. Welche Lehren ziehen wir aus dieser Geschichte, was nehmen wir an und geben wir weiter – diese Fragen stehen über der Zusammenkunft.
mehr...
Großes siebenbürgisches Sängerfest in Nürnberg
Rund 500 Gäste fanden sich am 25. Oktober im Gemeinschaftshaus Nürnberg-Langwasser ein, um zusammen mit acht Chören, die sich zu einem großen Sängerfest trafen, der Fürther Nachbarschaft und deren Chor zum 20-jährigen Jubiläum zu gratulieren. Das zum Sängerfest gehörende Chorleiterseminar am Vormittag im Haus der Heimat bestritt der erfahrene Musiker, Komponist und Chorleiter Dr. Gerald Fink. Er zeigte aktuelle Entwicklungen im Chorgesang Deutschlands auf. mehr...
1. Bayerischer Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung
München - Am 15. Mai 2012 hatte Ministerpräsident Horst Seehofer einer Delegation des Landesverbandes Bayern des Bundes der Vertriebenen (BdV) versprochen, ihren Wunsch nach einem Gedenktag für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung während und nach dem Zweiten Weltkrieg zu erfüllen. Nach erfolglosen Bemühungen auf Bundesebene, diesen Gedenktag bundesweit einzuführen, beschloss die Bayerische Staatsregierung am 15. Mai 2013 einen bayerischen Alleingang. Am 14 September 2014 war es in Bayern so weit: Im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei wurde der erste Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung feierlich begangen. Der Einladung des Ministerpräsidenten waren zahlreiche hochrangige Bundes- und Landespolitiker gefolgt, darunter auch der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Bernd Fabritius, MdB, sowie Vertreter der Landsmannschaften. mehr...







