Ergebnisse zum Suchbegriff „Deportation“
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Im Glauben an die Kraft des Gedichts: Horst Samson wurde 70
Nicht von ungefähr erwähnt der Lyriker Horst Samson die Merseburger Zaubersprüche in seinen Essays über Literatur. Diese einzigen erhaltenen althochdeutschen Sprüche sind zu einer Zeit entstanden, als dichterischen Worten noch Zauberkraft zugesprochen wurde. Dieses Urvertrauen in die beschwörende Wirkung des Wortes lebte und lebt fort, wenn auch in abgewandelten Äußerungsformen. Vielleicht rührt daher Horst Samsons Glaube an die Kraft des Gedichts. mehr...
„Heimat ist mehr als nur ein geografischer Ort“
Mit seiner Festrede bewegte Vladimir Ham, Vorsitzender der Deutschen Gemeinschaft in Kroatien, die Zuhörer beim Zentralen Tag der Heimat des BdV-Landesverbandes Hessen in Wiesbaden. mehr...
Evakuierungsgedenken in Bistritz/Amtseinführung von Stadtpfarrer Andreas Hartig
„Der Exodus der Siebenbürger Sachsen 1944 war ein unumkehrbarer Einschnitt mit harten Folgen für Bistritz, für Nordsiebenbürgen. Dieser Exodus ging leider während der Jahre des Kommunismus besonders nach 1970 weiter.“ Mit diesen Worten begann der Bürgermeister von Bistritz, Ioan Turc, seine kurze Ansprache am Freitagnachmittag, dem 13. September, im Beisein von Sachsen aus dem Ausland, Vertretern der Kirche und des Forums, einer stattlichen Anzahl von Bürgern und der örtlichen Behörden, die des 80. Jahrestages des Exodus der Sachsen aus Nordsiebenbürgen gedacht haben. mehr...
Reiseerzählung von Irmgard Rosina Bauer: „Heimat, wo bist du?“
Die gebürtige Münchnerin Irmgard Rosina Bauer, deren Eltern aus Bußd bzw. Törnen stammen, hat in diesem Sommer mit ihrer jüngeren Schwester, ebenfalls in München geboren, Siebenbürgen besucht und „die Andersartigkeit dieses Landstrichs im heutigen Rumänien verspürt“, wie sie schreibt. „Wir haben uns gern unter die Besucher und Besucherinnen beim Großen Sachsentreffen 2024 in Hermannstadt gemischt und von der Stimmung mitreißen lassen.“ Aus dieser Reise und der Beschäftigung mit der Frage „Wie viel davon steckt noch in uns?“ ist die Erzählung „Heimat, wo bist du?“ entstanden, die weiter unten zu lesen ist. mehr...
Internationales Forum Moldova (IFM) – Geschichte, Kultur, Zivilgesellschaft
Wissenschaftliche Tagung – Gesprächsformate – Workshops vom 14. bis 17. Oktober in Kischinew (Chișinău) und online
Im Rahmen des Internationalen Forum Moldova (IFM) werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Republik Moldau in ihrer europäischen Dimension diskutiert. Die wissenschaftliche Tagung wird online übertragen (Rumänisch/Deutsch/Englisch). Zur Veranstaltungswebsite und zur Anmeldung für den IFM-Newsletter: www.moldovaforum.eu
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Neue rumänische Rentenbescheide nach Gesetz 360/2023 – Unterstützung bei Erstellung der Lebensbescheinigungen durch den Verband
Rumänien hat im letzten Jahr eine umfassende Reform des Rentenrechtes beschlossen (Gesetz 360/2023). Neben einigen Verfahrensänderungen (Verfahren zur Lebensbescheinigung für Leistungsbezieher, vgl. Siebenbürgische Zeitung, Folge 13 vom 5. August 2024, S. 1 und 3, siehe auch SbZ Online vom 26. Juli 2024) wurde auch die Formel zur Rentenberechnung grundlegend geändert und eine stärkere Beitragsbezogenheit eingeführt. Damit ist der rumänische Gesetzgeber einer Forderung der Europäischen Union nachgekommen. Als Folge dieser Änderung erhält nun jeder Bezieher einer Rente aus Rumänien einen neuen Berechnungsbescheid (Decizie Nr. XYZ privind aplicarea prevederilor art. 144 din Legea 360/2023 – XYZ ist die meist sechsstellige individuelle Nummer des Bescheids). mehr...
Geheimdienstlich äußerst intensiv ins Visier genommen/Der Dichter und Übersetzer Wolf von Aichelburg
Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Wolf von Aichelburg (1912–1994), an dessen dreißigsten Todestag am 24. August 1994 diese Zeilen erinnern möchten, mit Gedichten und Essays öffentlich in Erscheinung getreten. Wegen der langen Haft- und Deportationszeiten – aufgrund seines rund zwölfjährigen Freiheitsentzugs dürfte er derjenige siebenbürgisch-deutsche Schriftsteller sein, der am längsten unter den Zwängen der kommunistischen Diktatur in Rumänien gelitten hat – konnte er bis Ende der 1960er Jahre kaum etwas veröffentlichen, obwohl er auch unter prekären Umständen immer wieder geschrieben und übersetzt hatte. Sein erstes Buch, der 1958 bereits ausgedruckte Band mit Erzählungen „Die Ratten von Hameln“, wurde 1959, während sich Aichelburg in Kronstadt in Untersuchungshaft befand, eingezogen und aus Buchhandlungen und öffentlichen Bibliotheken entfernt. Doch Ende der 1960er und in den 1970er Jahren – nun in relativer Freiheit lebend und von den Lockerungen der Zensur profitierend – erschienen in zwangsloser und rascher Folge gleich mehrere der eigenständigen Schriften und Übersetzungen des Autors, was dazu führte, dass er in kürzester Zeit zu den anerkanntesten und beliebtesten Schriftstellern der damals noch recht lebendigen rumäniendeutschen Literatur avancierte. mehr...
Zweites Großes Sachsentreffen in Hermannstadt: Geborgenheit. Vertrautheit. Verstanden werden
Ist Heimat ein Ort – oder eher ein Gefühl, das mit einem Ort in Verbindung steht? „Heimat ohne Grenzen“ – so das Motto des zweiten Großen Sachsentreffens – erleben die meisten Siebenbürger Sachsen inzwischen aus der Ferne. Doch Siebenbürgen tragen viele noch im Herzen: in der Erinnerung aus der Vergangenheit, als im Heute verbindendes, identitätsstiftendes Element, als Ziel sinnstiftender Projekte für die Zukunft. Als Zentrum der kollektiven Sehnsucht, die man den Kindern und Kindeskindern zumindest begreifbar machen möchte. Die man auslebt in Vereinen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Kanada – und zumindest alle vier Jahre am Ort des Ursprungs: in Siebenbürgen, zum Großen Sachsentreffen, gemeinsam mit den hiesigen Landsleuten. mehr...
Lange Reise mit sicherer Ankunft: Die Evakuierung aus Nordsiebenbürgen vor 80 Jahren und ihr Vermächtnis
Es geschah vor 80 Jahren: die Evakuierung bzw. Flucht der Deutschen aus Nordsiebenbürgen im Herbst 1944, die eigentlich mindestens fünf Jahre vorher am 1. September 1939 mit dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen begonnen hat, stellt der Verfasser des nachfolgenden Beitrags, Horst Göbbel, klar und bilanziert: Die Evakuierung forderte bei etwa 35.000 evakuierten Nordsiebenbürger Sachsen weniger als 100 verlorene Menschenleben – die Deportation von mehr als 70.000 Frauen und Männern aus Südsiebenbürgen im Januar 1945 in die Sowjetunion einen Blutzoll von etwa 14.000 Opfern. Göbbel, selbst während der Evakuierung in einem Viehwaggon in Ungarn geboren, plädiert in seiner Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen vor 80 Jahren für „ein Mindestmaß an Zuversicht“: „Manchmal muss etwas auch ertragen und bewältigt werden. Dabei ist Anpassungsfähigkeit gefragt, Erfahrungen der Vorfahren sind willkommen.“ mehr...
Honigberger Kirchenchor trat in Temeswar auf
Mit vier Liedern trat vor Kurzem der Chor der evangelischen Kirchengemeinde von Honigberg (Landeskreis Kronstadt) in der Temeswarer Domkirche auf. Der 2010 wiedergegründete Chor zählt derzeit 19 Mitglieder. 125 Personen gehören insgesamt zur Kirchengemeinde in Honigberg. mehr...







