Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutsche Nation“
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Eine Forscher-Ära geht zu Ende: Mathias Beer im Ruhestand
Nach 35 Jahren am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen wurde Dr. habil. Mathias Beer in den Ruhestand verabschiedet. Mathias Beer wurde 1957 in Hermannstadt geboren und besuchte dort das Pädagogische Lyzeum. Nach dem Wehrdienst studierte er zwei Semester Geschichte und Germanistik an der Universität Hermannstadt, um dann als Folge der Eheschließung mit der Bundesbürgerin Karla Polen, einer Banater Schwäbin aus Triebswetter, in die Bundesrepublik auszureisen. Hier setzte er sein Studium an der Universität Stuttgart fort. mehr...
Internationale Tagung in Hermannstadt
Vom 29. bis 31. Mai fand in Hermannstadt die internationale Tagung „Bildung in der Zwischenkriegszeit in Siebenbürgen und Ost-Mitteleuropa“ statt, die in Kooperation vom Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Hermannstadt, dem Institut für Evangelische Theologie sowie der Professur für Erziehungswissenschaft an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie in Hermannstadt organisiert wurde. mehr...
Merkwürdige Erinnerungslücken: Deportationsgeschichte einer Frau aus Siebenbürgen
Am 18. Januar 2025 gab es in Ulm erneut ein feierliches Gedenken an das schrecklichste Ereignis in der Geschichte der deutschen Bevölkerung in Rumänien, die Deportation nach Russland im Januar 1945. Diesmal zum 80. Jahrestag unter dem Motto: „Annäherungen an das Ungesagte. Die Deportation in der Kunst“ (diese Zeitung berichtete). mehr...
„In Zeiten des Vormärz“: Der 13. Band von Wilhelm Andreas Baumgärtners „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“
Als der Hermannstädter Hora-Verlag vor nunmehr 18 Jahren den ersten Band von Wilhelm Andreas Baumgärtners „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“ mit dem Titel „Der vergessene Weg“ vorlegte, kündigte er ihn im Klappentext mit folgenden Worten an: „Der ungarische König Geisa II. hat vor über 800 Jahren Deutsche geholt, um die transsilvanische Wüstenei zu kultivieren. So einfach ist die immer wieder zu hörende Erklärung für die Existenz der Siebenbürger Sachsen. Viel zu einfach, wie der Journalist und Historiker Wilhelm Andreas Baumgärtner beweist. Er führt uns zurück in eine Zeit, als mutige Männer und Frauen sich ins Ungewisse aufgemacht haben, und zeigt, dass die Wahrheit weitaus vielschichtiger und interessanter ist als die allzu einfache Geisa-Theorie.“ Mit diesem ersten Band hat sich der Autor auf eine lange Reise begeben, um unsere Vorfahren auf ihrem Weg in unsere Zeit zu begleiten und auf der er nun, auf der 13. Station, an der Schwelle des 19. Jahrhunderts angekommen ist. mehr...
Siebenbürger Sachsen in ihrem Ringen um ethnische Identität und Selbstbestimmung
Einen Vortrag zum Thema „Die ethnische Minderheit der Siebenbürger Sachsen seit 1918/19 in ihrem Ringen um ethnische Identität und Selbstbestimmung“ hielt apl. Prof. Dr. Ulrich A. Wien, Akademischer Direktor am Landauer Institut für Evangelische Theologie der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, am 4. Dezember 2024 in der Ungarischen Nationalversammlung in Budapest. An der Konferenz „Das Andreanum und sein Erbe“ beteiligten sich neben Ulrich Wien u.a. auch Dr. Bernd Fabritius (siehe SbZ Online vom 16. Dezember 2024) und Dr. Irmgard Sedler, deren Beitrag in der SbZ Online vom 14. Januar 2025 dokumentiert wurde. Ulrich Wiens Vortrag wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Klaus Johannis hält im Bundestag Gedenkrede zum Volkstrauertag: Freiheit und Demokratie weltweit schützen
Die diesjährige Gedenkstunde zum Volkstrauertag am 17. November im Plenarsaal des Deutschen Bundestages stand unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas im Zeichen der deutsch-rumänischen Beziehungen und des Zusammenhalts in Europa. An der Gedenkstunde nahmen neben der Bundestagspräsidentin und Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, der das Totengedenken sprach, auch Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlandes und Präsidentin des Bundesrates, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), die Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Doris König, und die Wehrbeauftragte des Bundestages, Dr. Eva Högl, teil. ZDF, Phoenix und das Parlamentsfernsehen des Bundestages übertrugen die Veranstaltung live (s. Video im ZDF: Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2024).
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Ungarndeutsche Historikertagung in Budaörs
Am 21. September veranstaltete die Deutsche Kulturgemeinschaft Budaörs (Wudersch) in Zusammenarbeit mit der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft e.V. und dem Jakob-Bleyer-Heimatmuseum die schon alljährlich zur Tradition gewordene Historikertagung, die heuer unter dem Titel „Vor hundert Jahren (1924-2024): Gründung und Zulassung des Ungarländischen Deutschen Volksbildungsvereins“ stand. Die Tagung unter der Leitung und Moderation von Prof. Dr. Nelu Bradean-Ebinger fand im Jakob-Bleyer-Heimatmuseum in Budaörs (am westlichen Rand von Budapest) statt. mehr...
Landesverband der vertriebenen Deutschen in Hamburg feierte Tag der Heimat
Der festlich geschmückte Bach-Saal der St. Michaeliskirche in Hamburg diente am 21. September erneut als feierliches Ambiente des diesjährigen Tages der Heimat des BdV-Landesverbandes in Hamburg. Der „Tag der Heimat“, den die Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler gemeinsam feiern, ist ein fester Bestandteil des Jahreskalenders und stärkt das Motto „der Wurzeln bewusst sein“. Gemeinsam haben wir an die alte Heimat erinnert und die neue gefeiert. Das ist Integration unter Wahrung der Identität. mehr...
Völkerverständigung beim Tag der Heimat 2024 des BdV im Fokus
In einer Welt voller Konflikte und einem Europa, in dem wieder Krieg herrscht, hat der Bund der Vertriebenen (BdV) mit seinem diesjährigen Leitwort zum Tag der Heimat „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene: Gemeinsam für ein friedliches Europa“ dazu aufgerufen, sich den Beitrag der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler sowie der deutschen Minderheiten in den Heimatgebieten für den Frieden in Europa als Erbe und Auftrag bewusster zu machen. mehr...
Generative Künstliche Intelligenz und siebenbürgisch-sächsisches Kulturerbe: Chancen und Gefahren für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung
Generative Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet vielfältige Chancen für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes, birgt aber auch neue Gefahren. Im Folgenden soll erörtert werden, wie die Siebenbürger Sachsen ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahren können und welche Aufgaben und Herausforderungen sich für ihre Organisationen und alle, die sich für das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe engagieren, im Zeitalter der generativen KI ergeben. mehr...








