Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutschen Siebenbuergen“
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Von Nordsiebenbürgen nach Franken: Arnim Emrichs Romandebüt "Der Fremde"
Der Buchtitel löst beim Literaturkenner die Erinnerung an die gleichnamige weltberühmte Erzählung von Albert Camus aus, die 1942 während der deutschen Besatzung in Frankreich erscheinen konnte. Camus thematisiert die soziale Entfremdung des in Algerien zum Mörder werdenden Meursault, hingegen erzählt der literarisch-dokumentarische Erstling von Arnim Emrich das Schicksal seines in die Fremde verschlagenen siebenbürgischen Großvaters „auf der Suche nach Heimat“, wie der Untertitel des Buches lautet. mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Die nachfolgende Übersicht informiert über Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen und Südosteuropa. mehr...
Ehrung mit Buchpräsentation: Hans Bergel zu Gast in Kronstadt
Gabriel Stan, Besitzer der Kron-Art-Gallery in Kronstadt, hatte für den 5. Oktober dieses Jahres Gäste in die Räume seiner Niederlassung eingeladen: Der aus Bayern angereiste Buchautor Hans Bergel (91) sollte den bereits im Mai verliehenen „Opera-Omnia-Literaturpreis“ entgegennehmen (diese Zeitung berichtete). Erschienen waren Schriftstellerkollegen des für sein Gesamtwerk Geehrten, Künstler, Kunstliebhaber, Philosophen, Intellektuelle aller Bereiche. mehr...
"Getrennt und doch verbunden": Siebenbürger Sachsen wollen ihre Gemeinschaft neu beleben
Die siebenbürgisch-sächsischen Organisationen in Deutschland und ihre Partner in Siebenbürgen haben ihre Zusammenarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die Potentiale dieser Zusammenarbeit wurden auf der Tagung „Getrennt und doch verbunden“ vom 28. bis 30. Oktober 2016 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen erörtert. Fazit: Die Siebenbürger Sachsen von hüben und drüben bündeln ihre Kräfte bestens, um ihre Kultur zu erhalten und die Gemeinschaft zu pflegen. „Die Gemeinden mögen lebendige Gemeinden sein“, sagte Heinz Hermann, Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V., der die Tagung zusammen mit dem Vorsitzenden Hans Gärtner moderierte: Wir sollten uns nicht nur um Kirchenburgen und Steine kümmern, sondern auch um die Menschen, betonte Heinz Hermann. mehr...
Tagung des Exil-P.E.N. mit Hans Bergel
Prachtvolle Herbstfarben, jahrhundertealte Dörfer, dunkles Ackerland – die Landschaft zwischen Weißenfels und Leipzig wirkt idyllisch und etwas verschlafen, die wunderbare Ruhe stellt für den Reisenden einen willkommenen Kontrast zum sonst allgegenwärtigen urbanen Lärm dar. Reisende gibt es in Röcken viele – sie pilgern zum Geburtshaus, der Taufkirche und dem Grab von Friedrich Nietzsche. Hierher pilgerten Ende Oktober auch die Mitglieder des Exil-P.E.N., Zentrum der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder e.V. mehr...
Starke Verbandsarbeit: Bundesvorstand plant Kulturveranstaltungen und rechtliche Vertretung
Der Bundesvorstand des Verbandes der Siebenbürger Sachsen hat in seiner Herbstsitzung am 5. November 2016 in der Geschäftsstelle in München eine Vielzahl von Maßnahmen zur Gemeinschafts- und Kulturpflege erörtert. Die vor einem Jahr gewählte Doppelspitze – die Bundesvorsitzende Herta Daniel führt Regie in der verbandsinternen Arbeit, während Verbandspräsident Dr. Bernd Fabritius vor allem in den Beziehungen nach außen agiert – nimmt eine große Bandbreite an Aufgaben wahr und bewährt sich durch ihren regen Einsatz. Lebendig und vielseitig sind auch die Tätigkeiten der Kreis- und Landesgruppen des Verbandes, der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) und der Einrichtungen, mit denen der Verband zusammenarbeitet und die im Bundesvorstand vertreten sind. mehr...
Bernd Fabritius und Anneli Ute Gabanyi diskutieren: "Politik ohne Geschichte?"
Das Konzept des öffentlichen Dialoges ist denkbar einfach: Zwei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens treffen aufeinander und unterhalten sich – doch nicht im Wohnzimmer oder in einem Café, sondern vor Publikum. Einen Moderator gibt es dabei nicht, das Gespräch entwickelt sich völlig frei. Lediglich das Thema der Diskussion, die am Sonntag, dem 13. November, 18.30 Uhr, im Hirsvogelsaal des Museums Tucherschloss, Treibberg 6, in Nürnberg stattfindet, ist vorgegeben: Geht Politik ohne Geschichte? Politische Kultur trifft Kulturpolitik. Was die beiden Diskutanten verbindet, ist die Herkunft aus Siebenbürgen … und die Politik. mehr...
25 Jahre Evangelische Akademie Siebenbürgen
Neppendorf – Zum 25. Jubiläum der Gründung der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) fand am 16. Oktober im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus eine Festveranstaltung statt. Dekan Dietrich Galter, Vorsitzender des Akademie-Vereins, eröffnete die gut besuchte Tagung. Bischof Reinhart Guib bemerkte in seinem Grußwort offen und zugleich erfreut, dass die Kirchenleitung der Gründung der Akademie seinerzeit zwar kritisch gegenübergestanden habe, die Akademie sich jedoch in den 25 Jahren als ein Sprachrohr kirchlicher Anliegen in der Zivilgesellschaft und in der Ökumene erwiesen und der Landeskirche neue Kontakte in Deutschland und Österreich vermittelt habe. Die Akademie habe der Kirche immer nahe gestanden, und er hoffe, dass sie auch in Zukunft Impulse setze und ökumenische und demokratisch relevante Fragen mit- und weiterdenke. In einem Gratulationsschreiben von Mag. Udo Puschnig würdigte die Kärntner Landesregierung die enge Kooperation zwischen der EAS und dem österreichischen Bundesland Kärnten. mehr...
Paul Jürgen Porr: "Kann eine Minderheit gestaltende Kraft sein?"
Temeswar – Auf dem 16. Symposium des Verbands der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) (6.-9. Oktober) stellte Dr. Paul-Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), in seinem Impulsreferat diese Frage. Denn in der Demokratie entscheidet per Definition die Mehrheit. Am Beispiel der deutschen Minderheit in Rumänien führte Porr jedoch exemplarisch an, wie ihre Erfindungen und Entdeckungen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes beeinflusst haben. mehr...
Verlassenen Kindern eine Zukunft geben
Seit 22 Jahren lebt Sonja Kunz im Burzenland. 1992 reiste sie erstmals nach Rumänien, um ein staatliches Kinderheim zu unterstützen, zwei Jahre später gründete sie den Verein „Pentru copii abandonați“ („Für verlassene Kinder in Rumänien“, www.abandonati.ch) in Basel und gemeinsam mit ihrer damaligen Dolmetscherin Maria Gavriliu die gleichnamige Stiftung in Weidenbach (www.pentrucopiiabandonati.ro). Im Herbst 2014 wurde in der evangelischen Kirchenburg in Weidenbach zwanzigjähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Heute beschäftigt die Stiftung 25 Angestellte und bietet bereits der dritten Generation von Waisenkindern und Sozialwaisen ein Heim. mehr...






