Ergebnisse zum Suchbegriff „Draaser Kirche“
Artikel
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Draaser Kirchenausstattung im Fokus
Seit geraumer Zeit befinden sich die Draaser Kirchenburg und die Kirche samt Ausstattung wieder im Fokus der rumänischen Denkmalbehörde. In deren Auftrag hat Dr. Ferenc Mihály mit einem Team von der Klausenburger Universität eine Studie über die aus Holz gefertigte Ausstattung (Zimmermanns-, Tischler- und Schreiner-/Bildschnitzerarbeiten) erstellt, die als Grundlage der Wiederherstellung dienen soll. Parallel dazu hat die HOG Draas Korrespondenz und Recherchen zur ehemaligen Kirchenausstattung begonnen und eine Initiative zur Ergänzung des Altarwerks mitgeteilt. mehr...
Leserecho: Draas in den Schlagzeilen – dass ich das noch erleben durfte!
Zum Artikel „Draas kann gerettet werden! Die evangelische Kirche wird renoviert und eine neue Gemeinde entsteht“ von Christa Richter in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 19 vom 6. Dezember 2021, Seite 3 (siehe auch SbZ Online vom 5. Dezember 2021). mehr...
Leserecho: Aus Draas gerettete Sammlungsstücke
Zum Artikel Draas kann gerettet werden! Die evangelische Kirche wird renoviert und eine neue Gemeinde entsteht von Christa Richter
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Draas kann gerettet werden! Die evangelische Kirche wird renoviert und eine neue Gemeinde entsteht
„Von Broos bis Draas“ – es gibt kaum einen Siebenbürger Sachsen, der nicht weiß, was man darunter versteht. Zwischen diesen beiden Ortschaften erstreckte sich der Königsboden, die Urheimat unserer Vorfahren. Wenn Broos (rumänisch: Orăștie) heute ein blühendes Städtchen ist, schien das Dörflein Draas (Drăușeni) bis vor kurzem dem Untergang geweiht. Die beeindruckende Kirchenburg im Ortszentrum, mit einem der „bedeutendsten romanischen Westportale in Siebenbürgen“, mit Resten von Wandmalerei sowie imposanten Befestigungsanlagen, war Jahrhunderte lang der Stolz der Einwohner gewesen, die in der Zwischenkriegszeit 650 Sachsen und 270 Rumänen zählten. mehr...
Dem Draaser Schwert zu Ehren: Der Verein Bernd Wagners will die Draaser Kirchenburg retten
Als der Rückkehrer Bernd Wagner, im burzenländischen Heldsdorf ansässig, zum freiwilligen Arbeitseinsatz nach Draas aufrief, sammelten sich an einem Wochenende Mitte Oktober rund 15 Mann. Ohne sich vorzustellen, begann man sofort mit der Arbeit: Kirche kehren, Wände abstauben, Gestrüpp und Unkraut sowie Müll aus dem Burghof beseitigen. Man lernte sich erst bei der Kaffee- und Mittagspause kennen. Im trostlos leeren Kirchenraum war eine Tafel mit Speisen aufgestellt. Hier erlebte man die erste Überraschung: Auf der Mensa im Chorraum erglänzte im Kerzenschimmer ein mächtiges Metallschwert. Bernd Wagner, der Anreger dieser Aktion, war ständig auf Trab: auf dem Kirchendach, beim Balkenschleppen und Baumroden. Erst beim zweiten Treffen war er zu einem Gespräch bereit, das Christa Richter mit ihm für Radio Bukarest führte und das hier erstmals abgedruckt wird. mehr...
Im Werkstattgespräch: Julia Koch, Sammlungsbetreuerin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim
In der vierten Folge ihrer Werkstattgespräche spricht Heinke Fabritius mit Julia Koch, Sammlungsbetreuerin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim. Museumsarbeit ist ihr ein Herzensanliegen und nichts macht ihr mehr Freude, als für die Bestände eines Hauses Sorge zu tragen, sich um deren Pflege und Aufbewahrung zu kümmern. Ihr Haus ist das Siebenbürgische Museum, wo Julia Koch, Magistra der Mittelalter- und Neuzeit-Archäologie, seit einigen Jahren für die Sammlungen zuständig ist. Was genau das bedeutet und welche Tätigkeiten es umfasst, berichtet die Oberfränkin in diesem Interview. Neben der wissenschaftlichen Arbeit im Depot liegt auch die Betreuung des Aufsichtspersonals und des Bücherstandes am Museumseingang in ihrer Hand, ebenso wie sie für viele Gäste- und Besucheranfragen erste Ansprechpartnerin ist. In Gundelsheim trifft man sie dementsprechend häufig auf der Schlossstraße, wenn sie zwischen ihren Dienstorten pendelt und von den Museumsdepots im hellblauen Eckhaus auf mittlerer Höhe hinaufeilt zur Schausammlung auf Schloss Horneck.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview.
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Schätze aus Siebenbürgen: Zehnte Ausstellung im Kunstfenster Hersbruck
Bis 2009 wurde das Kunstfenster der Sparkasse am Oberen Markt im Zentrum von Hersbruck (Nürnberger Land) in der Adventszeit mit Exponaten aus dem Hersbrucker Heimatmuseum ausgestattet. 2010 fragte Werner Förderreuther, der gebürtige Franke aus dem nahegelegenen Hartmannshof, ob er siebenbürgische Lichtert ausstellen dürfe. Seitdem zeigt das Kunstfenster jährlich Kunstschätze aus Siebenbürgen. mehr...
Zeidner Nachbarschaft: Das etwas andere Sommerreiseprogramm
Unter dem Motto „Arbeit, Natur und Kultur“ organisierten Udo Buhn und Annette Königes im Rahmen der Zeidner Nachbarschaft eine Reise nach Siebenbürgen, die es in sich hatte. Sie bot alle Ingredienzen einer Woche, über die die Teilnehmer sicherlich noch lange gerne erzählen werden, weil sie sich doch stark von einer klassischen Reise unterschied. mehr...
Alle Jahre wieder Katzendorf: Dorfschreiberpreis wurde an Dagmar Dusil übergeben
Als am Sonntag, dem 1. Oktober, die Glocken der Schwarzen Kirche zu Kronstadt die Fünfhundertjahrfeier der Reformation einläuteten, ertönte am anderen Ende des Landkreises das einsame Bimmeln der Glocke von Draas. In dieser eindrucksvollen Kirche, zerstört und verlassen durch menschliches Versagen, hatte sich eine Menschengruppe eingefunden, die ad hoc einen Gottesdienst veranstaltete, der dem Reformator der evangelischen Kirche Martin Luther gewidmet war. „Seit drei Jahren endlich wieder“, sagte bis zu Tränen gerührt die Kuratorin Ella Koscha, die letzte Sächsin vor Ort. mehr...
Von Hexen und Hunden, Bauern und Fürsten - Sieglinde Botteschs Buch „Transsylvania Mythologica“
Seit nicht allzu vielen Jahren gewinnt in kulturwissenschaftlichen Überlegungen ein Begriff an Bedeutung, der fallweise auch in den Bereich der Kunst hinübergreift: der „Kampf gegen das Vergessen“. Ihm kommt nach Ansicht nicht weniger Kenner zu Zeiten wachsender Entwicklungstempi in fast allen Berufs- und Lebensbereichen immer größere Bedeutung zu. Er muss geführt werden, sagen seine Verfechter, sollen nicht „geschichts- und damit gesichtslose“ Generationen – so die Furcht des vor Kurzem verstorbenen Helmut Schmidt – heranwachsen, in deren Händen nicht allein das Kulturerbe, sondern die Kultur als Orientierungskraft verloren geht. Die Siebenbürger Sachsen müssten das – wenn überhaupt jemand – besser verstehen und beherzigen als manche andere. mehr...








