Ergebnisse zum Suchbegriff „Dreilaendereck“
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Vor 80 Jahren – Zwischen die Fronten geraten
Nach dem Staatsstreich vom 23. August 1944 und der Kriegserklärung Rumäniens an Deutschland zwei Tage später spitzte sich die Sicherheitslage Anfang September für einige sächsische Gemeinden im sogenannten Szeklerzipfel bzw. im ungarisch-rumänischen Grenzraum bedrohlich zu. Als deren unmittelbare Folge kam es für Tausende von älteren Menschen, Frauen und Kindern zur überstürzten Flucht, die für einige den Tod, für die meisten Not, Elend und Heimatverlust mit sich brachte. Im Folgenden soll die Chronologie der militärischen Ereignisse in diesen dramatischen Spätsommertagen nachgezeichnet werden. mehr...
Landesverband Bayern: Rumäniens wilde Donaukarpaten, ein Naturerlebnis
Die „Königin der Flüsse Europas“, wie Napoleon die Donau, diesen 2.850 km langen Fluss nannte, beherrscht mit unglaublich reicher Flora und Fauna das Landschaftsbild Europas, bestimmt und prägt das Leben der Menschen. Über ein Drittel der Gesamtlänge (1.075 km) passiert sie, teils als Grenzfluss, das Landesgebiet Rumäniens. Nachdem der Landesverband Bayern 2021 die Einzigartigkeit des Donaudeltas erkundet hatte, wurde 2023 eine Wanderreise zum Donaudurchbruch „Eisernes Tor“ und dem Südrand der rumänischen Karpatenkette geplant. mehr...
Auf einsamen Pfaden in unseren Heimatbergen: Drei Wanderungen im Siebenbürgischen Kultursommer 2022
Das vielfältige Programm des Siebenbürgischen Kultursommers 2022 hat auch zahlreiche Natur- und Bergfreunde nach Siebenbürgen gelockt. Für die Identität der Siebenbürger Sachsen ist die heimische Bergwelt Siebenbürgens ein zentrales und verbindendes Element. Über Generationen hinweg waren organisierte Bergtouren in den Karpaten ein Anlass für erlebte Gemeinschaft, Freundschaft und Spaß. In diesem Andenken und als Zeichen der Verbundenheit mit der heimischen Bergwelt hat die Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Rahmen des dreiwöchigen Kultursommers drei Touren in den Südkarpaten angesetzt. mehr...
Vor 50 Jahren: Unsere Flucht aus dem Ceaușescu-Land Rumänien
„Das Göld darf man nicht so wuzeln“, sagte die Beamtin an der österreichisch-bayerischen Grenze, nachdem ich die zur Einreise nach Deutschland erforderliche Autoversicherung mit einem 100-DM-Schein aus unserer „Reisekasse“ bezahlen wollte. Der Geldschein war tatsächlich sehr dünn zusammengerollt, weil wir das deutsche Geld im Rohr der Gangschaltung unseres Käfers verstecken mussten. Wir waren ja rumänische Staatsbürger und durften als solche keine Devisen besitzen. „Manchmal muss man das Geld aber wuzeln“, meinte ich nur und beobachtete, wie die Frau mit einem Kugelschreiber versuchte, meinen Geldschein zu glätten. „Na, das Göld muss man nie so wuzeln“, sagte sie noch und übergab mir den Versicherungsschein samt 20 DM Restgeld. Jetzt waren wir ganz legal in Deutschland angekommen. An diesem Tag, es war der 18. August 1971, hatten wir, das sind meine Frau Eli, unser damals dreijähriger Sohn Robert und ich, es „geschafft“. Die zwei Wochen vorher begonnene Flucht aus Rumänien über Bulgarien, das damalige Jugoslawien und Österreich hatte ein gutes Ende gefunden. Wir waren sehr glücklich, dankbar und davon überzeugt, unserem Sohn einen besseren Start ins Leben ermöglicht zu haben. Er sollte nicht die schon im Kindergarten einsetzende „Erziehung“ mit roter „Pionierkrawatte“, Huldigungsgesängen und Tänzen zu Ehren des Staatschefs durchmachen müssen. mehr...
Aus dem zweigeteilten Leben eines herausragenden Künstlers: Walter Andreas Kirchner zum 80.
Als der aus dem Banat stammende Künstler Walter Andreas Kirchner 1981 mit seiner Familie nach Deutschland ausreisen konnte – seine Eltern hatten schon in den 1960er Jahren einen Ausreiseantrag gestellt –, stand er in seiner Lebensmitte. Seinen Weg als Künstler hatte er bereits gefunden und sich in der kunstinteressierten Öffentlichkeit des Banats und Siebenbürgens und darüber hinaus fachliche Anerkennung und einen guten Ruf erworben. Kunst ist sein Leben, vermerkten wiederholt wörtlich oder sinngemäß Kirchners Künstlerfreunde und kunstkritische Wegbegleiter. So ist es noch heute. mehr...
„Klimadelirium“: Fünf Erzählungen von Anton Sterbling
Die Juchtenkäferrepublik, in der das Unwort „Freiheit“ und das Wort „Banat“ nicht benutzt werden dürfen, wo die Soziologie „Castroismus“ heißt und Horka die Hauptstadt ist, hat ein „Parkwächter- und Baumkulturerhaltungsministerium“. Die Juchtenkäferzüchter, die Baumdoktoren und die sogenannten „Intellektuellen“ sind die einzigen Berufe; die Juchten-Partei erzielt die Mehrheit der Stimmen und die Deutschen fliehen nach Grönland und Feuerland, wo sie die Republik mit schmutzigen Industrien versorgen. Es gibt Groß-Kuba und Groß-Korea. Der in Stuttgart entdeckte Käfer ist der „überzeugendste religions- und konfessionsübergreifende Symbolträger einer neuen Zeit“ – Gegebenheiten in der Erzählung „Die serbische Katze, die nie nach Horka kam“. mehr...
Kreisgruppe Ludwigsburg: Mitgliederversammlung mit Wahlen
Am 14. April fand im Gemeindehaus in Ludwigsburg/Eglosheim die Mitgliederversammlung mit Wahl eines neuen Kreisgruppenvorstandes statt. In seinem Tätigkeitsbericht ging der Vorsitzende Helge Krempels auf die Gesamtsituation der Kreisgruppe und die Aktivitäten der letzten Legislaturperiode ein. mehr...
Vorstand der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen tagte in Friedland
Wer kommt schon auf die Idee seine Landesvorstandssitzung, bei der auch Partner der Amtsträger dabei sind, im Grenzdurchgangslager Friedland abzuhalten? Das können nur Siebenbürger aus Niedersachsen/Bremen sein: Unter dem Eindruck des Flüchtlingsdramas von 2015, aus Mitgefühl für diese Menschen und dank der guten Kontakte des Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen, Volkmar Gerger, zu Stellen des Niedersächsischen Innenministeriums. mehr...
Heidenheimer Kindertanzgruppe führt Musical „Die goldene Gans“ auf
uni 2016. Im Siebenbürgerhaus Heidenheim tritt die Kindertanzgruppe unserer Landsleute auf. Nein, sie tanzt diesmal nicht aus dem umfassenden Repertoire an Volkstänzen verschiedener Völker; diesmal spielt sie Theater. Es ist das Musical „Die goldene Gans“ von Uli Führe, das auf dem Märchenstoff der Gebrüder Grimm basiert. mehr...
Vor 70 Jahren – Zwischen die Fronten geraten
Nach dem Staatsstreich vom 23. August 1944 und der Kriegserklärung Rumäniens an Deutschland zwei Tage später spitzte sich die Sicherheitslage Anfang September für einige sächsische Gemeinden im sogenannten Szeklerzipfel bzw. im ungarisch-rumänischen Grenzraum bedrohlich zu. Als deren unmittelbare Folge kam es für Tausende von älteren Menschen, Frauen und Kindern zur überstürzten Flucht, die für einige den Tod, für die meisten Not, Elend und Heimatverlust mit sich brachte. Im Folgenden soll die Chronologie der militärischen Ereignisse in diesen dramatischen Spätsommertagen nachgezeichnet werden. mehr...







