Ergebnisse zum Suchbegriff „Fabritius Eltern“

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25. Januar 2026

Verschiedenes

80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen: "Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen"

„Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen“ waren eindringliche Worte des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede am 19. Januar 2026 in München zum Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen, die sich zum 80. Mal jährt. Aus diesem Anlass fand ein Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München statt. Als erstes Land hatte Ungarn 2012 einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt, die nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz beginnend mit dem 19. Januar 1946 ihre Heimat verlassen mussten. mehr...

30. Oktober 2025

Verbandspolitik

Zwischen Zweckbündnis und Bund Gleichgesinnter: Stafettenübergabe im Präsidium des Bundes der Vertriebenen


Das Verhältnis von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen zum Ende des Zweiten Weltkriegs zu den deutschen Aussiedlern als Kriegsfolge in den Jahrzehnten danach war im gemeinsamen Dachverband Bund der Vertriebenen (BdV) lange Zeit von unvollständigem gegenseitigem Verständnis geprägt. Das hat sich geändert. Am 10. Oktober 2025 endete der elfjährige BdV-Vorsitz des Siebenbürger Sachsen Dr. Bernd Fabritius, der die Leitung an Stephan Mayer MdB übergab (diese Zeitung berichtete). mehr...

25. Oktober 2025

Verbandspolitik

Entschädigungszahlungen: Wichtige Gerichtsentscheidung in Rumänien

In einer am 19. Juni 2025 erlassenen und vor Kurzem übermittelten Entscheidung hat ein Gericht in Rumänien den Anspruch auf Anerkennung des Verfolgungsschicksals für minderjährige Kinder und damit einen folgenden Anspruch auf Entschädigung für deren Kinder nach dem Tode der verfolgten minderjährigen Person bestätigt (Urteil Tribunal Timiș, 548 PI vom 19.6.2025, Akte 6651/30/2024). Damit wurde eine anderslautende, strenge Auslegung einer Entscheidung des Obersten Gerichtes Înalta Curte de Justiţie și Casaţie (ÎCJC) Nr. 21/13.5.2024 durch restriktive Behörden ausdrücklich verworfen und die ablehnende Interpretation geändert. mehr...

27. August 2025

Verschiedenes

Rumänien kürzt Zahlung der Sozialleistungen aufgrund neuer Fiskalregelung

Relevante Unterschiede zwischen Renten der Sozialversicherung (pensii asigurări sociale) und Zahlungen von Entschädigungen für politische Verfolgung (Îndemnizaţii decret 118/1990) beachten. – Durch das Gesetz 141/2025 (veröffentlicht im Amtsblatt Rumäniens 699 vom 25.7.2025) wurden aus Gründen des rumänischen Haushaltsdefizits die Beitragszahlungen zur rumänischen Krankenversicherung neu geregelt. Geändert/neu eingeführt wurden wesentliche Vorschriften des Gesetzes 227/2015 (cod fiscal). mehr...

9. August 2025

Interviews und Porträts

Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten

Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...

1. August 2025

Verschiedenes

Wichtiger Hinweis für Bezieher von Sozialleistungen aus Rumänien

Aufgrund einer Veränderung der Rechtsanwendung in Rumänien fordern Behörden der rumänischen Rentenversicherung von im Ausland lebenden Leistungsempfängern aller Leistungen dieser Dienststellen (Rentenbezieher, Entschädigungsempfänger) einen Beleg für den Bestand eines Krankenversicherungsverhältnisses im Heimatland. mehr...

14. April 2025

Aus den Kreisgruppen

Siebenbürgische Filmreihe in Heilbronn sehr beliebt

Dass die Siebenbürgische Filmreihe in Heilbronn und Umgebung sehr beliebt ist, konnten wir am 27. März im Kinostar Arthaus-Kino Heilbronn erleben. Die Vorstellung war ausverkauft. Dank der gekonnten Werbung unseres Kulturreferenten Jürgen Binder und der zwei ausgewählten Filme waren alle 178 Plätze belegt. Zum Gedenkjahr „80 Jahre seit der Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion“ wurden „Arbeitssklaven unter Hitler und Stalin“ (Regie: Günter Czernetzky) und „Jenseits des Waldes“ (Regie: Max Kern) gezeigt. Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen, Bessarabien, die Dobrudscha und den Karpatenraum, moderierte die Veranstaltung und betonte in ihrer Begrüßung, dass dieses Kino das erste Mal bis auf den letzten Platz belegt ist. Ja, auf der Einladung standen Namen, die für Qualität bürgen. Auf die Siebenbürger ist eben Verlass! mehr...

10. Februar 2025

Verschiedenes

Die Qual mit der „geerbten“ Staatsangehörigkeit: Erwerb, Bestand und Verzicht auf die rumänische Staatsangehörigkeit

Eine Staatsangehörigkeit beschreibt die rechtliche Zugehörigkeit zu einem bestimmten Staat und ist gekennzeichnet von bestimmten Rechten und Pflichten. Inhalt, Erwerb und Verzicht sind in dem Staatsangehörigkeitsrecht des Staates geregelt, um dessen Staatsangehörigkeit es geht. Immer mehr Anfragen von Landsleuten betreffend die rumänische Staatsangehörigkeit geben Anlass zu folgenden Informationen. mehr...

8. Februar 2025

Verbandspolitik

Trauer um Altbundespräsident Horst Köhler

Der frühere Bundespräsident Horst Köhler ist am 1. Februar im Alter von 81 Jahren gestorben. Köhler war von 2004 bis 2010 das deutsche Staatsoberhaupt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den Verstorbenen als „einen Glücksfall für unser Land“. In einem Kondolenzschreiben an seine Witwe Eva Luise Köhler betonte er: „Wir können nur zutiefst dankbar sein, dass wir Horst Köhler als neunten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland erleben durften. Er hat diesem Land viel gegeben." mehr...

29. Januar 2025

Verbandspolitik

80. Jahrestag der Deportation: Würdige Gedenkfeier in Ulm - Erinnerungsarbeit ohne Zeitzeugen

Gemeinsames Erinnern an sich jährende historische Ereignisse wird aus guten Gründen Teil unserer kollektiven Verantwortung bleiben. Auch in Abwesenheit der unmittelbaren Zeitzeugen, die gesundheits- bzw. altersbedingt nicht mehr persönlich der Gedenkveranstaltung beiwohnen können; in den meisten Fällen sind sie inzwischen verstorben. So fanden sich am 18. Januar in Ulm zwar keine Zeitzeugen ein, jedoch viele ihrer Angehörigen, Kinder und Enkelkinder, zum gemeinsamen Gedenken anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation von Deutschen aus Südosteuropa zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. Ihr zahlreiches Erscheinen und Mitwirken bereicherte die von Würde, Ernst, Solidarität, Nachdenklichkeit ge- und bestimmte Veranstaltung. mehr...