Ergebnisse zum Suchbegriff „Franz Text“
Artikel
Ergebnisse 91-100 von 145 [weiter]
Kritischer Archivar
Franz Zimmermann: „Zeitbuch. Autobiographische Aufzeichnungen eines Hermannstädter Archivars (1875-1925)“, hrsg. von Harald Zimmermann (= Schriften zur Landeskunde Siebenbürgens 34), Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien, 2013, 262 Seiten, 34,90 Euro. mehr...
„Wir wissen, was du vergessen hast“
Ossis Stein von Frieder Schuller wurde am 7. November in der Deutschen Abteilung am Nationaltheater Radu Stanca in Hermannstadt uraufgeführt. Unter der Regie von Daniel Plier entstand ein Stück über Zwang und Freiheit, über Kunst und letztendlich über die Verantwortung des Einzelnen während des rumänischen Kommunismus sowie dessen Bewertung in der heutigen Zeit. Im Zentrum des Theaterstücks steht der junge „Rundfunkreporter Ossi“, der deutlich sichtbare Analogien zu dem in Hermannstadt geborenen und 2006 in Berlin verstorbenen Oskar Pastior trägt. mehr...
Diktatur nonstop: Herta Müllers "Herztier" als Bühnenfassung in Nürnberg
„Sprache kann den Blick auf die Wirklichkeit verstellen.“ So Rainer Hermann am 30. Oktober in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Begriff „Arabischer Frühling“. Bei Herta Müller verhält es sich umgekehrt: Sprache kann den Blick auf die Wirklichkeit in besonderem Maße schärfen. Mit Worten gegen die Diktatur ankämpfen, sich nicht verbiegen lassen, mit Worten Widerstand leisten – all das ist möglich und nötig zugleich. Dies konnten all diejenigen, die am 26. Oktober im SÜDPUNKT in Nürnberg der Bühnenfassung von Herta Müllers „Herztier“ beiwohnten, hautnah erleben. Beklemmend und befreiend zugleich. mehr...
Neue CD mit der Siebenbürgischen Kantorei
Kürzlich erschien die neue CD der Siebenbürgischen Kantorei unter der Leitung von Ilse Maria Reich. Ein Ausspruch Luthers „Der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes eine ist die Musica“ wurde als Titel und Motto dieser Produktion gewählt. Die 23 Titel der CD bilden einen repräsentativen Querschnitt durch das Repertoire dieses Chores und führen gleichzeitig mit Werken meist siebenbürgischer Komponisten in abwechslungsreicher Folge durch das Kirchenjahr. Solodarbietungen des Baritons Christoph Reich sowie instrumentale Beiträge eines Blechbläserensembles sowie der Fagottistin Ingrid Hutter bereichern in willkommener Weise die Fülle des Angebotenen. mehr...
Junge Generation spielt Mundartstück bei Arbegener Treffen
Am 12. Mai 2012 fand in den Mainfrankensälen Veitshöchheim das 15. Arbegener Treffen statt. Höhepunkt war die Aufführung des Theaterstücks „Am zwin Krätzer“ von Anna Schuller-Schullerus, das von zehn jungen Siebenbürgerinnen und Siebenbürgern aufgeführt wurde. mehr...
Zwangsevakuierungen im Burzenland vor 60 Jahren
Am 3. Mai 2012 waren es sechzig Jahre seit den Zwangsevakuierungen in Kronstadt und in den sächsischen Gemeinden des Burzenlandes. Für meine Familie war es schon die zweite Evakuierung, denn im Frühjahr 1945, als die Sowjetarmee durch Kronstadt zog, mussten die Sachsen auf der Postwiese ihre Wohnungen innerhalb von drei Stunden für die Russen freigeben. In unserer Wohnung wohnte der sowjetische General und hatte einen Wachposten beim Tor. Nun, am 1. Mai 1952, am Tag der Arbeit, hat man uns klatschen lassen und zwei Tage später kamen die Kommissionen und teilten den Sachsen mit, dass sie ihre Wohnung innerhalb von drei Tagen zu räumen hätten.
mehr...
Apotheose der Landschaften und Lieder
Abschlusskonzert der Musikwoche der „Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa“ (GDMSE): Heinz Acker als Dirigent und Komponist. mehr...
Meyndt-Lieder im Hirsvogelsaal in Nürnberg
Der Hirsvogelsaal (1534) mit der reich verzierten Wandvertäfelung gilt als bedeutendster Renaissance-Innenraum nördlich der Alpen und eignet sich hervorragend für kleine Konzerte. Dem Nürnberger Kulturbeirat zugewanderter Deutscher gelang es am 25. März mit der Wahl dieses Spielortes und einem Repertoire mit Georg-Meyndt-Liedern, auch Zuhörer wie Dr. Werner Kügel, den Präses des Pegnesischen Blumenordens e.V., der einzigen Sprach- und Literaturgesellschaft aus der Barockzeit, die ununterbrochen weiter besteht, zu gewinnen. Kunstlieder, Arien und Gospels begeisterten das Publikum. mehr...
Urkundenbuch zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen online
Bisher konnten die historischen Urkunden, in welchen die Geschichte der Siebenbürger Sachsen des Mittelalters nachzulesen war, nur in gedruckter Fassung benutzt werden. Nach Abschluss des unter der Leitung von Dr. Ulrich A. Wien durch den Projektmitarbeiter Dr. Martin Armgart am Universitäts-Campus Landau durchgeführten Projekts können fast 5000 Urkunden im Internet bequem und weltweit recherchiert werden, ja mehr als bisher alle Urkunden durch moderne Suchfunktionen schnell und zuverlässig auf Inhalte und spezifische Merkmale in Sekundenschnelle durchforstet werden. Gegenüber der Druckfassung sind weitere neue Urkundentexte erschlossen und zugänglich gemacht worden. Damit ist das Online-Urkundenbuch zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen im Vergleich zu einschlägigen Grundlagenwerken nicht nur das zeitlich am weitesten vorangeschrittene, sondern auch in der Nutzung innovativer Technologien eines der modernsten weltweit. mehr...
Nicht diese Töne! Bemerkungen über das Singen des Siebenbürgenlieds
Uneingeschränkt zuzustimmen ist den Bemerkungen von Hartfried Depner in der Siebenbürgischen Zeitung vom 15. September 2011, Seite 13, über eine eingerissene Praxis beim Singen des Siebenbürgenlieds, nämlich den befremdenden Einschub in die letzte Strophe. mehr...









