Ergebnisse zum Suchbegriff „Frauen Gestalten“
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Heimattag der Öffnung und Grenzüberschreitung
Schönstes Pfingstwetter hat über 15 000 Siebenbürger Sachsen zu ihrem 58. Heimattag vom 9. bis 12. Mai 2008 in das mittelfränkische Dinkelsbühl gelockt. Zu diesem Rekord, der seit vielen Jahren nicht mehr verzeichnet wurde, haben sicherlich auch die mit Spannung erwarteten Premieren des Heimattages beigetragen: Der vor einem halben Jahr gewählte Bundesvorsitzende des Verbandes, Dr. Bernd Fabritius, und der Hermannstädter Bürgermeister und Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Klaus Johannis, sprachen zum ersten Mal bei der Festkundgebung. Als weitere hochkarätige Redner waren der bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau angekündigt. mehr...
Joachim Wittstocks neue Bücher
Für Joachim Wittstock muss man sich Zeit nehmen, nicht nur um in die Zeit um 1960 einzutauchen, die er in seinem neuen Buch „Die uns angebotene Welt“ (ADZ-Verlag) beschreibt, sondern vor allem die Zeit, die es braucht, um seinen sprachlichen Erkundungen zu folgen, seiner Suche nach immer neuen Formulierungen und Facetten des Ausdrucks. Dabei begeistert der Hermannstädter Dichter, Essayist und in diesem Fall Romanautor seinen aufmerksamen Leser durch sein Sprachgefühl und seinen Sinn nicht nur für die Mehrsprachigkeit aus den siebenbürgischen Landen, sondern auch für vergessene Worte wie „zerscheitern“, das aus dem Frühneuhochdeutsch Luthers stammt. Und so ist nicht nur wichtig, was erzählt wird, sondern vor allem wie es gesagt wird. mehr...
Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl: "Wir in Europa"
Der europäische Einigungsprozess eröffnet große Chancen für die Siebenbürger Sachsen, ihre Kultur zu pflegen sowie Forscher und die Öffentlichkeit an das Thema Siebenbürgen heranzuführen. Dies stellten Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft in einer niveauvollen Podiumsdiskussion fest, die zum Motto des diesjährigen Heimattages, „Wir in Europa“, unter der Moderation des Journalisten Robert C. Schwartz, Leiter der Redaktion Rumänien der Deutschen Welle, zum Abschluss des Pfingsttreffens am 28. Mai im Kleinen Schrannensaal stattfand. Europa ist in Bewegung geraten, und die Siebenbürger Sachsen sind entschlossen, sich in diesen Prozess einzubringen. So viel Hoffnung brachten die Teilnehmer zu Sprache, dass man sich – so Robert Schwartz – um das „Wir in Europa“ keine Sorgen machen muss. mehr...
Dialog zwischen Generationen fördern
Ruth Eder, Autorin, Journalistin und Enkelin des Kronstädter Malers Hans Eder, trifft mit ihrem neuesten Buch „Netzwerk der Generationen. Gemeinsam statt einsam“ den Nerv der Zeit. Die Großfamilie, in der mehrere Generationen unter einem Dach wohnen, ist fast ausgestorben, Kinder sind immer öfter Einzelkinder und müssen sich mit den Eltern als Ansprechpartner zufriedengeben. Ruth Eder schreibt daher in ihrem neuesten Buch „Netzwerk der Generationen. Gemeinsam statt einsam“ zu Recht über den gerade stattfindenden demographischen Wandel in unserer Gesellschaft und propagiert einen „grundlegenden Paradigmenwechsel“, dessen Anfänge sich gerade abzeichnen. mehr...
Emotion und Gestaltung: Zum Tode des Komponisten und Musikhochschulprofessors Dieter Acker
Obwohl bekannt war, dass Dieter Acker seit 2002 an einer lebensbedrohlichen Krankheit litt, konnten Freunde, Kollegen, Schüler, ein breiter Bekanntenkreis sich mit der überraschenden, bestürzenden Todesnachricht doch schwer abfinden. Nur die nächsten Verwandten hatten gewusst, wie es wirklich um ihn stand, waren auf das Schlimmste vorbereitet, hatten aber doch gehofft, dass ihm noch einige Jahre vergönnt sein würden. Die schrecklichste und tückischste aller Krankheiten aber holte sich ihr neues Opfer am Samstag, dem 27. Mai dieses Jahres. Die Bestattungsfeier fand Donnerstag, 1. Juni, am Münchener Ostfriedhof statt. mehr...
Dieter Acker
Obwohl bekannt war, dass der Komponisten und Musikhochschulprofessor Dieter Acker seit 2002 an einer lebensbedrohlichen Krankheit litt, konnten Freunde, Kollegen, Schüler, ein breiter Bekanntenkreis sich mit der überraschenden, bestürzenden Todesnachricht doch schwer abfinden. Nur die nächsten Verwandten hatten gewusst, wie es wirklich um ihn stand, waren auf das Schlimmste vorbereitet, hatten aber doch gehofft, dass ihm noch einige Jahre vergönnt sein würden. Die schrecklichste und tückischste aller Krankheiten aber holte sich ihr neues Opfer am Samstag, dem 27. Mai dieses Jahres. Die Bestattungsfeier fand Donnerstag, 1. Juni, am Münchener Ostfriedhof statt. mehr...
Heimattag der Siebenbürger Sachsen 2006: "Zukunft braucht Hoffnung"
Bei ihrem Heimattag, der vom 2. bis 5. Juni 2006 in Dinkelsbühl stattfindet, haben die Siebenbürger Sachsen berechtigten Grund zur Hoffnung. Das Fest der Begegnung unter dem Motto "Zukunft braucht Hoffnung" bedeutet ein Bekenntnis gleichermaßen zu siebenbürgisch-sächsischen Traditionen und zur hiesigen Gesellschaft, in die sich die Siebenbürger Sachsen mittlerweile vorbildlich integriert haben. Das diesjährige Pfingsttreffen wird von der mitgliederstärksten Landesgruppe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, dem Landesverband Bayern, mit ausgerichtet und rückt die kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen der Siebenbürger Sachsen, vor allem jene der zentralen Kultureinrichtungen in Gundelsheim, in den Mittelpunkt. mehr...
Frauentreff in Bendorf
Die Frauen- und Kulturreferentin der Kreisgruppe Koblenz, Dr. Maria Tinnefeld, hatte im Frühjahr 2005 in Koblenz zu einem Frauentreffen eingeladen. Dieses fand bei den Beteiligten gute Zustimmung. mehr...
Eginald Schlattner: Mit Geschichten sich der Geschichte angenähert
Bei Zsolnay in Wien ist nach "Der geköpfte Hahn" und "Rote Handschuhe" der dritte Roman Eginald Schlattners erschienen: "Das Klavier im Nebel". Seine Handlung spielt im Siebenbürgen der Jahre 1948 bis 1951, als sich unter dem Druck der sowjetischen Besatzungsmacht in Rumänien die stalinistische Diktatur etablierte. Damit schiebt sich die Neuerscheinung erzählzeitlich zwischen die ersten beiden Romane des Schriftstellers. Zusammen bilden die drei Bücher nach Ansicht der ernst zu nehmenden "Neuen Zürcher Zeitung" eine "veritable Siebenbürgen-Trilogie", mit der Schlattner, so das Blatt, "der untergehenden sächsischen Lebenswelt ein bleibendes literarisches Denkmal gesetzt" habe. mehr...
Norbert Kartmann: Kriegsende und Neuanfang für die Siebenbürger Sachsen
In seiner Festrede zur Eröffnung des Heimattages der Siebenbürger Sachsen betonte der Präsident des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann, die besondere Rolle der Siebenbürger Sachsen im Prozess der Integration Rumäniens in die Europäische Union. "Rumänien ist ein Teil Europas und gehört selbstverständlich in die EU", betonte der väterlicherseits aus Siebenbürgen stammende CDU-Politiker. Kartmann ging auf die Bedeutung des Kriegsendes im Allgemeinen sowie die neuen Aufgaben ein, die sich speziell für die Siebenbürger Sachsen in den Nachkriegsjahren ergeben haben. Für sein Engagement für die europäische Integration und die besonderen Beziehungen zu Rumänien wurde Norbert Kartmann mit dem Goldenen Ehrenwappen der siebenbürgischen Landsmannschaft ausgezeichnet. Im Beisein des rumänischen Landwirtschaftsministers Gheorghe Flutur nahm der Bundesvorsitzende Volker E. Dürr die Ehrung im Rahmen der Eröffnungsfeier des Heimattags vor. Lesen Sie im Folgenden Kartmanns Ansprache. mehr...

