Ergebnisse zum Suchbegriff „Friedrich Christian“

Artikel

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5. November 2017

Kulturspiegel

„Ich gehe aufs Verlangen.“ – „Um Gottes Willen, das Kind?“ - Wahre Begebenheit in einer bekannten sächsischen Familie vor 150 Jahren

1475 Fälle von Kinderehen hat das Ausländerzentralregister 2016 in Deutschland registriert. Dem Bundesinnenministerium zufolge handelte es sich häufig um Mädchen, die aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommen. „Kinder gehören nicht vor das Standesamt und auch nicht an den Traualtar“, hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas überzeugt geäußert. Am 22. Juli 2017 ist das Gesetz gegen Kinderehe in Kraft getreten. Danach wird das Alter der sogenannten Ehemündigkeit im Interesse des Kindeswohls auf 18 Jahre festgelegt. Eheschließungen sind also nur noch möglich, wenn beide Heiratswillige volljährig sind.
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30. Oktober 2017

Kulturspiegel

Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen

Die nachfolgende Übersicht informiert über Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen und Südosteuropa. mehr...

11. Oktober 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Ein Fest des Glaubens: Eindrücke vom Kronstädter Kirchentag „Aus gutem Grund: Evangelisch in Rumänien“

Was macht die evangelische Identität in Rumänien aus? Was ist mir heute an meinem evangelischen Glauben wichtig? Wie lebe ich evangelisch, wie gebe ich den Glauben an die nächste Generation weiter? Diese und ähnliche, sehr persönliche Fragen standen im Mittelpunkt des Kirchentags, der aus Anlass des Reformationsjubiläums vom 29. September bis 1. Oktober in Kronstadt mit rund eintausend angemeldeten Teilnehmern über die Bühne ging. Das Großereignis trug den Titel „Aus gutem Grund: Evangelisch in Rumänien“ und wurde von der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche veranstaltet. „Gastgeberinnen“ waren die Evangelische Kirche A.B. Kronstadt (Honterusgemeinde) und die Kronstädter (ungarische) Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde, die zum ersten Mal gemeinsam ein „Fest des Glaubens“ feierten. Auch war dies der erste Kirchentag der EKR seit 1999. Im Fokus des Geschehens stand die Schwarze Kirche, der zentrale Ort der siebenbürgischen Reformation – denn vor 475 Jahren war hier die erste evangelische Messe gehalten worden. mehr...

23. Juli 2017

Kulturspiegel

750 Jahre Mediasch

In der Urkunde vom 3. Juni 1267 erwähnt Stephan V, Mitregent seines Vaters, Béla IV, dass „Jula, Medies, Mykazaza (Fägendorf), preadium Nicolai (Furkeschdorf) und Thobiasfalu (Tobsdorf)“ sich im Besitz des siebenbürgischen Woiwoden Nikolaus befunden hatten. Am Ufer der Großen Kokel gelegen, wird Mediasch hier erstmalig urkundlich erwähnt, damals noch ein kleines Dorf auf ungarischem Adelsboden. Das spätestens ab 1365 als „Zwei Stühle“ (Medisch und Schelk) bekannte Gebiet rund um die heutige Stadt erringt im 14. Jahrhundert den rechtlichen Anschluss an den Königsboden. Mehrere reiche Orte konkurrieren dort lange um die Vorherrschaft. 1552 obsiegt Mediasch vor Birthälm, Meschen und Reichesdorf und wird zum bleibenden Sitz des Königsrichteramts; es erhält das Statut einer „königlichen freien Stadt“. mehr...

8. Juli 2017

Kulturspiegel

Dem Theater mit Hingabe verschrieben

Offiziell verkündet die Homepage der Landesbühne Bruchsal, dass der Schauspieler Hannes Höchsmann sich ab September 2017 im Ruhestand befindet. Im nächsten Halbsatz wird aber seine Mitarbeit als Gast, der das Ensemble verstärken wird, bekräftigt. „Ja, das ist das Schicksal der Schauspieler“, sagt Hannes Höchsmann, „sie können das Spielen nicht lassen. Wollen es auch nicht.“ Das zweite Gesicht habe er nötig, fügt er schmunzelnd hinzu. Im Sommer verabschiedet er sich vom Publikum aus Bruchsal mit der Rolle des Baptista in „Der widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare. mehr...

11. Juni 2017

Kulturspiegel

Heimatverlust und Heimatsuche - Enni Janesch hält Rede an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen

Ein langer Fackelzug erhellte am Pfingstsonntagabend die Straßen Dinkelsbühls. Ziel der von der Knabenkapelle Dinkelsbühl angeführten Prozession war die vor 50 Jahren errichtete, den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihte Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Dort hielt die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe und ehemalige Bundesfrauenreferentin Enni Janesch die traditionelle Rede an der Gedenkstätte - ein Programmbeitrag der den Heimattag 2017 mitausrichtenden Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Die Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

6. Mai 2017

Kulturspiegel

Nachruf auf die 94-jährig verstorbene Romanautorin Edda Dora Essigmann-Fantanar

Vier Tage vor ihrem 95. Geburtstag ist Edda Dora Essigmann-Fantanar am 2. April im Siebenbürgerheim Rimsting verstorben. Bekannt wurde sie in den Kreisen der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben durch ihre beiden Familienromane „Aller guten Dinge sind dreizehn“ und „Die das Glück suchen“, die sie erst im fortgeschrittenen Alter verfasste. Dass beide Publikationen die Gunst eines großen Publikums gewinnen konnten, hat viel mit dem „hintergründigen Humor“ und der „ironischen Distanz“ (Zitat Langen Müller Verlag) zu tun, mit denen die Bücher geschrieben wurden. Beides sind sicher auch charakteristische Eigenschaften der Autorin, die in jedem Gespräch darauf achtete, dass beim Gegenüber keine Langeweile aufkommt. mehr...

7. März 2017

Kulturspiegel

200 Jahre Brukenthalmuseum in Hermannstadt

Das international renommierte Brukenthalmuseum in Hermannstadt feiert 2017 sein 200-jähriges Jubiläum. 1817 wurde die von Baron Samuel von Brukenthal (1721-1803) hinterlassene umfangreiche Kunstsammlung von europäischem Rang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Zu dem Wappen der von Samuel von Brukenthal gegründeten Einrichtung gesellt sich heute ein Zeichen der Wertschätzung seitens des rumänischen Staates”, sagte Staatspräsident Klaus Johannis bei der Auftaktveranstaltung zum 200. Jubiläum des Brukenthalmuseums, die am „Geburtstag” des Museums, dem 25. Februar 2017, stattfand. Seine Wertschätzung zeigte Staatspräsident Klaus Johannis durch die Verleihung des Kulturverdienstordens im Rang eines Kommandeurs an die Leitung des ältesten Museums in Rumänien. mehr...

2. Februar 2017

Kulturspiegel

Gemälde und Grafiken von Friedrich von Bömches

Krieg, Vertreibung, Armut, Naturkatastrophen: Nach den Statistiken des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR im Jahr 2015 sind weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Bürgerkriegen, wurden vertrieben oder wollen der Armut entkommen. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren noch nie so viele Menschen gleichzeitig auf der Flucht. So wurde auch der Oberbergische Kreis Anlaufstelle vieler geflüchteter Menschen. Das Museum und Forum Schloss Homburg möchte mit der noch bis zum 7. Mai dauernden Sonderausstellung „Flucht und Vertreibung“ einen Beitrag leisten, das hoch aktuelle Thema aufzugreifen und durch das beeindruckende Werk des siebenbürgischen Künstlers Friedrich von Bömches die Tragik des Erlebten begreifbar zu machen. Diese Ausstellung ist ebenso eine Hommage an den Künstler anlässlich seines 100. Geburtstags am 27. Dezember 2016, der bis zu seinem Tod im oberbergischen Wiehl gelebt und gearbeitet hat. mehr...

24. Januar 2017

Aus den Kreisgruppen

"Café 7bürgen“ in Drabenderhöhe eröffnet

Zum Treffpunkt der Generationen soll das „Café 7bürgen“ werden, das sich im Haus des Alten- und Pflegeheims Siebenbürgen-Drabenderhöhe befindet und mit Gesangsdarbietungen der Bewohner unter Leitung von Heidrun Niedtfeld und vielen Gästen feierlich eröffnet wurde.
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