Ergebnisse zum Suchbegriff „Fritz Konrad“

Artikel

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5. Dezember 2019

Kulturspiegel

„Heimathaus Siebenbürgen“: Achte Folge der Geschichte von Schloss Horneck

Gibt man über die äußerst hilfreiche Suchfunktion des Online-Archivs der Siebenbürgischen Zeitung von 1950 bis heute das Schlagwort Horneck ein, kann man insgesamt 3013 PDF-Seiten, 852 Artikel und 55 Kommentare einsehen (https://www.siebenbuerger.de/zeitung/suche/Horneck/ – Stand 18. November 2019) – ein überdeutlicher Hinweis auf das Interesse, das die Siebenbürger Sachsen für dieses historische Baudenkmal aus Deutschordenszeit haben. Warum? mehr...

13. September 2019

Interviews und Porträts

Unvergesslich ausdrucksvoll: Die Puppenspielerin Lilly Krauss-Kalmár ist tot

Schon 1945-1946 habe sie mit ihrer Mutter, Rozsi Krauss, privat Puppentheater in ungarischer und in deutscher Sprache in Kindergärten und Schulen in Hermannstadt gespielt. Vater Krauss habe die Puppen modelliert und ihnen Kostüme geschneidert. Daran erinnerte sich die 1923 in Budapest als Livia Carolina Krauss geborene Puppenspielerin, Regisseurin und Autorin, die unter dem Namen Lilly Krauss-Kalmár in die Geschichte des Hermannstädter Puppentheaters eingegangen ist, oft und gerne. Am 1. September ist sie im Dr. Carl Wolff-Altenheim verstorben. mehr...

20. Juni 2019

Kulturspiegel

Preisverleihungen 2019 in Dinkelsbühl: Versöhner – Vermittler – Vorkämpfer

Stehende Ovationen für Altbischof D. Dr. Christoph Klein. Die gemeinschaftliche Geste der Anerkennung für eine herausragende Lebensleistung war gleichzeitig der emotionale Höhepunkt der diesjährigen Preisverleihungen am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl. Ganz ohne Frauenquote belief sich der Frauenanteil der Ausgezeichneten auf 50 Prozent. Den Ehrenstern der Föderation der Siebenbürger Sachsen erhielt Dr. Bernd Fabritius. Mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis wurden D. Dr. Christoph Klein und Dr. Irmgard Sedler ausgezeichnet. Nadia Codreanu nahm den Ernst-Habermann-Preis entgegen. mehr...

5. Juni 2019

Interviews und Porträts

Weltbürger und Vorkämpfer der gleichgeschlechtlichen Liebe – Erich Haas zur Erinnerung

Am 25. März nahmen auf dem Münchner Nordfriedhof rund 50 Freunde und Wegbegleiter Abschied von Erich Haas. Der bekannte Hotelfachmann war mit fast 100 der wohl älteste Pionier der Schwulenbewegung in Deutschland. Aufgrund des entspannten Umgangs mit seiner sexuellen Orientierung wurde er auch von vielen jungen Menschen verehrt. Seine 2009 gedruckten Erinnerungen sind ein berührendes Selbstzeugnis von Freundesliebe unter Männern im Deutschland der Nachkriegszeit. Wer sich für die Lebensgeschichte des gebürtigen Hermannstädters interessiert, dem sei sein Filmporträt bei queer.de empfohlen. mehr...

5. Mai 2019

Kulturspiegel

"Ein verrückter Sachse – aber genial!": Zum 140. Geburtstag Gusto Gräsers, des "Angelus transsilvanicus"

Vor 140 Jahren, am 16. Februar 1879, wurde Gusto Gräser in Kronstadt geboren. Was wird bleiben von dem siebenbürgischen Dichter, Denker und Mystiker? Seine Texte sind noch kaum gedruckt, kaum bekannt, geschweige denn erschlossen – und doch ist er weltbekannt. Es sind weniger seine Dichtungen als symbolhafte Bilder, die sich niedergeschlagen haben in Romanen, Gedichten, Theaterstücken und Liedern anderer Autoren. Der Einsiedler in einer Felsgrotte der Alpen, der Tänzer, der Denker, der Weise. mehr...

18. Februar 2019

Kulturspiegel

Aus kommunistischen Giftschränken: Sammelband über Überwachungsakten kommunistischer Geheimdienste

Der Titel des vorliegenden Buches ist gut gewählt: „Aus den Giftschränken des Kommunismus. Methodische Fragen zum Umgang mit Überwachungsakten in Zentral- und Südosteuropa“. Was die kommunistischen, geheimen Sicherheitsorgane an Archivunterlagen hinterlassen haben, sind tatsächlich wahre Giftschränke. Ihre Aktenbestände geben nämlich Einsicht in die geheime, allumfassende Überwachung, Verfolgung, Verhaftung und Einkerkerung der als gefährlich eingestuften Bürger in den fünf Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft, über die getrof­fenen diktatorischen Maßnahmen gegen regimefeindliche Handlungen und Personen sowie über willkürliche Eingriffe. Suspekte Personen wurden den Gerichten ausgeliefert und mit hohen Kerkerstrafen belangt. Die Einsicht in diese giftige Hinterlassenschaft wurde erst 1989/91 nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft in den Ostblockstaaten möglich. Es dauerte allerdings einige Jahre, bis die Giftschränke geöffnet wurden. Was Forscher dabei entdeckten, bildet den Gegenstand der abgedruckten Referate des vorliegenden Bandes, die im Jahr 2015 auf einer internationalen Tagung des Instituts für deutsche Literatur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Humboldt-Universität Berlin geboten wurden. mehr...

2. Juli 2018

Aus den Kreisgruppen

65 Jahre Kreisgruppe Mannheim – Heidelberg

Ihr 65-jähriges Bestehen feiert die Kreisgruppe Mannheim – Heidelberg am 7. Oktober 2018 um 14.30 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Friedenskirche, Traitteurstraße 48, in Mannheim. Hans Wester, Ehrenvorsitzender der Kreisgruppe, bietet im Folgenden einen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen des Vereins. mehr...

20. Juni 2018

HOG-Nachrichten

Premiere beim Arbegener Treffen

Das war eine Premiere: Beim Treffen der Arbegener am 12. Mai in Margetshöchheim in Franken wurde das Theaterstück „Urlew um schworzen Mier“ gezeigt und erstmals gehörten alle Darsteller der in Deutschland geborenen Generation an. Für das Stück hatten die 19- bis 26-Jährigen eigens den sächsischen Dialekt geübt und schließlich mit Bravour und vielen Lachern aus dem Publikum auf der Bühne agiert. mehr...

19. Juni 2018

Kulturspiegel

"Viele liebevolle Gedanken zurücklassend": Was den Autor und Künstler Lothar-Günther Buchheim mit Rumänien verbindet

Es gehört schon einiges an Mut dazu, allein im Faltboot die Donau von Passau bis zum Schwarzen Meer hinunterzupaddeln. Lothar-Günther Buchheim nahm dieses Abenteuer als 20-jähriger Kunststudent im Sommer 1938 auf sich und veröffentlichte seinen Reisebericht „Tage und Nächte steigen aus dem Strom“ noch während des Krieges bei S. Fischer (1941). International bekannt machte ihn freilich erst die Verfilmung seines Romans „Das Boot“ (1991), in dem er seine Erlebnisse als Kriegsberichter der Marine verarbeitet. Derzeit wird Buchheim aus Anlass seines 100. Geburtstages in dem von ihm begründeten „Museum der Phantasie“ in Bernried am Starnberger See mit einer auch zeitgeschichtlich höchst sehenswerten Ausstellung geehrt. Im August liegt die legendäre Donaufahrt 80 Jahre zurück – seine Impressionen haben nichts von ihrer Frische verloren. mehr...

1. Juni 2018

Verbandspolitik

68. Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl: Heimattag der erfüllten Identität

Der 68. Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 18. bis 21. Mai 2018 in Dinkelsbühl war für die über 20000 Besucher sehr erfolgreich auf vielfachen Ebenen ihres Erlebens. Gleich zwei Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder (Bayern) und Armin Laschet (Nordrhein-Westfalen), weitere hochkarätige Gäste erwiesen ihnen die Ehre und sicherten ihnen moralische und finanzielle Unterstützung zu. Das Pfingstfest bot einen kulturellen Höhepunkt nach dem anderen, Brauchtum, Tanzdarbietungen, Musik, Sport, aber auch viele Gelegenheiten zum frohen und gemütlichen Beisammensein. Dass die Siebenbürger Sachsen seit Jahrzehnten ihre Gemeinschaft und Kultur beherzt pflegen, dass sie zusammenhalten und gleichzeitig offen für andere sind – dafür werden sie geschätzt und als Vorbild für Europa gewürdigt. Das Motto des Heimattages „Kultur schafft Heimat und Zukunft“ wurde von den Rednern vielseitig und tiefsinnig beleuchtet. Wie in einem großen Strom fließen die Worte, die ­Begegnungen, das Geschehen zusammen und zeigen, dass die Siebenbürger Sachsen in ihrer Identität gereift und erfüllt sind. mehr...