Ergebnisse zum Suchbegriff „Fuerstentum“
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Schauerroman de luxe: „Karpathia“ von Mathias Menegoz
Der Roman „Karpathia“ von Mathias Menegoz ist ein dicker Wälzer. Auf 630 Seiten erzählt der französische Autor die Geschichte des Grafen Alexander Korvanyi und seiner Frau Cara, die nach ihrer Hochzeit aus Wien nach Siebenbürgen auf den jahrzehntelang verwaisten Stammsitz der Korvanyis inmitten der ausgedehnten gräflichen Ländereien, der Korvanya, ziehen. Als einziger männlicher Erbe ist es dem als Hauptmann dienenden Grafen, der „weder eine besondere Neigung noch sonst eine schwärmerische Begeisterung für die Laufbahn und das Leben als Soldat verspürte“, ganz recht, die Hauptstadt zu verlassen und im wahrsten Sinne des Wortes das Weite zu suchen (die Reise in die Korvanya dauert sechzehn Tage) – zumal er sich gerade erst wegen Cara mit einem Rittmeister duelliert hat und dieses Erlebnis hinter sich lassen möchte. mehr...
Reformation unter dem Halbmond: Das Erbe und die Erben der siebenbürgisch-sächsischen Kirche
2017 steht im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums und es finden zahlreiche Veranstaltungen im In- und Ausland zu diesem Thema statt. Auch die Kreisgruppe Heilbronn hat dieses Jubiläum im Veranstaltungskalender 2017 berücksichtigt und an Christi Himmelfahrt zu dem Vortrag „Die Reformation der siebenbürgisch-sächsischen Kirche: das Erbe und die Erben“ eingeladen. Als Referent konnte der ehemalige Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks und ehemalige Hamburger Pfarrer Dr. August Schuller gewonnen werden, der nicht nur die Reformation als historisches Ereignis betrachtete, sondern auch auf die geistliche Dimension dieses Ereignisses und das damit verbundene Erbe einging. Und die Heilbronner haben das Thema gut angenommen und den Vortrag mit zahlreicher Präsenz honoriert. mehr...
Eröffnung der Ausstellung „Das Wort sie sollen lassen stahn …“
Vom 22. April bis 24. September gibt das Siebenbürgische Museum Gundelsheim in der Sonderschau „Das Wort sie sollen lassen stahn …“ Einblick in die Kultur und Geschichte der Siebenbürger Landler. Die Ausstellung wird am Freitag, 21. April, um 18.00 Uhr eröffnet. Im Anschluss steht die Kuratorin Dr. Irmgard Sedler gern für Fragen und Interviews zur Verfügung. mehr...
Exportgut Reformation
Passend zum Reformationsjubiläum 2017 hielt Dr. Ulrich Andreas Wien am 24. Februar im Rahmen der Stuttgarter Vortragsreihe einen hervorragenden Vortrag über die Reformation in Siebenbürgen. Die Reformation war zunächst eine Kirchenreformbewegung innerhalb der lateinischen Westkirche, die, ausgehend von Martin Luthers Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg am 31. Oktober 1517, besonders in die deutschsprachigen Siedlungsgebiete Europas bis nach Siebenbürgen ausstrahlte. mehr...
Gerald Volkmer: Siebenbürgen zwischen Habsburgermonarchie und Osmanischem Reich
Das Fürstentum Siebenbürgen wirkte von 1541 bis 1699 als Akteur internationaler Beziehungen; es unterhielt diplomatische Beziehungen und schloss völkerrechtliche Verträge mit vielen europäischen Mächten. Gerald Volkmer, Kronstädter und promovierter Historiker, untersucht diese Beziehungen und legt die erste Gesamtdarstellung der völkerrechtlichen Stellung Siebenbürgens zwischen christlich-abendländischer und islamisch-osmanischer Völkerrechtsordnung vor. Es ist unmöglich, ein solch umfassendes Werk, wie dieses innerhalb einer Rezension inhaltlich wiederzugeben. Es muss bei der Kurzcharakterisierung der geschichtlichen Epochen bleiben, welche die Arbeit von Volkmer umfasst: Eingangs erläutert der Autor die Herausbildung des siebenbürgischen Staates und seiner verfassungsrechtlichen Ordnung nach 1526.
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Stuttgarter Vortragsreihe: Reformation in Ungarn und Siebenbürgen
Die Landesgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland lädt zu einem kirchengeschichtlichen Vortrag im Lutherjahr ein, der am Freitag, dem 24. Februar, um 19.00 Uhr im Haus der Heimat, Schlossstraße 92, stattfinden wird. In der „Stuttgarter Vortragsreihe“ spricht Dr. Ulrich Andreas Wien über „Exportgut Reformation – die Ausstrahlung der Reformation auf Ungarn und Siebenbürgen“. mehr...
Zwei Publikationen zum Thema Siebenbürgen
Berlin - Zwei aktuelle Veröffentlichungen mit Siebenbürgen-Bezug wurden am 19. September im Rumänischen Kulturinstitut Berlin (RKI) vorgestellt. Der Abend trug den Titel „Zwischen Wien und Konstantinopel“ und wurde vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam unter Mitwirkung des RKI und des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Oldenburg (BKGE) veranstaltet. mehr...
Leserecho auf die "Streiflichter": Siebenbürgen – habsburgisch oder königlich-ungarisch?
Dr. Roland Phleps, Freiburg im Breisgau, hat mich in einem sehr freundlich verlaufenen Telefonat darauf hingewiesen, dass der Titel „Streiflichter aus ...“ grammatikalisch falsch sei, da Streiflichter nur „auf“ etwas fallen könnten. Ich erwiderte, dass es sich hier um Streiflichter handele, die aus meiner Sicht aus der Geschichte auf unsere Gegenwart fallen, denn unser Heute ist ohne das Gestern nicht zu verstehen. mehr...
Geschichtswissenschaftliche Neuerscheinungen werden in Berlin vorgestellt
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa (Webseite) präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut (RKI) am Montag, den 19. September, um 19.00 Uhr beim Sitz des RKI, Reinhardtstraße 14, in Berlin zwei Neuerscheinungen mit siebenbürgischem Bezug: mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Eigentlich waren die Weichen für die Zukunft der Siebenbürger Sachsen als privilegierte ständische Nation durch die Reformation, durch ihre verfassungsmäßige Rolle im Fürstentum Siebenbürgen, durch ihre eigene Gesetzgebung, das „Eigenlandrecht“, bestens gestellt. Es kam leider anders, wegen des Schwankens des ungarischen Adels und der von ihm gestellten Fürsten zwischen den rivalisierenden und sich immer wieder bekriegenden Großmächten der Habsburger und Osmanen, wegen der zeitweise bürgerkriegsähnlichen Zustände im Land zwischen konkurrierenden Fürsten und Adelsgruppen, aber auch zwischen den einzelnen Ständen, wegen der letztlich sie schwächenden, wenngleich bewundernswert unverbrüchlichen Treue der Sachsen zum „deutschen“ Herrscherhaus der Habsburger, die nach der Eroberung Siebenbürgens nicht belohnt, vielmehr der Staatsraison geopfert wurde. mehr...



