Ergebnisse zum Suchbegriff „Galt“
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Goldenes Ehrenzeichen für Hans Bergel
Aus Anlass einer Literaturlesung am 16. Januar d.J. in Wien wurde dem Schriftsteller Hans Bergel das Goldene Ehrenzeichen des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich verliehen. Die Überreichung der Auszeichnung an den bei München lebenden, im Sommer dieses Jahres 90 Jahre alten Buchautor nahm Martina Niestelberger im Namen des Bundesobmannes Volker Petri vor. mehr...
Evakuierung 1944-1945: Zwischenstation Niederösterreich
Die im Spätherbst 1944 Richtung Deutsches Reich evakuierten Nordsiebenbürger Sachsen wurden vorwiegend in Orte in Niederösterreich, Oberösterreich und in das Sudetenland eingewiesen. Die Behörden versuchten, für jede Dorfgemeinschaft, für jede Familie Unterkunft und Einbindung in die dortigen Verhältnisse zu organisieren. Der damalige Kreisnotär Thomas Henning aus Heidendorf schreibt in seinem Bericht von 1956 über seine Erfahrungen im Bereich des südmährischen Nikolsburg: mehr...
Siebenbürger Sachsen feiern Gottesdienst in der Stadtkirche Böckingen in Heilbronn
Nachdem der neue Veranstaltungsort in den letzten drei Jahren sehr gut angenommen worden war, hat unser Weihnachtsgottesdienst auch am vierten Advent 2014 wieder in der Stadtkirche in Heilbronn-Böckingen stattgefunden. Die Kirchenbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt. mehr...
Deportation vor 70 Jahren wühlt heute noch auf
Am 6. Januar, dem Heiligen Dreikönigstag, fand ein Großereignis in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe statt. Rund 300 Besucher von nah und fern nahmen teil am Gedenkgottesdienst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Glauben und Gedenken“, die an die Evakuierung und Flucht der Nordsiebenbürger Sachsen im September 1944 und an die Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion im Januar 1945 erinnert. Die Reihe hatte im August letzten Jahres in Hermannstadt begonnen. Es folgten die Stationen Sächsisch Regen, Bistritz, Budapest, Wels und Rothenburg o.d.T. In Karlsruhe standen ein Festgottesdienst, ein Konzert der Siebenbürgischen Kantorei, die Präsentation von zwei Ausstellungen und die Vorführung eines Filmes auf dem Programm.
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Jahresrückblick und Neuwahlen des Vorstandes in Öhringen
Wir blicken auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2014 zurück und erinnern uns gerne an ein paar Höhepunkte. mehr...
Christleuchter und Quempassingen: Rückblick auf einen siebenbürgischen Weihnachtsbrauch
Das wichtigste kirchliche Fest war in Siebenbürgen zweifellos nicht Ostern, sondern Weihnachten, zumal in den Landgemeinden. Dies galt besonders für die Schulkinder und Konfirmanden. Wer nie eine Christmette mit Quempassingen unter einem „Lichtert“ miterleben durfte, vermag kaum zu ermessen, welch weihevolle Stimmung im Scheine ungezählter Kerzen über der dichtgedrängten Festgemeinde lag, welch rührende Innigkeit die Wechselgesänge zwischen den fünf Schülergruppen (Porten) und der Gemeinde erwecken konnten. mehr...
Bewahrer und Förderer unserer Identität: Dr. Michael Kroner wird 80
Als 2005 der Münchner Erzbischof Kardinal Joseph Ratzinger unerwartet zum Papst gewählt wurde, titelte die Bild-Zeitung „Wir sind Papst!“. Als kürzlich der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis ebenso überraschend zum Staatspräsidenten Rumäniens gewählt wurde, machte unter Siebenbürger Sachsen der Ausspruch „Wir sind Präsident!“ die Runde. Was hat das alles mit dem Historiker Dr. Michael Kroner zu tun, der am 22. Dezember seinen 80. Geburtstag feiert? Mehr als zunächst vermutet. mehr...
Gedenktage 2014 aus der siebenbürgisch-sächsischen Musik
Auch in diesem Jahr standen einige siebenbürgisch-sächsische Musiker – Komponisten, Interpreten, Musikpädagogen, Musikwissenschaftler – auf der Gedenkliste, und wieder fällt auf, dass wir im Element Migration – wie überhaupt in der siebenbürgischen Musikgeschichte – ein durchgängiges Merkmal zu sehen haben. So zählen wir zu den Protagonisten des Musiklebens in Siebenbürgen und der siebenbürgischen Musikgeschichte nicht nur die gebürtigen Siebenbürger, deren zentraler musikalischer Wirkungsbereich sich in ihrer Heimat abspielte (nachdem sie von ihrem Studium im westlichen Ausland zurückgekehrt waren), sondern auch diejenigen, die in Siebenbürgen geboren wurden, ihre Karriere aber früher oder später ins Ausland (nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, Rumänien oder Amerika) verlegten, genauso wie auch diejenigen, die aus deutschsprachigen Gebieten Zentral- und Osteuropas (Deutschland, Österreich, Zips, Böhmen, Slawonien oder Dalmatien) nach Siebenbürgen kamen, sich hier innerhalb eines überraschend gut aufgestellten, lebhaften, vielgestaltigen, intensiven und anregenden Musiklebens ihr Wirkungsfeld aufbauten und – wie der aus dem nordböhmischen Aussig stammende Hermannstädter Organist, Dirigent und Komponist Franz Xaver Dressler zu formulieren pflegte – „zu Siebenbürger Sachsen wurden“. Freilich gingen von den Eingewanderten ihrerseits zu allen Zeiten – bis nach Kriegsende 1945 – entscheidende neue Impulse aus, sie brachten „frischen Wind“ nach Siebenbürgen. mehr...
Heimat- und Regionalgeschichte am Beispiel von Mediasch
Vom 14. bis 16. November 2014 fand in Bad Kissingen eine Tagung der Akademie Mitteleuropa zur „Heimat- und Regionalgeschichte“ der Stadt im Weinland statt. Mediasch = Mediaș! Der Ansatz war nicht nur ein historischer: Vielmehr wurde der – sehr erfolgreiche – Versuch unternommen, den Blick auf die Vergangenheit mit der lebendigen Gegenwart zu verknüpfen und Visionen für die Zukunft der Stadt und ihrer einstigen und gegenwärtigen Bewohner vorzustellen. Mediasch = Mediaș! In der gastfreundlichen und kreativen Atmosphäre des Heiligenhofs und herzlich begrüßt von Studienleiter Gustav Binder trafen sich über 60 Mediasch-Interessierte aus Deutschland und Rumänien, um „ihre“ Stadt in einigen Vorträgen, aber auch künstlerischen Darbietungen näher kennenzulernen. mehr...
Dem Sänger Helge von Bömches zum Gedenken
„Was ich erreicht habe, verdanke ich (...) meiner Frau Marina. Sie war es, die mir mit Rat zur Seite stand (...) und mein cholerisches Temperament in die richtigen Bahnen zu lenken wusste.“ Mit diesem Satz beginnt das Buch „Blick hinter die Kulissen oder Aus dem Tagebuch (m)eines Sängerlebens“, das der am 18. September 1933 in Kronstadt, Siebenbürgen, geborene Opernbassist Helge von Bömches im Jahr 2011 über sein Leben auf großen Bühnen Europas veröffentlichte. Das Buch endet mit den Sätzen: „Es war eine wunderschöne Zeit, und ich bin glücklich, die schönsten Opernjahre, die Zeit von den 50er bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, erlebt zu haben. Ich kann wie Marquis von Posa in ‚Don Carlos‘ sagen: ‚Sire, ich bin zufrieden.‘“ Am 16. Oktober 2014 starb Helge von Bömches in Osnabrück in Niedersachsen. mehr...





