Ergebnisse zum Suchbegriff „Geschichte Burzenlandes“

Artikel

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6. Oktober 2025

Kulturspiegel

Neue Kronstädter Zeitung verjüngt sich durch die Wahlen

Die Neue Kronstädter Zeitung feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Es war ein Glücksfall, dass der junge Student Harald Roth seinem inneren Drang nachgab, die traditionsreiche Kronstädter Publizistik fortzuführen, und die Neue Kronstädter Zeitung 1985 in München ins Leben rief. Er konnte dabei auf die substantielle Hilfe von Hans Bergel, Hans Meschendörfer, Hermann Schlandt, Brigitte Tontsch (heute Stamm) und anderen bauen. Die vierteljährlich erscheinende Zeitung wurde seither von zahlreichen Autoren geprägt, die mit Herz und viel Wissen die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen in Kronstadt und des umliegenden Burzenlandes beleuchteten. Zu den Schriftführern zählten Herwart Teutsch (unter diesem Pseudonym zeichnete Harald Roth), Hermann Schlandt, Hans Bergel, Ewald Lingner, Siegtrud Kess und zuletzt Alfred Schadt, der zum Jahresende 2024 auf eigenen Wunsch aus dem Ehrenamt ausschied.
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22. Mai 2025

Verbandspolitik

Mehr als Trinken, Tracht und Tanz? Warum sich der Aufwand und 15 Euro Eintritt für den Heimattag der Siebenbürger Sachsen lohnen

Als Bundeskulturreferentin stehe ich jeden Tag vor der Frage, was eigentlich diese siebenbürgisch-sächsische Kultur ist, die ich bei meiner Arbeit pflege und vermittle. Dass unsere Veranstaltungen stark von Volkstanz, Tracht und (feuchtfröhlicher) Gemeinschaft geprägt sind, ist nicht zu bestreiten. Doch sind wir nicht sehr viel mehr als die 3T – Trinken, Tracht und Tanz? mehr...

23. April 2024

HOG-Nachrichten

40 Jahre HOG-Regionalgruppe Burzenland: "Hier ist meine Familie"

Ein abwechslungsreiches Wochenende war die 39. Arbeitstagung HOG-Regionalgruppe Burzenland vom 12.-14. April in Crailsheim-Westgartshausen. Dort trafen sich, wie in den letzten Jahren, die Vertreterinnen und Vertreter der 15 Heimortsgemeinschaften (HOGs) des Burzenlandes. Sie zogen eine beachtliche Bilanz und tauschten sich intensiv über ihre aktuellen Aufgaben aus. mehr...

18. März 2024

Interviews und Porträts

Ein herausragender Kenner der Zeitgeschichte Siebenbürgens: Karl-Heinz Brenndörfer zum Achtzigsten

Karl-Heinz Brenndörfer erfüllt am 18. März sein 80. Lebensjahr in Edingen-Neckarhausen bei Heidelberg/Mannheim. 40 Jahre hatte er mit seiner Frau Renate in Stuttgart gelebt, voriges Jahr zog das gesunde Ehepaar in die Nähe der beiden Töchter in eine altersgerechte Wohnanlage in Rhein-Neckar-Kreis um. Brenndörfer blickt nicht nur zurück auf ein erfolgreiches Berufsleben und einen herausragenden Einsatz für unsere Gemeinschaft, sondern mit ungebrochener Schaffenskraft richtet er seinen Blick nach vorne. Seine ehrenamtliche Aktivitäten hat er abgegeben und widmet sich nun mit großer Leidenschaft seinem Hobby: der siebenbürgischen Zeitgeschichte und den heimatkundlichen Forschungen. mehr...

29. Februar 2024

Kulturspiegel

Weidenbach im Fokus: „Schicksal eines siebenbürgisch-sächsischen Dorfes“ von Otto Dück

Im November 2023 erschien im BOD-Verlag als Taschenbuch „Schicksal eines siebenbürgisch-sächsischen Dorfes“ von Otto Dück. Hierbei handelt es sich um eine korrigierte und erweiterte Print-Ausgabe der bereits als E-Book veröffentlichten Fassung zu Weidenbach. Wie der Autor im Vorwort schreibt, wurden dabei „vor allem aber aktuellere Fortschritte hinsichtlich der Ortsentwicklung und des Ausbaus des internationalen Flughafens … eingearbeitet“. mehr...

8. Februar 2024

Interviews und Porträts

Bedeutendster Sammler historischer Wertpapiere zu Siebenbürgen: Nachruf auf Hellmar Christian Wester

Hellmar Christan Wester war am 27. Dezember 1953 in Kronstadt geboren worden und besuchte dort das Honterus-Lyzeum. Nachdem er als Jugendlicher bei einem Fluchtversuch an der Donau entdeckt und inhaftiert worden war, konnte er nur noch eine Berufsschule besuchen, die er als Berufskraftfahrer abschloss. Die Zeit bei der Armee musste Hellmar Wester als Bau-Soldat verbringen. Diese Erlebnisse prägten sein zukünftiges Leben sehr stark. Sein Ziel war, „ein absolut freier Mensch – von NICHTS und NIEMANDEM abhängig – zu sein“. mehr...

16. Juli 2022

Kulturspiegel

Die Folgen des Zweiten Weltkriegs für Kronstadt - Persönliche Erinnerungen von Christoph Hannak, in drei Teilen: 3. Unter kommunistischer Diktatur

Fortsetzung von Teil 2: Errichtung der „Diktatur des Proletariats“ (1945-1949) - Am 30. Dezember 1947 wurde die Rumänische Volksrepublik ausgerufen. Im folgenden Jahr wurde eine Schulreform nach dem Dekret Nr. 176 vom 2. August 1948 durchgeführt. Man unterrichtete nun Jungen und Mädchen gemeinsam, die Volksschule – nun Grundschule genannt – wurde von vier auf sieben Klassen verlängert, Unterstufe und Oberstufe des Gymnasiums wurden abgeschafft und stattdessen ein Lyzeum mit anfangs drei, dann vier und zuletzt fünf Klassen eingeführt, das man mit dem Abitur (Maturitätsprüfung, „Matura“) beendete, statt des kleinen und großen Bakkalaureats von früher. mehr...

4. Juli 2022

Kulturspiegel

Die Folgen des Zweiten Weltkriegs für Kronstadt - Persönliche Erinnerungen von Christoph Hannak, in drei Teilen: 2. Errichtung der „Diktatur des Proletariats“ (1945-1949)

(Fortsetzung von Teil 1: Krieg und frühe Nachkriegszeit (1939-1945)
Der sowjetische Geheimdienst GPU richtete seine Zentrale in der Villa ein, die zwischen der orthodoxen Kirche auf der Iorgazeile und dem evangelischen Friedhof Anfang Langgasse stand. Deren Keller wandelte man durch Bretterwände in „Gefängniszellen“ um, die so eng waren, dass man darin nicht sitzen oder liegen, sondern nur stehen konnte. Nachts ließ man sich vorne in die Knie und stützte sich hinten mit dem Rücken an die Wand gegenüber. Dort war z.B. der sächsische Verleger T. aus der Katharinengasse inhaftiert, aber auch Frauen, die deutsche Soldaten versteckt hatten.
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22. Mai 2022

Kulturspiegel

800 Jahre „Goldene Bulle“ in Ungarn

Am Sonntag, dem 24. April 2022 (dem Tag des Heiligen Königs Stephan), leitete eine Veranstaltung auf dem Csúcsos-Hügel bei Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) die Feierlichkeiten ein, mit denen in Ungarn in diesem Jahr des 800. Jahrestags der „Goldenen Bulle“ König Andreas‘ II. von 1222 gedacht wird. Weitere Veranstaltungen sollen folgen, etwa die „Stuhlweißenburger Königstage“, ein Krönungsspiel, die „Kunsttage der Goldenen Bulle“ sowie eine Fernsehserie über die Geschichte dieser Urkunde, die als „Meilenstein der ungarischen Geschichte“, als einer der wichtigsten Bezugspunkte in der Entwicklung des ungarischen Rechts und der ungarischen Gesellschaft bezeichnet und gern, wenngleich unzutreffend, mit der 1215 erlassenen englischen „Magna Charta Libertatum“ verglichen wird; nach der Charta sei die Bulle die zweitälteste Verfassung in Europa. mehr...

22. April 2022

Kulturspiegel

Informationsbroschüre über das Burzenland

Ende letzten Jahres veröffentlichte das Siebenbürgische Kulturzentrum „Schloss Horneck“ in Zusammenarbeit mit der HOG-Regionalgruppe Burzenland eine Broschüre zum Burzenland. Unter der Federführung von Konrad Gündisch und der Mitarbeit von Herta Daniel und Hannelore Wagner bietet die 20-seitige Broschüre einen Überblick über diesen südöstlichen Landstrich Siebenbürgens. mehr...