Ergebnisse zum Suchbegriff „Geschichte Hermannstadt“
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Paul Niedermaier als erster Siebenbürger Sachse Vollmitglied der Rumänischen Akademie
Ende November wurde der Historiker, Architekt und langjährige Direktor des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften in Hermannstadt, Prof. Dr. Paul Niedermaier, mit 43 zu einer Stimme zum Vollmitglied der Rumänischen Akademie gewählt. Korrespondierendes Mitglied ist er bereits seit 2001. Der 81-Jährige ist damit der erste Siebenbürger Sachse, dem diese hohe Ehre zuteilwird. Vor ihm waren der Historiker Friedrich Teutsch, der Linguist Gustav Kisch und der Kunsthistoriker Viktor Roth Ehrenmitglieder oder korrespondierende Mitglieder. „Nach dem Kommunismus wurde Hermann Oberth post mortem gewählt. Der Musiker Wilhelm Berger war korrespondierendes Mitglied, wie bisher auch ich, und Christoph Klein ist Ehrenmitglied“, erklärt Niedermaier in einem Interview mit der ADZ. Im Ganzen gibt es rund 170 Akademiemitglieder, davon etwa die Hälfte Vollmitglieder. mehr...
„Nicht nur das Auge, ich täusche auch die Sinne“: Michael Lassel wird 70
Nennt man den Namen Michael Lassel in unterschiedlichsten Kreisen, kann man ein allgemeines Nicken feststellen, denn viele, sehr viele Menschen, nah und fern, kennen den Maler Lassel und seine Bilder. In diesem Jahr feiert er seinen siebzigsten Geburtstag. mehr...
Rumäniens Jahrhundertfeier in München
Das Generalkonsulat von Rumänien in München hat die Jahrhundertfeier und den Nationalfeiertag Rumäniens am 3. Dezember 2018 im Franz-Josef-Strauß-Saal der Hanns-Seidel-Stiftung begangen. mehr...
„Maramuresch. 101 Foto/Geschichten aus den Waldkarpaten Rumäniens“ von Björn Reinhardt
Nach dem blutigen Ende der kommunistischen Diktatur wurde Rumänien von Ereignissen heimgesucht, die gewisse Parallelen zu den biblischen Plagen haben: Erst der Exodus der Deutschen 1990/91, gefolgt von einer „Heuschreckenplage“, als die neuen politischen Eliten das Land auszusaugen begannen, bis hin schließlich zum zweiten Exodus, durch den das Land einen Großteil seiner Leistungsträger verlor, die ihr wirtschaftliches Überleben durch Arbeit im Westen sichern wollten. Insgesamt ein Aderlass, von dem Rumänien sich noch lange nicht erholt hat. Knapp 30 Jahre nach dem Tod der Ceaușescus gibt es dennoch viele Ansätze für Veränderungen zum Guten, man muss sich allerdings bemühen, sie zu entdecken. So gibt es zu der Schar der Auswandernden eine Gegenbewegung durch Rück- und Einwanderer. Zwar in geringer Zahl, zeigen gerade diese Menschen, dass man mit Phantasie und Leistungswillen einiges bewegen kann, auch oder gerade in einem Land, das unter dem Frühkapitalismus so sehr leidet. mehr...
Lesung mit Iris Wolff und Joachim Wittstock in Ulm
Am Donnerstag, dem 6. Dezember, 19.00 Uhr, findet im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm, Schillerstraße 1, eine Lesung mit den Autoren Joachim Wittstock (Hermannstadt) und Iris Wolff (Freiburg) statt. Eintritt: fünf Euro. mehr...
Herausragender Architekt und Denkmalpfleger: Hermann Fabini zum Achtzigsten
Dr. Hermann Fabini hat sich vielfältig für die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft und ihr reiches Kulturgut eingesetzt. Der am 8. Oktober 1938 in Kronstadt Geborene hat sich schon frühzeitig als Architekt und Denkmalpfleger, aber auch in zahlreichen kirchlichen und politischen Ehrenämtern einen Namen gemacht. Sein Leben und Wirken sind ein beredtes Zeugnis eines Menschen und Christen, der auf ein erfülltes und segensreiches Lebenswerk zurückblicken darf. Die folgende Würdigung von Altbischof D. Dr. Christoph Klein beruht auf seinem Beitrag in dem kürzlich im Schiller-Verlag erschienenen Buch „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“, den er aus Anlass des 80. Geburtstags von Hermann Fabini gekürzt und leicht überarbeitet hat. mehr...
ADZ-Jahrbuch 2018: Kurzweilige Lektüre zu Siebenbürgen
Pünktlich zum Jahresanfang war das „Deutsche Jahrbuch für Rumänien“ 2018 verfügbar und bietet dem an Geschichte und Gegenwart der deutschen Volksgruppen in Rumänien interessierten Leser mehr als 300 Seiten kurzweilige Lektüre. mehr...
Gespräch mit Konsul Tischler in Hermannstadt: Das Potential der Siebenbürger Sachsen stärker nutzen
Die Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel, die am 17. November 2018 an der Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) teilnahm, folgte in Hermannstadt auch der Einladung von Hans Erich Tischler, Konsul und Leiter des Deutschen Konsulats, zu einem Gedankenaustausch. Unser Landsmann Tischler, geboren 1959 in Bad Godesberg, ist den Lesern durch das Interview in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 23. Juli 2018 bekannt. Er bringt eine reiche Erfahrung als Diplomat aus neun verschiedenen Auslandsstationen auf vier Kontinenten mit. Der Konsul, der sich seit August 2017 binnen kurzer Zeit bestens in sein neues Amt eingearbeitet hat, äußerte im Interview seine Visionen und Gedanken zu den Siebenbürger Sachsen und Siebenbürgen. mehr...
Fünf Monate als IPS-ler im Deutschen Bundestag
Das Internationale Parlaments-Stipendium (IPS) steht jährlich etwa 120 Stipendiaten aus der ganzen Welt offen, die fünf Monate in Berlin leben und arbeiten und hier die Abläufe im Deutschen Bundestag hautnah miterleben können. Einer von ihnen war in diesem Jahr Wolfgang Guib: 1994 in Reps geboren und aufgewachsen in Mediasch, studierte er Jura in Hermannstadt, wo er auch lebt, zur Zeit Masterand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist und für eine deutsche Firma arbeitet. Über seine Zeit im Deutschen Bundestag hat er einen aufschlussreichen Erlebnisbericht verfasst. mehr...
Hellmut Seiler – „zweiheimischer Grenzgänger“, hintersinniger „Sprachspieler“
Am 17. Oktober hat der aus Reps stammende und in Backnang lebende Hellmut Seiler im Haus des Deutschen Ostens München (HDO) und am darauffolgenden Tag im Zeitungs-Café Hermann Kesten in Nürnberg Gedichte, Aphorismen, Glossen und poetische Erzählungen zum Besten gegeben. Zu der Münchner Lesung unter dem Titel „Ich wäre lieber eine Frage als ein Aufruf …“ hatten das HDO, das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) und der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. geladen. Ihren Reiz bezog die Veranstaltung auch aus dem Gespräch, das Dr. Enikő Dácz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des IKGS, mit dem Autor führte und das einen Rahmen zu Seilers Texten bot. Es bot aber auch erhellende Einsichten in Seilers schöpferischen Impuls wie auch Sprachwerkstatt (ausführlicher Bericht unter www.ikgs.de/bericht-lesung-und-gespraech-mit-hellmut-seiler).
Die Nürnberger Lesung mit dem Titel „Dieser trotzigen Ruhe Weg“ wurde vom Nürnberger Kulturbeirat zugewanderter Deutscher in Kooperation mit dem Bildungscampus Nürnberg veranstaltet. Auch diese Lesung, in die Dr. Anton Sterbling, Professor der Soziologie, einführte, war ein voller Erfolg. Die Einführung Sterblings, der der schöngeistigen Literatur nicht nur durch seine Zugehörigkeit zu der Aktionsgruppe Banat verbunden ist, wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben (siehe auch Sterblings Band „Über deutsche Dichter, Schriftsteller und Intellektuelle aus Rumänien. Autorenportraits, Essays und Rezensionen“, der Anfang 2019 im Pop Verlag erscheint).
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