Ergebnisse zum Suchbegriff „Gute Nachricht“

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6. März 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Schweighofer verliert Gütesiegel

Bukarest – Das in Rumänien tätige Unternehmen Holzindustrie Schweighofer muss sein FSC-Gütesiegel abgeben. Die österreichische Firma habe möglicherweise „Regelverstöße bei der Holzvermessung“ begangen, so eine Pressemitteilung der internationalen Nonprofit-Organisation Forest Stewardship Council (FSC). Das FSC-Gütesiegel bescheinigt nachhaltige Waldnutzung und wird jenen Firmen verliehen, die Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern verarbeiten. mehr...

23. Dezember 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Kirchenburgen begehrt bei Kulturreisenden

Rumänien und speziell Siebenbürgen liegen 2016 im Trend der Kulturreisenden. Das hat seine Ursache in der gespannten politischen Weltlage, aber auch in der stetigen Professionalisierung der Bewerbung der Kirchenburgen und deren Angebot vor Ort. Dazu hat das Projekt „Entdecke die Seele Siebenbürgens“ der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, in dem sich in den letzten fünf Jahren immer mehr Kirchen und Burgen zusammengeschlossen haben, wesentlich beigetragen. In der Saison 2016 präsentierten sich 51 Kirchen und Kirchenburgen gemeinsam in diesem Projekt, für 2017 haben sich weitere sechs angemeldet. mehr...

29. November 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Bleibt Rumänien vom Rechtsextremismus verschont?

Bukarest – Rumänien ist das einzige Land Europas ohne extremistische Partei im Parlament. Dies ist die gute Nachricht, die man von der Konferenz „Rechtsextremismus und Anstiftung zum Hass“, organisiert von der Friedrich Ebert Stiftung und dem rumänischen Nationalen Institut für Holocaustforschung „Elie Wiesel“, am 1. November mitnehmen kann. Im Meer der sich durch die Flüchtlingskrise aufheizenden nationalistischen Strömungen sei Rumänien wie eine Ruheinsel, meint Cristian Pîrvulescu, Dekan an der Nationalen Schule für Politische Wissenschaften. Doch wie groß ist die Gefahr, angesteckt zu werden? mehr...

22. November 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Bundestag stockt Haushaltsmittel 2017 für deutsche Minderheiten auf

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Vertreter der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEN) am 10. November im Bundeskanzleramt empfangen, über 50 Teilnehmer von 29 Minderheitenorganisationen aus 19 europäischen und zentralasiatischen Ländern. Die Kanzlerin gratulierte der AGDM zum 25. Jubiläum und betonte die Bedeutung und Brückenfunktion der deutschen Minderheitengruppen, zum einen zur Mehrheitsbevölkerung in ihren jeweiligen Heimatländern, zum anderen nach Deutschland und auch untereinander. mehr...

12. August 2016

Aus den Kreisgruppen

Ursula Meyndt neue Vorsitzende der Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen

Mit dem „Lenz“ begrüßte uns am 20. Juni der Chor unter der Leitung von Renate Klemm in der Isar-Au Geretsried. Es war dies keine gewöhnliche Mitgliederversammlung, sondern verbunden mit der Wahl eines neuen Vorstandes. 18 Sänger und Sängerinnen sangen „Mein Vater war ein Wandersmann“. Sollte dieses Lied für den sich verabschiedenden Vorstand und für den kommenden gemeint sein? Danach übernahm unsere Vorsitzende, Gerlinde Zurl-Theil, die Leitung der Versammlung. Sie begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für deren jahrelange Mitarbeit. Somit konnten sich die vielen Kulturgruppen unserer Kreisgruppe über eine rege, vielversprechende und engagierte Beteiligung mit ihren Aktivitäten freuen.
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8. Oktober 2015

Kulturspiegel

60 Jahre Siebenbürgische Bibliothek: Landeskundeverein tagte in Gundelsheim

Am 31. März 1955 unterzeichneten das damalige Hilfskomitee und das Gustav-Adolf-Werk eine Vereinbarung über die Übernahme einer Büchersammlung zur siebenbürgischen Geschichte und Landeskunde – dies gilt als die Geburtsstunde der Siebenbürgischen Bibliothek. Der zu Beginn eher kleine Bestand wurde zunächst im Altenheim in Rimsting untergebracht und zog 1963 auf Schloss Horneck – ein Jahr nach Gründung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, der künftig den Ausbau und die wissenschaftliche Betreuung übernahm. mehr...

27. September 2015

Verbandspolitik

Starkes Signal der Solidarität

Gesammelte Reaktionen auf den geglückten Kauf von Schloss Horneck: Freude über die „gewaltige Spendenbereitschaft unserer Landsleute“ – Zuversicht für künftige Herausforderungen mehr...

11. August 2015

HOG-Nachrichten

Kirchturm in Brenndorf eingeweiht

Im Dezember 2013 hat die evangelische Kirche in Brenndorf nach einer mehrjährigen Pause ihre Türen wieder geöffnet. Seit anderthalb Jahren kann das Gotteshaus nach den Renovierungsarbeiten des Innenraumes wieder für Gottesdienste gebraucht werden und Besucher empfangen. Am 26. Juli 2015, dem achten Sonntag nach Trinitatis, gab es erneut einen Grund zum Feiern: Die Renovierungsarbeiten am Kirchturm wurden erfolgreich beendet. mehr...

23. April 2015

Verbandspolitik

Erstes Kinderhospiz Rumäniens entsteht in Hermannstadt

Unheilbar kranke Kinder und Jugendliche - ihre letzte Lebensphase gehört zu den unerträglich schweren Schicksalserfahrungen vorrangig für die sterbenden jungen Menschen selbst, gleichfalls für ihre Familien, die nahestehenden Freunde. Das Unfassbare naht und tritt ein. In so aussichtsloser Situation brauchen die Schwerstkranken nicht allein palliativmedizinische Versorgung, sie benötigen, wie auch ihre Angehörigen, Trost und Kraft, mitmenschliche Solidarität, geistlichen Beistand, mehr noch, einen gemeinsamen Schutzort, wo sie in ihrer je eigenen Verzweiflung bestmöglich unterstützt und begleitet werden können.
Die der Pflege Sterbender gewidmete moderne Hospizidee hat sich in Deutschland in den 1970er Jahren verbreitet. Die darauf aufbauende Hospizarbeit der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte kennzeichnet eine an Qualitätsstandards ausgerichtete fortschreitende Professionalisierung; sie bleibt freilich weiterhin auf umfangreiches ehrenamtliches Engagement angewiesen. In Rumänien ist die Hospizbewegung noch vergleichsweise schwach entwickelt. Stationäre und ambulante Einrichtungen sind landesweit rar, existieren u. a. etwa in Klausenburg, Großwardein (Oradea), Temeswar, in Kronstadt und seit 2006 in Hermannstadt, in Trägerschaft des Vereins „Dr. Carl Wolff“. Nun soll – zum ersten Mal überhaupt in Rumänien – ein Kinderhospiz wiederum auf dem Gelände des „Dr. Carl Wolff“-Vereins in Hermannstadt eingerichtet werden; ergänzend zu dem dort bestehenden Hospiz und in unmittelbarer Nachbarschaft des Alten- und Pflegeheimes. Die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks Sternstunden e.V. fördert das von Ortrun Rhein, der Heimleiterin des Alten- und Pflegeheims „Dr. Carl Wolff“, initiierte Projekt mit 79 000 Euro.
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10. April 2015

Verschiedenes

Siebenbürgen- Krivoi Rog- Sibirien- Gefängnis bei Ploiești und Leschkirch!

Gerda Emilie Edling, verheiratete Schuster, Jahrgang 1929, erzählt über die Deportation. Sie kommt aus Leschkirch und lebt zurzeit in Nürnberg. Die zierliche, etwas untersetzte Frau lernte ich erst in diesem Jahr kennen. Schüchtern, aber hellwach erzählt sie mir von der Verschleppung nach Russland. Im Herbst 1944 waren die Russen schon im Dorf, es herrschte überall große Angst vor ihnen. mehr...