Ergebnisse zum Suchbegriff „Hans Otto“

Artikel

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19. April 2026

Kulturspiegel

Ausstellung „Memento“ des siebenbürgischen Künstlers Reinhardt Schuster in Hermannstadt / Einführung von Dr. Irmgard Sedler

Die Ausstellung „Memento“ mit Gemälden von Reinhardt Schuster wurde am 20. März im Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch“ in Hermannstadt eröffnet. „Von einer Vernissage könne man nur dann sprechen, wenn der Künstler selber anwesend sei, sonst würde es sich nur um eine Ausstellungseröffnung handeln, erklärte Dr. Gerhild Rudolf, Leiterin des Teutsch-Hauses, in ihrem Grußwort – für die Vernissage waren Reinhardt Schuster und seine Gattin Valentina angereist“, berichtet der Journalist Roger Pârvu in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 26. März. Zu sehen ist die Ausstellung „Memento“ bis zum 26. Mai im Teutsch-Haus in Hermannstadt und im Juni im Rektoratsgebäude in Kronstadt. Die Einführung hielt Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Siebenbürgischen Museums e.V., wobei das Siebenbürgische Museum als Partner der Ausstellung fungiert. „Reinhardt Schusters elaborierte künstlerische Sprache saugt geradezu die Strömungen der europäischen Kunstentfaltung der 1950–1970er Jahre auf“, sagte Sedler und zeigte die unverwechselbare Handschrift des Malers auf, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern der Siebenbürger Sachsen gehört. Der Einführungstext Dr. Irmgard Sedlers wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

1. April 2026

Aus den Kreisgruppen

Siebenbürger Blasmusik Stuttgart e.V.: Mitgliederversammlung mit Wahlen

Am 1. März fand im Haus der Heimat in Stuttgart die Mitgliederversammlung der Siebenbürger Blasmusik Stuttgart e.V. statt. Der Vereinsvorsitzende Michael Rochus begrüßte die 31 Teilnehmer der Veranstaltung, darunter 28 wahlberechtigte Mitglieder, und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Dem Verein gehören 71 aktive und 41 passive Mitglieder an, die termingerecht eingeladen worden sind. mehr...

28. Januar 2026

Sachsesch Wält

Hans Otto Tittes: „Wänjterrah“

Das Gedicht „Wänjterrah“ ist vor längerer Zeit entstanden. Im Begleitbrief teilt der Verfasser dazu mit: „Als ich diese Zeilen geschrieben habe, gab es wohl einen Winter mit viel Schnee, nicht so wie in den letzten Jahren, aber von der Jahreszeit passt das Gedicht doch für einen Januar, so wie wir ihn noch aus unserer Kindheit kennen.“ mehr...

15. Dezember 2025

Kulturspiegel

„Wir zerlegen ja die Legende und Dracula“: Filmemacher Eduard Schneider im Gespräch über Doku zu Spukorten in Siebenbürgen

In Siebenbürgen verwurzelt, global agil. Der 55-jährige Filmemacher und Musikproduzent Paul Eduard (Edi) Schneider (verheiratet, ein Sohn) ist 1970 in Mühlbach im Kreis Alba geboren, als 13-Jähriger nach Deutschland ausgesiedelt, hat in Hamburg das Abitur gemacht, in Frankreich studiert (BWL an der Universität Stendhal in Grenoble) und danach weltweit gearbeitet, sei es in Europa, den USA, Japan, Thailand, China oder Katar. Definitiv zu Hause fühlt er sich in seinem Geburts- und seit 1996 wieder Wohnort, in Mühlbach: „Hier lade ich meine Akkus – technisch und geistig“. Große mediale Beachtung findet sein jüngstes großes Projekt, die 43-minütige Doku „Haunted Places – Draculas Transsilvanien“, die noch bis zum 28. Januar 2026 in der Arte-Mediathek verfügbar ist (https://www.arte.tv/de/videos/107786-001-A/haunted-places/). Anders als es der Titel suggeriert, werden darin in eindrucksvollen Aufnahmen Landschaft, Mythen und Menschen dem Publikum nähergebracht. In dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger über das Making-of lässt uns Eduard Schneider hinter die Kulissen der Filmproduktion blicken. mehr...

8. Dezember 2025

HOG-Nachrichten

Beherzter Einsatz für Brenndorfer Gemeinschaft: Hugo Thiess zum Sechzigsten

Hugo Thiess, stellvertretender Vorsitzender und Ortsgenealoge der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf), setzt sich seit 28 Jahren mit großem Erfolg für die Fortführung der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft ein. Am 28. November erfüllte er in Tandern nördlich von München seinen 60. Geburtstag.
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7. Dezember 2025

Kulturspiegel

Würdigen, pflegen und bearbeiten: Gedanken zu Geschichte, Identität und Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen

In der Siebenbürgischen Zeitung vom 7. Juli 2025 hat Horst Göbbel unter dem Titel „Komplex Artur Phleps II. Vor 80 Jahren: Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen“ Tagebuchaufzeichnungen von General Artur Phleps (1881-1945) veröffentlicht (siehe auch SbZ Online vom 12. Juli 2025). In einem Diskussionsbeitrag mit dem Titel „Unsere Faschisten“ hat Ortwin-Rainer Bonfert in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 24. Juli 2025 dazu Stellung genommen. An dessen Ende heißt es: „Dieser Beitrag spiegelt die Meinung von Ortwin-Rainer Bonfert. Welches ist die Ihrige? Wir müssen reden.“ mehr...

8. November 2025

Kulturspiegel

Das vergessene Genie aus Hermannstadt: Zum 80. Todestag des Komponisten Norbert von Hannenheim

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Musikleben Siebenbürgens fest in der Spätromantik verankert. Volksliedbearbeitungen, Chor- und Kirchenmusik dominierten, und selbst bedeutende Komponisten wie der Symphoniker Paul Richter (1875-1950) bewegten sich im vertrauten tonalen Rahmen. Dies änderte sich jedoch mit Norbert von Hannenheim, einem radikalen Neuerer, den kein Geringerer als Arnold Schönberg (1874-1951), einer der einflussreichsten Komponisten der Moderne und der Begründer der Zwölftontechnik, als „eine der allerinteressantesten Begabungen“ unter seinen Schülern lobte. Wer war dieser Ausnahmekomponist – und warum ist er heute fast vergessen? mehr...

9. August 2025

Interviews und Porträts

Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten

Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...

4. Juli 2025

Interviews und Porträts

Maria Luise Roth-Höppner zum 95.

Dr. Maria Luise Roth-Höppner feierte ihren 95. Geburtstag am 24. Juni in Hermannstadt. Aus diesem Anlass würdigte Hannelore Baier das außergewöhnliche Leben der Astronomin und Buchverlegerin in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien. mehr...

30. Juni 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „De Biëtklok“ von Ernst Thullner

Im Gedicht „De Biëtklok“ (Die Betglocke) beschreibt Pfarrer Ernst Thullner (1862-1918, Näheres zum Autor finden Sie in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 10) die wiederkehrende Aufforderung der Betglocke (Abendglocke), die auch in verschiedenen Lebensphasen jeden dazu aufruft, nach Hause zu kommen. Alle Kinder wussten, wenn 19.00 Uhr die Glocken läuten, dann muss man wieder heim. „Wonn de Nuëchtklok leogt, dro kutt ir hiemen!“ Am Ende des Gedichts wird die Sehnsucht nach dem seligen Frieden angesprochen, wenn am Lebensabend die Glocke schließlich ihren letzten Ruf zum ewigen Heimgang ertönen lässt. mehr...