Ergebnisse zum Suchbegriff „Hauptstadt Siebenbuergen“
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Entmythisiertes Bild von Rumänien im Ersten Weltkrieg
Besprechung der beiden Bücher Lucian Boia: „Germanofilii“. Elita intelectuală românească in anii primului razboi mondial (Die „Germanophilen“. Die intellektuelle rumänische Elite im Ersten Weltkrieg). In rumänischer Sprache, Humanitas Verlag Bukarest, 2009, 375 Seiten, ISBN 978-973-50-2546-5, und Lisa Mayerhofer: Zwischen Freund und Feind – Deutsche Besatzung in Rumänien 1916-1918. Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung, München 2010, 412 Seiten, 59,90 Euro, ISBN 978-3-89975-715-6. mehr...
„Kleine Stadtgeschichte“ Harald Roths zum 775. Geburtstag von Kronstadt
In diesem Jahr feiert Kronstadt seinen 775. Geburtstag, das Jubiläum seiner ersten bekannten urkundlichen Nennung. Ist das auch richtig? Man lese das Buch von Harald Roth, eine populär geschriebene und wissenschaftlich fundierte Stadtgeschichte und man erhält die Antwort, eine von vielen Antworten auf viele Fragen, die die politische Entwicklung der Wirtschaftsmetropole im Karpatenbogen aufgeworfen hat und aufwirft. mehr...
Nachbarschaft Traun: 20. Sachsentreffen in Bistritz
Das 20. Sachsentreffen in Siebenbürgen fand heuer erstmals in Nordsiebenbürgen statt und zwar in Bistritz. Die Hauptstadt des Nösnerlandes bot sich an, nachdem am 11. Juni 2008 der höchste Kirchturm Siebenbürgens (75 m hoch) sowie ein Teil des Daches einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen waren. Die Bilder des Brandes waren um die Welt gegangen und hatten bei Siebenbürger Sachsen in aller Welt Bestürzung ausgelöst – und eine beispiellose Welle der Solidarität. Denn jetzt, nur 27 Monate später, empfing uns stolz der wieder aufgebaute Turm und ließ seine neuen Glocken (eingeweiht bereits im letzten Herbst) erklingen. mehr...
Timur Lenk und sein Einfluss auf die siebenbürgische Geschichte
Kürzlich rief mich mein Sohn aus Samarkand an. Auf den Spuren der Seidenstraße durch das heutige Usbekistan, von Taschkent kommend, stand er vor dem Grabmal des Mongolenherrschers Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, und erinnerte sich meiner Hinweise auf eine wichtige Episode unserer siebenbürgischen Geschichte, in der dieser grausame Potentat für unsere Vorfahren kurzfristig ein Glücksfall war. mehr...
Gegen die Bauwut in Rumänien: „Stadtgestaltung – Bürger als Architekten ihrer Stadt“
Seit den 90er Jahren beobachten wir im urbanen Leben Rumäniens eine rasante Folge von gegenläufigen Entwicklungsschüben. Bauherren, wie auch Bürger sind hin und her gerissen zwischen dem Erhalt historischer Architektur und der Entwicklung bombastischer Bauart. Ein Blick auf die Architektur und räumliche Ordnung zeigt grob skizziert folgendes Bild: Tempo und Durcheinander, Brüche und Risiken. Claudia Gherghel von der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Hermannstadt berichtet über eine Tagung zum Thema „Stadtgestaltung – Bürger als Architekten ihrer Stadt“. mehr...
Erich Jekelius in Bukarest gewürdigt
Zahlreiche Besucher kamen am 18. August zu der Feierstunde in das Nationale Geologiemuseum der rumänischen Hauptstadt, wo ein Porträt des Geologen Erich Jekelius enthüllt wurde. Es war ein Anlass zu einer lebendigen Würdigung des Kronstädter Wissenschaftlers, der als Mitarbeiter des Bukarester Geologieinstituts fast ein Vierteljahrhundert, von 1920 bis 1944, in dem imposanten Gebäude, in dem jetzt seiner gedacht wurde, geforscht hatte. Das Werk des geschätzten Fachmanns weckt auch heute noch Interesse und die Erinnerung an ihn ist bei einigen seiner früheren Kollegen und Nachfolger noch sehr lebendig. mehr...
Fünfkirchen/Pécs im Fokus: Heft 2/2010 der Vierteljahresschrift „Spiegelungen“
Mit Deutschlands Essen und dem Ruhrgebiet sowie dem türkischen Istanbul, dem einstigen Konstantinopel bzw. Byzanz, ist die ungarische Vielvölkerstadt Fünfkirchen/Pécs europäische Kulturhauptstadt 2010. Der Hauptstadt der Branau/Baranya, auch „Schwäbische Türkei“ genannt, widmet Heft 2 der im Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) erscheinenden Vierteljahresschrift Spiegelungen ihren thematischen Schwerpunkt. mehr...
Wolfgang Bonfert: Die Siebenbürger Sachsen haben eine Zukunft
Im Gegensatz zu einigen „Propheten“, die ein baldiges Ende des Sachsentums (Finis Saxoniae) voraussagen, sieht der Ehrenvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Dr. Wolfgang Bonfert, durchaus eine Zukunft für die Gemeinschaft. „Wir können vor allem im kulturellen und sozialen Bereich einen bleibenden Eindruck als Siebenbürger Sachsen hinterlassen“, sagt er im Gespräch mit der Siebenbürgischen Zeitung. Bonfert hat fünf Jahr- zehnte lang die landsmannschaftliche Arbeit an führender Stelle geprägt, beruflich stieg der Veterinärmediziner bis zum Ministerialrat im Gesundheitsministerium und Leiter des Veterinärwesens im Saarland auf. Am 6. August wird er in Saarbrücken 80. Jahre alt. mehr...
Außenminister Guido Westerwelle: Besuch bei deutscher Minderheit von "hoher Symbolkraft"
Bei einer Reise durch Länder der Schwarzmeer-Region besuchte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am 25. Juni Rumänien. Ziele waren Bukarest und Hermannstadt. In der rumänischen Hauptstadt betonte Westerwelle die lange Tradition der deutsch-rumänischen Freundschaft. Gemeinsam mit seinem rumänischen Amtskollegen Teodor Baconschi warb er dafür, die Schwarzmeerkooperation sowie die Östliche Partnerschaft für gemeinsame Initiativen und Projekte zu nutzen. Der FDP-Politiker lobte den Sparkurs der rumänischen Regierung, die zu einem ausgeglichenen Haushalt zurückkehren wolle. mehr...
"Horst Seehofer setzt auf Siebenbürger Sachsen"
Seine zweite Auslandsreise führte den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer nach Rumänien. Im Mittelpunkt des Besuches am 26.-27. Mai standen politische Gespräche in Bukarest über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Beitritt Rumäniens zum Schengen-Raum und die bessere Nutzung von EU-Mitteln. Mit seinem Besuch in Siebenbürgen verdeutlichte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Verbundenheit mit den Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben und anderen Deutschen aus Rumänien, die heute mehrheitlich in Bayern leben und enge Kontakte mit ihrer alten Heimat Rumänien pflegen. In Hermannstadt, wo noch etwa 2 000 Siebenbürger Sachsen leben, würdigte Seehofer die Verdienste der Stadt und der deutschen Minderheit um die bayerisch-rumänische Partnerschaft. mehr...




