Ergebnisse zum Suchbegriff „Herkunft Bedeutung“

Artikel

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10. Juli 2018

Kulturspiegel

Die Eifel – Hauptauswanderungsgebiet der Siebenbürger Sachsen?

Es ist über Jahrhunderte viel und zumeist auch kontrovers über die Herkunft der Siebenbürger Sachsen geschrieben worden. Nachdem Urkunden, Regesten und sonstige Archivalien wenig Verwertbares hergaben, waren es seit dem 19. Jahrhundert die Linguisten bzw. Germanisten, die sich des historisch kaum lösbaren Enigmas annahmen. Hierbei kam es, vor allem wegen der „Luxemburg-These“ gar zu unwürdigen Polemiken zwischen der Nösner Germanistenschule einerseits und der Marburger dialektgeographischen Schule auf der anderen Seite. Spätestens mit der kategorischen Feststellung zweier deutscher Sprachwissenschaftler von 1992, dass „der Gedanke, die Urheimat der Siebenbürger Sachsen in Luxemburg finden zu wollen, ein Irrweg der Wissenschaft (war)“, ist diese Sache als entschieden zu betrachten. mehr...

7. März 2018

Kulturspiegel

Heimat - ein Gefühl und weitaus mehr

„Verstehen und verstanden werden - das ist Heimat.“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2017 in Mainz. Könnte sich in diesem Sinne nicht auch die sogenannte Generation Internet im Netz beheimatet fühlen? Wo sich junge Menschen rund um die Uhr mit ihren „Freunden“, ihrer Community, in ihrer Sprache, mit ihren Symbolen und Abkürzungen austauschen und verständigen, chillig chatten, also sich gemütlich unterhalten. Neue Heimat Facebook und WhatsApp? - Dem Schlüsselbegriff Heimat ist die Umfrage des Monats März auf der Homepage unseres Verbandes www.siebenbuerger.de gewidmet, mit bisher bemerkenswerter Resonanz. mehr...

15. Januar 2018

Kulturspiegel

Mundartseminar im Haus der Heimat Nürnberg mit öffentlicher Lesung

Alle Mundartautoren sowie an der Mundart Interessierte sind herzlich eingeladen zum Siebenbürgisch-Sächsischen Mundartseminar am 25. März im Haus der Heimat Nürnberg, das ab 10.00 Uhr ein fachliches Gespräch im Rahmen des Seminars mit Hanni Markel vorsieht. mehr...

4. Dezember 2017

Kulturspiegel

50 Jahre Siebenbürgisches Museum in Gundelsheim am Neckar

1968 wurde das Siebenbürgische Museum auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens präsentiert das Museum die am 17. November eröffnete Jubiläumsausstellung „50 Jahre & 50 Gemälde. Glanzlichter der Gemäldesammlung“ (siehe Bericht von der Vernissage auf Seite 3). In einer zweiteiligen Reihe befasst sich die Vorsitzende des Trägervereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V., Dr. Irmgard Sedler, mit der Geschichte, der aktuellen und künftigen Entwicklung dieser für den Erhalt unserer siebenbürgisch-sächsischen Identität so wichtigen Institution. mehr...

23. November 2017

Kulturspiegel

Die Welt der Heimat in einem Buch: "Hermannstadt. Fakten, Bilder, Worte"

Um es gleich vorwegzunehmen: Dieser Prachtband, herausgegeben von der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt und ihrer Vorsitzenden Dagmar Zink Dusil im hora-Verlag in Hermannstadt, vereinigt auf seinen Seiten alles, was die Siebenbürger Sachsen im Gang ihrer Geschichte je „Gutes und Taugliches erfahren haben“ und was hier, zumindest für Hermannstadt, bleibend hinterlegt worden ist. Eine Anthologie, die geistig wirkt, aber auch geistig verpflichtet durch ihre teils ungewöhnlichen, aber stets sorgfältig erarbeiteten Materialien. mehr...

1. April 2017

Verbandspolitik

Bundeskanzlerin spricht bei Jahresempfang des BdV

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hatte ihre Ansprache beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 28. März in der Katholischen Akademie Berlin auf besondere Art angekündigt: Bereits einige Tage vor dem Termin hatte sie in ihrem Podcast „Die Kanzlerin direkt“ geantwortet, sie freue sich auf den Jahresempfang. Ihre Teilnahme habe für sie „schon eine gewisse Tradition als Bundeskanzlerin“. Das Schicksal der Millionen deutschen Vertriebenen sei neben dem Zivilisationsbruch der Nationalsozialisten „eben auch Unrecht“ gewesen, erklärte sie dort. Vor diesem Hintergrund seien die Charta der deutschen Heimatvertriebenen von 1950 sowie der Einsatz der Vertriebenen und Aussiedler für Deutschland und Europa „wegweisend“. Im Video betonte sie außerdem die wichtige verständigungspolitische Rolle der Vertriebenen, ihrer Verbände, aber auch der deutschen Minderheiten in den Heimatgebieten. mehr...

5. Januar 2017

Kulturspiegel

Der Wunsch nach Erneuerung – und was daraus wurde: Tagung zum Nationalsozialismus in Rumänien

Vom 28.-30. November 2016 fand in Annweiler/Pfalz im Kurhaus Trifels der zweite internationale Workshop zum „Nationalsozialismus in Siebenbürgen/Rumänien“ statt. Als Veranstalter hatten eingeladen die Sektionen Zeitgeschichte und Kirchengeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) sowie das Projekt „Edition der Protokolle des Landeskonsistoriums der Evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien“ am Institut für Evangelische Theologie der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau). Koordination und Tagungsleitung bestritten Dr. Ulrich A. Wien, Akademischer Direktor des erwähnten Institutes, sowie Dirk Schuster (Potsdam) und Timo Hagen (Heidelberg). mehr...

20. Dezember 2016

Kulturspiegel

Der Prozess Stephan Ludwig Roths

Stephan Ludwig Roth (1796-1849) gehört neben dem Humanisten und Reformator Johannes Honterus, dem Gubernator Siebenbürgens Samuel von Brukenthal, dem Bischof und Historiker Georg Daniel Teutsch sowie dem Vater der Weltraumfahrt Hermann Oberth zu den bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten. Er war Schulmann, Pfarrer, Publizist, Volkswirtschafter, Politiker. Über keinen anderen Siebenbürger Sachsen gibt es ein so umfangreiches Schrifttum wie über ihn. Es zählt annährend tausend Titel. Sein pulsierendes Leben und Werk hat dichterische Gestaltung gefunden in zahlreichen Gedichten und Liedern, in Erzählungen, in zwei Romanen und drei Dramen und Festspielen. Lesen Sie im Folgenden die Fortsetzung des Beitrags "Zum 220. Jahrestag der Geburt Stephan Ludwig Roths". mehr...

18. Dezember 2016

Kulturspiegel

Etymologischer Spaziergang (26): "Nomm deng Kniwel ewech" / Nimm deine Finger weg!

Die mundartliche Bezeichnung der Finger als Kniwel scheint im Schriftdeutschen keine Entsprechung zu haben. Es lässt sich aber zeigen, dass neuhochdeutsche Wörter wie Knöchel, Knubbel, Knebel, Knopf oder knibbelig und knifflig die gleiche Wurzel haben wie Kniwel.
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11. Oktober 2016

Aus den Kreisgruppen

Tag der Heimat in Bonn

„Identität schützen – Menschenrechte achten – Vertreibungen und ethnische Säuberungen bedeuten den Verlust von Heimat und die Zerstörung von gewachsenem Gemeinwesen. Dies führt unvermeidbar zu Ungleichgewicht in Gesellschaft und Desorientierung ganzer Volksgruppen. Und das bedeute auch den Verlust von Identität“, so der Vizepräsident des BdV, Stephan Rauhut, bei der Auftaktveranstaltung des Tages der Heimat am 6. September im „Haus am Rhein“ in Bonn-Beuel. mehr...