Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt Pfarrhaus“

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16. Mai 2021

Rumänien und Siebenbürgen

Pfingstmontagsgottesdienst der Heimatkirche in Pruden

Wenn am Pfingstmontag, dem 24. Mai, um 11.00 Uhr rumänischer Zeit Dechant Bruno Fröhlich die Anwesenden in Pruden zum Gottesdienste begrüßen wird, dann wird er genau das tun, was der Apostel Petrus laut biblischem Bericht zum ersten Pfingsten auch tat: Dieser begrüßte am Marktplatz in Jerusalem mit Medern und Parten bis Araber und Kreter alle Verstreuten der Nationen. Jener aber in Pruden wird die Sachsen aus Rumänien und ganze Europa und aus … Zwickau und Dresden begrüßen. Denn Pruden ist mit der Zeit zu einer „doppelt sächsischen“ Gemeinde geworden: Mit zerstreuten Alt-Prudenern, die sich mit Stolz ihrer Heimat verbunden fühlen, und mit engagierten Neu-Prudenern, die allesamt aus dem Freistaat Sachsen in Deutschland kommen. mehr...

22. Januar 2021

Kulturspiegel

Verwinkelte Weihnachten: Tagebuchnotizen im Advent von Eginald Schlattner in der Reihe „Lebendige Worte“ (VI)

Norbert Eginald F. Schlattner. Siebenbürger Sachse. Rumänischer Staatsbürger. 1933 in Arad geboren. Kindheit im Szeklerland. Jugend in Fogarasch. Matura 1952 in Kronstadt. Studien und akademische Abschlüsse: Hydrologie 1953-69 in Klausenburg, Theologie 1952-78 in Klausenburg und Hermannstadt. 2018 Ehrendoktor der Universität Klausenburg.
28. Dezember 1957 Verhaftung im Rektorat der Universität Klausenburg. Zwei Jahre Arrest bei der Securitate in Kronstadt. Verurteilt wegen „Nichtanzeige von Landesverrat“. Ab 1960 Ziegelbrenner, Bautechniker, Bauleiter beim Gleisbau in den Westkarpaten, ab 1969 Ingenieur in der Maschinenfabrik Mârșa in Freck. Seit 1978 Pfarrer in Rothberg, seit 1991 Gefängnispfarrer landesweit.
Zwischen 1998 und 2005 erschien bei Paul Zsolnay, Wien (Lizenz DTV, München) die Trilogie Versunkene Gesichter: Der geköpfte Hahn, Rote Handschuhe, Das Klavier im Nebel. Verfilmungen, Übersetzungen (u.a. auch ins Spanische, Portugiesische, Russische, Holländische), TV-Porträts, Interviews, Rezensionen, Dissertationen, Diplomarbeiten. Lesereisen von Lissabon bis Istanbul. In fünf deutschen Schulbüchern Rumäniens Fachlektüre. Erzählbände: Mein Nachbar, der König. Verlassene Geschichten und Odem, Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn, 2012. Wasserzeichen, Pop Verlag, Ludwigsburg, 2018. Zwei weitere Prosabände erscheinen in Kürze. mehr...

17. Januar 2021

Kulturspiegel

Hinter den Kulissen eines besonderen Gottesdienstes

„Die Leute brauchen keine Medizin so sehr wie Hoffnung!“ (Jurek Becker – Jakob, der Lügner). Dieser Satz passt sicher genauso in das unbekannte Ghetto, in welchem Jurek Beckers Roman „Jakob, der Lügner“ spielt, wie in die von der Corona-Pandemie gezeichnete siebenbürgische Welt. Und das war auch der Zweck des Weihachtsgottesdienstes „Von Daheim für Daheim“: ein bisschen Medizin zu bringen in Form von Hoffnung für die Menschen, die wegen Ansteckungsgefahr zu Weihnachten nicht in die Kirche gehen konnten. mehr...

29. November 2020

Kulturspiegel

Hellmut Seiler: Die Freiheit, den Mund aufzumachen/ Reihe „Lebendige Worte“ (IV)

Hellmut Seiler wurde 1953 in Reps geboren, legte das Abitur 1972 am Honterus-Lyzeum Kronstadt ab und studierte von 1972 bis 1976 Germanistik und Anglistik an der Universität in Hermannstadt. 1985-88 Berufs- und Publikationsverbot in Rumänien, seither in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Mitglied im Internationalen P.E.N., seit 2014 Generalsekretär dessen Zentrums der Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder (kurz Exil- P.E.N.); Initiator (2019) des Rolf-Bossert-Gedächtnispreises. Sechs Gedicht-, zwei Kurzprosabände. Etliche literarische Preise und Auszeichnungen. mehr...

23. November 2020

Kulturspiegel

Exodus – Zeitzeugen berichten

Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Lesen Sie im Folgenden einige ausgewählte Zeitzeugenberichte. mehr...

9. November 2020

Interviews und Porträts

Interview mit dem Fotografen Martin Eichler, der den ältesten Siebenbürgen-Kalender-Verlag in München betreibt

Seit vier Jahrzehnten bringt Martin Eichler seine Liebe für Siebenbürgen durch Fotografien mit Landschaften, Kirchenburgen und Siebenbürger Sachsen zum Ausdruck. Geboren 1954 in Bützow, wuchs er in Ludwigslust/Mecklenburg auf. Als DDR-Bürger reiste er 1973 erstmals nach Rumänien. Sein anhaltendes Interesse an Siebenbürgen wurde zur Inspirationsquelle und Muse seiner Kunst. Er studierte Theologie in Rostock und, nach der Übersiedlung in den Westen, Kommunikationsdesign-Fotografie in Darmstadt. Seit 1988 arbeitet er als freier Fotograf mit dem Schwerpunkt Architektur-, Museums- und Reisefotografie. Seine Kalender mit Bildern aus Siebenbürgen erfreuen Jahr für Jahr viele treue Kunden. Mit starkem Sinn für Details und das Schöne bieten seine Bilder Einblick in eine Welt, in der die Zeit schier stehengeblieben ist. Sechs Bildbände und zwölf Ausstellungen hat er bisher gestaltet. Victoria Knight führte mit Martin Eichler das folgende Interview über seine Kunst, sein Engagement für Siebenbürgen und seine Vorhaben für die Zukunft. mehr...

3. Oktober 2020

HOG-Nachrichten

HOG Scharosch an der Kokel: Neuberzoichen – was uns wichtig ist

In wenigen Tagen hätte das 44. Scharoscher Treffen bei Aschaffenburg stattfinden sollen. Mit großem Bedauern mussten wir es aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie absagen. Wir alle hoffen und wünschen, dass ein Wiedersehen im September 2021 in gewohntem Rahmen wieder möglich wird. mehr...

7. Februar 2020

Interviews und Porträts

In Deutschland voll integriert und der alten Heimat doch treu geblieben: Pfarrer Imre István in den Ruhestand verabschiedet

Wiesbaden-Delkenheim. Ein Paukenschlag: Das Zifferblatt des „Ländchesdoms“ in Wiesbaden-Delkenheim mit einem Durchmesser von fast zwei Metern wird vor den Altar gerollt. Die Scheibe beeindruckt schon durch ihre schiere Größe. Aber auch die leuchtenden neu aufgetragenen Farben und die donnernden Geräusche, die das dicke Kupferblech beim Rollen verursacht, sind unvergesslich. Alle vier Zifferblätter wurden nämlich bei den groß angelegten Bauarbeiten der letzten Jahre vom Dom entfernt und die Kirchengemeinde stellt die wertvollen Kupferplatten Imre István, ihrem scheidenden Pfarrer, für seine ehemalige Kirche in Broos/Siebenbürgen zur Verfügung. mehr...

17. Januar 2020

Interviews und Porträts

Uns gehört das Wundern: Pfarrer i.R. und Mundartautor Bernddieter Schobel wurde 80

Bernddieter Schobel wurde am 10. Januar 1940 in Hermannstadt geboren. Väterlicherseits stammt er aus dem Burzenland, mütterlicherseits aus dem Unterwald. Er studierte Theologie in Hermannstadt und war Pfarrer in Felmern bei Fogarasch und in Neudorf bei Hermannstadt. Nach der Aussiedlung zu Silvester 1969/1970 war er im Schuldienst (bis 1977) und danach als Pfarrer in Hengstfeld bei Crailsheim tätig, wo er heute im Ruhestand zusammen mit seiner Frau Elisabeth wohnt. 1979 war er Mitbegründer der Kreisgruppe Crailsheim – Schwäbisch Hall, für die er sich seither einsetzt. Zudem hält er Gottesdienste bei Veranstaltungen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. In Mundart schreibt er Gedichte und Erzählungen. Seit 2005 betreut er, zusammen mit Hanni Markel, die Mundartrubrik Sachsesch Wält unserer Zeitung, die maßgeblich zur Förderung der Mundart und Autoren beiträgt. Sein Mundartstück „Åwer tichtij wore se dennich!“ wurde von der Theatergruppe Crailsheim beim Heimattag 2008 in Dinkelsbühl aufgeführt. Für sein vielseitiges Engagement wünschen wir Bernddieter Schobel weiterhin Schaffensfreude und vor allem Gesundheit. Im folgenden Text erinnert sich der Jubilar, wie er als Pfarrer unbehelligt von der Securitate tätig sein konnte. mehr...

22. Dezember 2019

Österreich

Dagmar Dusil liest in Wien

Der Zuspruch war groß, als im November die vielseitige Autorin Dagmar Dusil uns in Wien neuerdings mit einer Lesung beglückte. Die Vorstellung der Bambergerin aus Hermannstadt erübrigte sich, war sie doch dem Auditorium durch den Vortrag im Vorjahr noch in bester Erinnerung, als sie aus ihren in jedem Sinne „kulinarischen“ Büchern einiges zu Gehör brachte.
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