Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt“
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Inhaltsreiche Forschungsberichte
Rumänische Akademie. Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften: Forschungen zur Volks- und Landeskunde 54 (2011); 197 S., ISSN 0015-7902 mehr...
Krieg und Berliner Kinder: Bruno Moravetz erinnert sich
Anfang 1941 war ich in Hermannstadt als einer der Studenten im Seminar. Da das elterliche Geld für ein Studium der Germanistik und vielleicht auch Theologie nicht reichte, habe ich mich für Volksschullehrer entschieden. Nach drei Monaten des Studiums bin ich zu meiner Überraschung schon als Hilfslehrer für eine deutsche Klasse an die rumänische Schule in einem westlichen siebenbürgischen Industrieort, nach Cǎlan (Crișeni), für acht Wochen geschickt worden. Der Nazi-Ortsgruppenleiter, ein Frisör, hat einige junge Männer aus der geringen deutschen Bevölkerung für das reichsdeutsche Militär mustern lassen. Schon zwei Tage danach musste ich mit kleinem Koffer von zuhause weg. mehr...
Luxemburger Kulturtage in Hermannstadt geplant
Hermannstadt – Im kommenden Jahr sollen in Hermannstadt erstmals „Luxemburgische Kulturtage“ organisiert werden. mehr...
Frauenbewegungen im Fokus des Sachsentreffens
Hermannstadt – Die siebenbürgisch-sächsischen Frauenbewegungen werden im Mittelpunkt des diesjährigen Sachsentreffens stehen, das am 22. September in Birthälm organisiert wird. mehr...
Musikalischer Sommer im Burzenland
Was die Musikszene im Burzenland anbelangt, hat sich in den vergangenen Jahren vieles verändert. Zwar sind es nicht unbedingt die bekannten Formationen: die Burzenländer Blaskapelle, der Bachchor und der Jugendbachchor der Schwarzen Kirche, das Kinder- und Jugendensemble „Canzonetta“, die Kirchenchöre Zeiden oder Heldsdorf, seit einigen Jahren wieder auch die Kirchenchöre in Petersberg und in Honigberg u.a. – alle sind präsent und aktiv. „Was sich maßgeblich verändert hat, das sind die Instrumente“, sagt Dr. Steffen Schlandt, Kantor der Kronstädter Honterusgemeinde und Initiator zahlreicher Orgelrestaurierungsprojekte. „In den neunziger Jahren habe ich die Instrumente des Burzenlandes kennengelernt. Ihr Zustand war als traurig zu bezeichnen: Fast alle Orgeln waren verstaubt, verstimmt, restaurierungsbedürftig. Heute kann man wieder in beinahe jeder Kirche oder Kirchenburg im Burzenland die Orgel spielen.“ mehr...
Drei Michelin-Sterne für Hermannstadt
Hermannstadt – Als einzige Stadt Rumäniens wird Hermannstadt im Grünen Michelin-Reiseführer mit drei Sternen bewertet. mehr...
Der Wunsch, die Welt in Bildern festzuhalten
Die großzügigen, hellen Räume des Erdgeschosses in der ehemaligen „Möbel-Fahr“-Niederlassung in Gröbenzell bei München beherbergten am 24. Mai d.J. die Gemäldeausstellung des 1947 in Hermannstadt geborenen Malers Emo Schuschnig. Der in Würzburg und Pasadena/Kalifornien ausgebildete Künstler – seit 1991 freischaffend – beherrscht, was die Ausstellung eindrucksvoll veranschaulichte, sämtliche Techniken seines Fachs, von der Landschaft und dem Porträt in Öl über die pittura al fresco secco bis zur Palazzomalerei, dem Bühnenbild u.a.m. mehr...
Junger Dirigent aus Siebenbürgen
Der siebenbürgische Peter Weber mit Wurzeln in Kleinschelken und Frauendorf wurde 1977 in Hermannstadt geboren und verbrachte seine Kindheit in Kleinschelken, bevor er 1985 mit seiner Familie nach Deutschland auswanderte und in Düsseldorf sesshaft wurde. Sein Musikstudium mit Hauptfach Trompete begann er 2002 bei Prof. Uwe Kleindienst an der damaligen Musikschule Nürnberg-Augsburg und schloss es 2006 mit Diplom ab. mehr...
Tradition verbindet Jugend über Grenzen hinweg
Vom 22. bis 30. Mai fand der Gegenbesuch der Volkstanzgruppe des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums aus Hermannstadt statt. Nachdem die Jugendtanzgruppe (JTG) Biberach im Juni 2011 sowie im April 2012 in Hermannstadt war (diese Zeitung berichtete jeweils), haben sich nun vier LehrerInnen und 24 SchülerInnen aus Hermannstadt auf den Weg nach Biberach gemacht. Im Folgenden berichten Bianke Grecu, stellvertretende Direktorin des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums, und Gertraud Nowak, Tanzlehrerin der Volkstanzgruppe des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums. mehr...
„Terra deserta“?
Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg (AKSL) wurde am am 3. Januar 1962 gegründet. Seinem 50-jährigen Bestehen war eine Festveranstaltung beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 26. Mai in Dinkelsbühl gewidmet. Ein Grußwort seitens der Bundesregierung übermittelte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner (CDU). „Europa braucht die kulturelle Kraft der Siebenbürger Sachsen“, sagte Bergner und verwies auf den partnerschaftlichen Auftrag der Bundesregierung und der Siebenbürger Sachsen, dieses bedrohte Erbe zu erhalten. Die Siebenbürgische Kantorei unter der Leitung von Ilse Maria Reich, das Bläserquartett Fuss und Joseph Ott an den Pauken umrahmten die Feier in der St. Paulskirche mit einem niveauvollen Programm. Die Kulturveranstaltungen des Heimattages wurden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen gefördert. In dem Festvortrag „,Terra deserta‘ – kritische (Selbst)Überprüfung der Geschichtsbilder in und über Siebenbürgen“ spannte Dr. Ulrich Wien, Vorsitzender des AKSL, einen wissenschaftlich fundierten Bogen von der Ansiedlung westlicher Siedlergruppen im Hochmittelalter über das Thema Freiheit und Gleichheit bis hin zur Bedeutung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde. Dr. Ulrich Wiens Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...


