Ergebnisse zum Suchbegriff „Isbn“
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Schauerroman de luxe: „Karpathia“ von Mathias Menegoz
Der Roman „Karpathia“ von Mathias Menegoz ist ein dicker Wälzer. Auf 630 Seiten erzählt der französische Autor die Geschichte des Grafen Alexander Korvanyi und seiner Frau Cara, die nach ihrer Hochzeit aus Wien nach Siebenbürgen auf den jahrzehntelang verwaisten Stammsitz der Korvanyis inmitten der ausgedehnten gräflichen Ländereien, der Korvanya, ziehen. Als einziger männlicher Erbe ist es dem als Hauptmann dienenden Grafen, der „weder eine besondere Neigung noch sonst eine schwärmerische Begeisterung für die Laufbahn und das Leben als Soldat verspürte“, ganz recht, die Hauptstadt zu verlassen und im wahrsten Sinne des Wortes das Weite zu suchen (die Reise in die Korvanya dauert sechzehn Tage) – zumal er sich gerade erst wegen Cara mit einem Rittmeister duelliert hat und dieses Erlebnis hinter sich lassen möchte. mehr...
Landschaften wirken ganzjährig
Welche Emotionen werden beim Betrachten von Landschaften eigentlich freigesetzt? Natürlich entsteht während dieses Vorgangs oft so etwas wie Sehnsucht, Erinnerungen werden lebendig oder eigene Fantasien beflügelt. Bilder entstehen bekanntlich auch immer im Kopf. mehr...
„Maramuresch. 101 Foto/Geschichten aus den Waldkarpaten Rumäniens“ von Björn Reinhardt
Nach dem blutigen Ende der kommunistischen Diktatur wurde Rumänien von Ereignissen heimgesucht, die gewisse Parallelen zu den biblischen Plagen haben: Erst der Exodus der Deutschen 1990/91, gefolgt von einer „Heuschreckenplage“, als die neuen politischen Eliten das Land auszusaugen begannen, bis hin schließlich zum zweiten Exodus, durch den das Land einen Großteil seiner Leistungsträger verlor, die ihr wirtschaftliches Überleben durch Arbeit im Westen sichern wollten. Insgesamt ein Aderlass, von dem Rumänien sich noch lange nicht erholt hat. Knapp 30 Jahre nach dem Tod der Ceaușescus gibt es dennoch viele Ansätze für Veränderungen zum Guten, man muss sich allerdings bemühen, sie zu entdecken. So gibt es zu der Schar der Auswandernden eine Gegenbewegung durch Rück- und Einwanderer. Zwar in geringer Zahl, zeigen gerade diese Menschen, dass man mit Phantasie und Leistungswillen einiges bewegen kann, auch oder gerade in einem Land, das unter dem Frühkapitalismus so sehr leidet. mehr...
Erinnerung jenseits von Nostalgie und Schönfärberei
Wissenschaftler aus Rumänien, der Republik Moldau und Deutschland untersuchen in vier Kapiteln („Vom Trauma zum Text“, „Der Roman der Memoria“, „Zwischen Literatur und Film und „Über Denkmäler – und die Künste“) das „neue“ kulturelle Gedächtnis und ästhetische Erinnern in Rumänien nach dem Umbruch 1989. mehr...
Literarischer Abend mit Georg Aescht in München
In direktem Zusammenhang mit dem Vortrag von Dr. Konrad Gündisch über den Anschluss Siebenbürgens an Rumänien (siehe Bericht in der Folge 17 vom 31. Oktober 2018, Seite 12) steht der literarische Abend mit Georg Aescht, der am 6. November um 18.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München stattfindet. mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Die nachfolgende Übersicht informiert über Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen und Südosteuropa. mehr...
Forstwissenschaftliche Pionierarbeit: Dorin-Ioan Rus’ Forschungsband zu Wald- und Ressourcenpolitik im Siebenbürgen des 16. Jahrhundert
„Wald- und Ressourcenpolitik im Siebenbürgen des 16. Jahrhunderts“ ist das 1. Werk der gesamten Forstgeschichte dieses Großraumes, entstanden 2015 an der Universität Graz, verfasst vom rumänischen Historiker Dr. Dorin-Ioan Rus, erschienen in der Reihe „Neue Forschungen zur ostmittel- und südosteuropäischen Geschichte“ im InternationalenVerlag der Wissenschaften Frankfurt a.M. - Bern - New York -Warszawa u. Wien, Band 9, 2017, 543 Seiten, ISBN: 9 783 631 698 655, Preis 77,95 Euro. mehr...
„Und wir können nicht bleiben“: Hommage an den Banater Schriftsteller Richard Wagner
Zum 65. Geburtstag von Richard Wagner entstand die Idee, ihm jeweils einen Satz zu schreiben und diese in der Zeitschrift Spiegelungen zu veröffentlichen. Freunde, Weggefährten, Bekannte beteiligten sich daran. Doch da damit nicht alles gesagt war, entschieden sich Horst Samson und Anton Sterbling im Nachhinein, als Ergänzung und Fortsetzung den Band „,Die Sprache, die auf das Nichts folgt, die kennen wir nicht‘. Sätze und Texte für Richard Wagner“ im Pop Verlag herauszugeben. Dieser vereint nun im ersten Teil die besagten Gratulationssätze, die von lakonischen Aussagen bis zu spannungsgeladenen ausufernden Satzgefügen reichen, allesamt eine Hommage an den mittlerweile schwer erkrankten Schriftsteller. mehr...
Buchreihe „Über Siebenbürgen“: 6. Band dokumentiert Kirchenburgen im Unterwald
Mit neuen und wieder höchst eindrucksvollen Bildern geht die ambitionierte Buchreihe „Über Siebenbürgen“ des Schiller Verlags in die sechste Folge. Dieses Mal kommen die westlichsten Kirchenburgen Siebenbürgens an die Reihe. Der Band trägt den Titel „Kirchenburgen im Unterwald“ und bietet wieder viele wunderbare Luftaufnahmen von Ovidiu Sopa sowie fabelhafte Innenfotos und kompakt-konzentrierte, dabei aber sehr inhaltsreiche Begleittexte von Anselm Roth.
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Am Abgrund: Ruth Eders neuer Roman
Die umtriebige Journalistin, Autorin und Bloggerin Ruth Eder hat vor kurzem ein neues Buch vorgelegt. Im Roman „Die andere Seite des Schmerzes“ erzählt sie von der Studentin Judith und dem amerikanischen Offizier Don, die sich in den wilden 60ern in München kennenlernen. Sie verlieben sich, heiraten Knall auf Fall und genießen die gemeinsame Zeit „wie übermütige, vor Glück leuchtende Kinder“, bis Don voller Euphorie und Stolz als Hubschrauberpilot für sein Land in den Vietnamkrieg zieht. mehr...







