Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahre Danach“

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25. Januar 2005

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60 Jahre Deportation: Bewegende Gedenkfeier in Rosenheim

Am 16. Januar fand in Rosenheim eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Deportation von Siebenbürger Sachsen in die Sowjetunion vor 60 Jahren statt. Den Gottesdienst in der Erlöserkirche - es waren fast 90 Personen gekommen - gestaltete Peer Mickeluhn, daselbst Pfarrer, zusammen mit dem aus Siebenbürgen stammenden Pfarrer i. R. Peter Schuster (Pöcking). mehr...

12. Januar 2005

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Deportation vor 60 Jahren war völkerrechtliches Kriegsverbrechen

Spricht oder schreibt man in der Bundesrepublik Deutschland über Verschleppung von Deutschen zu Zwangsarbeit in die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkrieges, gerät man nicht selten in Verdacht, diese Aktion gegen Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands aufrechnen zu wollen mit der Absicht, die Ausbeutung von Ost- und Fremdarbeitern in Deutschland zu relativieren. Die Deportation von Deutschen, so der Vorbehalt, sei eine natürliche Folge der von der Wehrmacht verschleppten Zivilpersonen nach Deutschland sowie deren Zerstörungen in den besetzten Ländern gewesen, so dass die sowjetischen Forderungen nach Arbeitskräften für den Wiederaufbau zu rechtfertigen gewesen seien. Deshalb sollte kein Aufhebens darüber gemacht werden. mehr...

11. Januar 2005

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Schwieriges Tauziehen um neue Regierung in Rumänien

"Ole, Kommunismus ade" ("ole, comunismul numai e") jubelte eine Menschenmenge auf dem Bukarester Universitätsplatz gleich nach Schließung der Wahllokale am 12. Dezember 2004. Eine Stunde später beteuerte ebenfalls hier der damals noch vermeintliche Wahlsieger Traian Basescu in orangem Outfit - Kiew lässt grüßen -, dass an und mit diesem Tag der Kommunismus in Rumänien endgültig gefallen sei. mehr...

29. Dezember 2004

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Zentrale Gedenkveranstaltung in Ulm: Deportation vor 60 Jahren in die Sowjetunion

Im Januar 1945 wurden 70 000 Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Alter von 16 bis 45 Jahren in die Sowjetunion zwangsverschleppt. Dort sollten sie die nächsten fünf Jahre verbringen, soweit sie Mangelversorgung, Kälte und die Strapazen der „Wiedergutmachungsarbeit“ überlebten – ein Schicksal, das sie mit rund 130 000 weiteren deportierten Deutschen aus Südosteuropa teilten. Daran will, 60 Jahre danach, die zentrale Gedenkveranstaltung am 14. und 15. Januar 2005 in Ulm an der Donau erinnern. mehr...

11. Dezember 2004

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Auf Spurensuche in Bistritz 1944 / 2004

Genau 60 Jahre nach Evakuierung und Flucht der deutschen Bevölkerung Nordsiebenbürgens besuchte ein Teil der Großfamilie Fritsch/Schneider die Heimat ihrer Vorfahren. Von den 32 Reiseteilnehmern waren zehn noch vor 1944 in Bistritz geboren, alle anderen kannten Siebenbürgen nur aus Erzählungen. mehr...

5. Dezember 2004

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Friedrich Miess: erster "freier Künstler" Siebenbürgens

Aus Anlass des 150. Geburtstags des Kronstädter Malers und Grafikers Friedrich Miess (1854-1935) haben das Kronstädter Kunstmuseum und das Hermannstädter Brukenthalmuseum eine Gedenkausstellung vorbereitet, einschließlich eines kleinen Begleitkataloges. Im August wurde die Ausstellung in Kronstadt gezeigt, und seit dem 20. Oktober 2004 ist sie, leicht verändert, in Hermannstadt zu sehen. mehr...

27. November 2004

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Gedenkveranstaltung in Ulm: 60 Jahre Deportation in die Sowjetunion

Für die Deutschen Rumäniens war der 23. August 1944 ein historischer Wendepunkt, der Tag, an dem Rumänien sein Waffenbündnis mit Deutschland aufkündigte, um sich den Alliierten anzuschließen. Im Januar 1945 wurden Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Alter von 18 bis 45 Jahren in die Sowjetunion zwangsverschleppt zur „Wiedergutmachungsarbeit“. In den stalinistischen Lagern kamen zwischen 1945 und 1949 über 10 000 Deutsche aus Rumänien ums Leben. An dieses harte Schicksal will, 60 Jahre danach, eine zentrale Gedenkveranstaltung am 14. und 15. Januar 2005 in Ulm erinnern. mehr...

22. November 2004

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Plädoyer für eine differenzierte Geschichtsschreibung

In ihrer Besprechung des Buches "Umbruch und Neubeginn. Zum 50. Jubiläum unseres Abiturs am Honterusgymnasium zu Kronstadt (1954-2004) " plädiert die Germanistin und Pädagogin Gudrun Schuster für eine differenzierte Geschichtsschreibung. Die Autorin geht unter anderem der Frage nach, wieso materielle Not, Enteignungen und politische Verfolgung im Kommunismus die Leistungsfähigkeit der jugendlichen Siebenbürger Sachsen nicht geschwächt hat, sondern ganz im Gegenteil, vielen von ihnen sogar zum "Aufbruch" verholfen hat. mehr...

12. November 2004

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Neuwahlen der Landesgruppe Rheinland-Pfalz /Saarland

Einen neuen Vorstand hat die Landesgruppe Rheinland-Pfalz /Saarland kürzlich in Nieder-Olm gewählt. Der langjähriger Vorsitzender und nunmehriger Ehrenvorsitzende Dipl.-Ing. Rudolf Kartmann hatte schon im Jahr 2000 angekündigt, den Vorsitz aus Altersgründen niederlegen zu wollen. Der heute über 84-Jährige hatte die Geschäftsführung der Landesgruppe im September 1984 übernommen und wurde am 12. Januar 1985 zum Vorsitzenden gewählt. mehr...

11. November 2004

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Nach 60 Jahren: Lechnitzer sind den Fluchtweg nachgereist

Es war am 17. September 1944, als sich mit der deutschen Bevölkerung Nordsiebenbürgens auch die Lechnitzer Gemeinde unter Glockengeläute dem Evakuierungsbefehl beugte und auf Pferde- und Ochsengespannen ihre Heimat verlassen mussten. „Herr half es“, ging es von Wagen zu Wagen, weg in eine ungewisse Zukunft. 60 Jahre danach ist eine Gruppe der HOG Lechnitz mit 43 Personen (eine gemischte Gruppe von 14 bis 80 Jahren, darunter auch Enkelkinder der damals Flüchtenden) den Fluchtweg nachgereist, um am 17. September 2004 wieder in der alten Heimat einzutreffen. mehr...