Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahre Danach“
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Rechnungsbücher von Bistritz aus den Jahren 1461–1520 ediert
Bistritz im Nösnergau gehörte im Mittelalter zu den wichtigsten Städten Siebenbürgens, in dem fleißige Handwerker ebenso wie geschäftige Kaufleute und Montanunternehmer lebten und wirkten. Sie profitierten von der Ausbeutung der Rodenauer Silberbergwerke ebenso wie von der Handelsstraße, die über die Ostkarpaten führte. Das vergleichsweise kleine urbane Zentrum spielte als Vorort des nordsiebenbürgisch-sächsischen Siedlungsgebietes und dank seiner Wirtschaftskraft eine wichtige Rolle. Das belegen heute noch das Straßennetz sowie die repräsentativen Bürger- und Kirchenbauten. mehr...
Deutsche Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte
Vom 22. bis zum 24. November 2013 fand die Tagung „Deutsche Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte am Beispiel Kronstadts und des Burzenlandes“ der „Akademie Mitteleuropa“ in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Burzenland des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Bereits im April dieses Jahres trafen sich 50 Vertreter der 16 Burzenländer Heimatortsgemeinschaften in Crailsheim zu einer Arbeitstagung, welche u.a. ein Projekt zur Erforschung der Wirtschaftsgeschichte des Burzenlandes in die Wege leitete. Dieses vielversprechende Projekt wird von dem aus Kronstadt stammenden stellvertretenden Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) an der Universität Oldenburg, Dr. Dr. Gerald Volkmer, wissenschaftlich betreut. Dabei geht es um die seit den 1940er Jahren kaum untersuchte Burzenländer und Kronstädter Wirtschaftsgeschichte vom 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. mehr...
Hermannstadt in Wort, Ton und Bild
Die Bildungsstätte „Heiligenhof“ in Bad Kissingen bot vom 15. bis 17. November etwa 70 Hermannstadt-Begeisterten die Möglichkeit zur Begegnung und angeregten Diskussionen über kulturgeschichtliche Aspekte der Stadt am Zibin. Studienleiter Gustav Binder war für den organisatorischen Rahmen zuständig und moderierte in lockerer, pointierter Manier die Seminarbeiträge. mehr...
„Ich schrieb über Europa, wenn ich über Siebenbürgen schrieb“
Am 22. November wurde Hans Bergel im vollbesetzten Ausstellungssaal des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf der nach Andreas Gryphius (1616-1664) benannte Große Literaturpreis der KünstlerGilde von deren Vorsitzendem, Prof. Dr. Wolfgang Schulz, überreicht. Der Direktor des Hauses, PD Dr. Winfried Halder, hatte die Gäste begrüßt, die Berliner Historikerin und Germanistin Renate Windisch-Middendorf hielt die Laudatio. Bergel sei „Zeitzeuge u n d Chronist des 20. Jahrhunderts“, sagte sie einleitend, „sein Werk erwächst aus leidenschaftlicher u n d genauer Befragung autobiografischer Erfahrung“. Sie nannte Bergel einen „Sprachvirtuosen“, einen „Sachwalter des Kulturgedächtnisses“ und seinen Roman „Die Wiederkehr der Wölfe“ (2006) ein „polyhistorisches Erzählwerk als Epochenanalyse“. Sein gesamtes Werk sei als „Schreiben gegen das Vergessen“ zu verstehen. Bergel, der als erster Siebenbürger Sachse den Gryphius-Preis erhielt, dankte mit der folgenden Ansprache. mehr...
40 Jahre neue Heimat Deutschland
In den 1970er Jahren hatten wenige Familien die Möglichkeit, als vollständige Familie von Rumänien nach Deutschland umzusiedeln. Nur ganz bestimmte Schicksale, wie politische Ausweisung oder Menschen mit schweren Krankheiten, konnten mit Hilfe des Roten Kreuzes die Ausreise erhalten. Zu diesen Ausnahmen gehörte unsere Familie. 40 Jahre danach möchte ich gerne darüber schreiben. Es soll kein Buch werden, wie mein Familienbuch, das ich mit 80 Jahren unter dem Titel „Wie Strandsteine am Meer“ veröffentlicht habe.
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Jubiläum der Theatergruppe und Tanzgruppe Heidenheim
Bei der Jubiläumsveranstaltung am 2. November wurde in der Turn- und Festhalle Mergelstetten das zehnjährige Bestehen der Theatergruppe und des 30-jährige Bestehen der Tanzgruppen gebührend gefeiert. Es ging um 14.00 Uhr los mit dem Theaterstück „Et kit him“ von Hans Lienert. Die von Maria Onghert-Renten und Hermine Herbert geleitete Theatergruppe entführte die Zuschauer in die alte Heimat. Die gelungene Darbietung begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch das Team des Rumänischen Fernsehens. mehr...
Kreisgruppe Rosenheim feiert 40-jähriges Bestehen
Schon beim Eintritt ins Foyer des Kultur- und Kongresszentrums wurden die über 250 erschienenen Gäste von Frauen und Männern der Kreisgruppe in siebenbürgisch-sächsischer Tracht freundlich empfangen. Jeder Gast erhielt eine mehrfarbige Festschrift, in welcher die Entstehung der Kreisgruppe und deren Tätigkeiten dokumentiert sind. Außerdem beinhaltet die Festschrift historische Daten über Siebenbürgen sowie eine farbige Landkarte über die Heimat der Siebenbürger Sachsen seit 1150. Des Weiteren erhielten die Gäste ein Ansteckband mit dem Wappen unseres Verbandes und dem Aufdruck „40 Jahre Kreisgruppe Rosenheim, 9. November 2013“ sowie eine Kostprobe edler Pralinenkreationen. Die Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Kreisgruppe fand am 9. November im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim statt. mehr...
Kreisgruppe Ludwigsburg: In Erinnerung an Melitta Capesius
Am 12. November 2013 verstarb auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar unsere langjährige Kreisgruppen- und Ehrenvorsitzende, Frau Diplomingenieurin Melitta Capesius. Wir nehmen Abschied von ihr, indem wir uns vor dem zu Ende gegangenen Leben, welches diese für uns so wichtige Persönlichkeit ausmachte, verneigen. Sie war mit uns auf mannigfaltige Weise verbunden, war Teil unseres Lebens, hat uns auf dem gemeinsamen Weg begleitet und geprägt. Ihr Wesen war durch ihre Herkunft und ihren Werdegang beeinflusst und zeichnete sich durch Fleiß, Ordnung, Selbstdisziplin und Organisationstalent aus, Eigenschaften, welche unmittelbar ihre Persönlichkeit ausmachten. Dahinter verbarg sich jedoch auch ein fühlender, warmherziger, sich rührend um seine Nächsten kümmernder sensibler Mensch, der aber aufgrund seiner Lebenserfahrung sehr vorsichtig mit der Äußerung dieser eher verletzlichen Seite umging. mehr...
Im Dienst der Öffentlichkeitsarbeit
Die erklärte Absicht der Organisatoren – Siebenbürgische Zeitung und Bundeskulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – des Pressereferentenseminars vom 15. bis 17. November in Leitershofen, einem Ortsteil von Stadtbergen bei Augsburg, war es, „für ehrenamtliche Pressereferenten und Mitarbeiter […] Anregungen und Hilfestellung für ihre wichtige Öffentlichkeitsarbeit“ zu bieten. Wollte man die Umsetzung dieser Absicht bewerten, so stünde unterm Strich ein Magna cum laude: Wie ein roter Faden zogen sich Anerkennung und Zustimmung durch das Programm der drei im Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus verbrachten Arbeitstage. mehr...
Eine notwendige Stimme: Paul Philippi feiert 90. Geburtstag
Eine der komplexesten und kontroversesten siebenbürgischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wird 90. D. Dr. Paul Philippi, am 21. November 1923 geboren, hat die Geschichte der Siebenbürger Sachsen erlebt, studiert, verinnerlicht und beeinflusst. Sein Lebensweg führt ihn von Kronstadt über Heidelberg nach Hermannstadt. Die Beschreibung eines jeden Wirkens ist gleichzeitig auch Vereinfachung und Fixierung. Das gilt besonders auch für den Jubilar, der – je nach persönlicher Perspektive – geliebt oder gehasst wird. Gleichgültig ist er aber niemandem. mehr...








