Ergebnisse zum Suchbegriff „Januar 1945“
Artikel
Ergebnisse 251-260 von 475 [weiter]
Zur Geschichte von Ebersberg und der Kreisgruppe
Im frühen Mittelalter gegründet, wurde das Kloster Ebersberg nicht nur durch seine Schreibstube, sondern – begünstigt durch die Reliquie des Heiligen Sebastian und seine Funktion als Rückzugsgebiet hoher kirchlicher und weltlicher Persönlichkeiten – bald auch als Wallfahrtsort berühmt. Dennoch verharrte der bäuerlich und handwerklich geprägte Ort trotz der dort ansässigen hohen Gerichtsbarkeit von der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg in relativer Bedeutungslosigkeit. mehr...
Entschädigungsgesetz für politisch Verfolgte wird umgesetzt
Auf Initiative des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der anderen rumäniendeutschen Landsmannschaften wurde das Entschädigungsdekret 118/1990 auf alle Betroffenen ausgeweitet, die nicht mehr im Besitz der rumänischen Staatsangehörigkeit sind. Das geschieht durch das Gesetz 211/2013, das seit der Veröffentlichung im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ vom 2. Juli 2013 in Kraft ist. Die wichtigsten Anwendungsfälle für die Deutschen aus Rumänien sind die Zwangsdeportationen in die Sowjetunion und die Zwangsumsiedlungen (Bărăgan, Szeklerland etc.). Praktische Fragen zu diesem Gesetz beantwortet im Folgenden Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes. mehr...
Blick auf ein ereignisreiches Leben
Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Jahre vergehen. Johann Keul sah seinem 92. Geburtstag entgegen, starb aber unerwartet bei seiner Familie am 16. Dezember in Rastatt. Er wurde am 11. Januar 1922 in Pruden geboren. Kaum zwölf Jahre alt, übernahm er die landwirtschaftliche Arbeit seiner Eltern, da sein Vater im Ersten Weltkrieg einen Fuß verloren hatte. Er besuchte von 1929 bis 1936 die Volksschule in Pruden.
mehr...
Gedenken an die Deportation
Bukarest – Beinahe sieben Jahrzehnte sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen. Für die deutschen Minderheiten in Rumänien und anderen Ländern aus dem damaligen Einflussbereich der Sowjetunion bedeutete das Jahr 1945 eine endgültige Zäsur. Aus Siebenbürgen und dem Banat wurden im Januar 1945 rund 70.000 Deutsche in die Sowjetunion zur Wiederaufbauarbeit deportiert. mehr...
Handball-Legende Kurt Wagner ist tot
Siebenbürgens Handballer trauern um Kurt Wagner. Der langjährige Kapitän der rumänischen Nationalmannschaft ist am 3. Dezember im Alter von 86 Jahren gestorben. Seine letzte Ruhestätte hat der am 4. Februar 1927 in Agnetheln geborene Ausnahmesportler in Heilbronn gefunden. Kurt Wagner wurde am 16. Dezember zu Grabe getragen. Um ihn trauern seine Frau Krimhilde, seine Enkel und Urenkel sowie Tochter Brigitte. mehr...
Lebenserinnerungen der ehemaligen Russlanddeportierten Maria Ludwig
Die vor Kurzem in Buchform unter dem Titel „Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal“ erschienenen Lebenserinnerungen von Maria Ludwig, geborene Geiger, beginnen mit den Kinderjahren in Kleinschelken, wo sie 1924 geboren wurde. Maria Geiger beschreibt darin ihre Schulzeit, die Kinderstreiche, das herzliche Zusammenleben mit Eltern, Geschwistern und Großeltern, ihre sich daraus ergebenden Pflichten, aber auch Freiheiten. mehr...
"Allein in der Revolte": Carl Gibsons Buch über das Leben in Rumänien nach 1944
Carl Gibson hat ein neues Buch über das Leben in Rumänien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts herausgebracht. Es ist lesenswert und auch empfehlenswert, denn es bietet mehr als Titel ("Allein in der Revolte") und Untertitel („Eine Jugend im Banat“) ankünden. Der Leser muss jedoch in Kauf nehmen, sich über 400 Seiten durchzuarbeiten und manche weitschweifige, langatmige und weitläufige Absätze zu akzeptieren. mehr...
Zum Tod von Horst Rampelt
Der Kreisverband Nürnberg und das Haus der Heimat Nürnberg trauern mit allen Angehörigen und Freunden um unseren Landsmann Horst Rampelt, einen bemerkenswerten siebenbürgisch-sächsischen Zeitgenossen, der am 9. Juni im 86. Lebensjahr gestorben ist. mehr...
„Wir gehören dazu hier in Deutschland“
„Wir schaffen’s ganz bestimmt. Wir gehören dazu hier in Deutschland.“ - diese klare, optimistische Botschaft übermittelte Zülfiye Kaykin, Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Patenland des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, bei der offiziellen Eröffnung des Heimattages am 18. Mai im Schrannenfestsaal. Lesen Sie im Folgenden die viel beachtete Ansprache der 44-jährigen türkischstämmigen SPD-Politikerin. mehr...
Der Schrecken und das Triste in der Belletristik
Am 19. März sprach der Literaturwissenschaftler Michael Markel im Haus des Deutschen Ostens München (HDO) über „Die Deportation der Rumäniendeutschen in der Literatur“. Zu dem Vortrag hatten HDO, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Universität München (IKGS) sowie Kreisgruppe und Bundeskulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland eingeladen. Rund 100 Personen waren der Einladung gefolgt. mehr...




