Ergebnisse zum Suchbegriff „Johann Schlecht“
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Sie sind nun da, die Rosen für Hanjonkowa - Entschädigung für Russlanddeportierte als späte Anerkennung erfahren
In diesen Tagen jährt sich die Deportation der Siebenbürger Sachsen zum 77. Mal. Einer der vielen Versuche, dieses traumatische Ereignis aufzuarbeiten, wurde mit dem Artikel Rosen für Hanjonkowa, Entschädigung für Russlanddeportierte: Ende einer Odyssee? unternommen. Anfangs im kommunistischen Regime Rumäniens ein tabuisiertes Thema, für das man die Schuldigen immer anderswo suchte, wurde nach der Wende im Dezember 1989 dieses diskriminierende Unrecht an der deutschen Volksgruppe anerkannt. Für die Betroffenen, die dieses Wunder noch erleben durften, wurde für die Zeit der Deportation eine monatliche Entschädigungszahlung per Antrag genehmigt. Überraschenderweise wurde diese Entschädigung mit dem Ergänzungsgesetz Nr. 130 von August 2020 auf die Kinder der bereits verstorbenen Eltern ausgeweitet. Darüber und über die Schwierigkeiten der Antragstellung wurde in dieser Zeitung ausführlich berichtet. mehr...
„Klimadelirium“: Fünf Erzählungen von Anton Sterbling
Die Juchtenkäferrepublik, in der das Unwort „Freiheit“ und das Wort „Banat“ nicht benutzt werden dürfen, wo die Soziologie „Castroismus“ heißt und Horka die Hauptstadt ist, hat ein „Parkwächter- und Baumkulturerhaltungsministerium“. Die Juchtenkäferzüchter, die Baumdoktoren und die sogenannten „Intellektuellen“ sind die einzigen Berufe; die Juchten-Partei erzielt die Mehrheit der Stimmen und die Deutschen fliehen nach Grönland und Feuerland, wo sie die Republik mit schmutzigen Industrien versorgen. Es gibt Groß-Kuba und Groß-Korea. Der in Stuttgart entdeckte Käfer ist der „überzeugendste religions- und konfessionsübergreifende Symbolträger einer neuen Zeit“ – Gegebenheiten in der Erzählung „Die serbische Katze, die nie nach Horka kam“. mehr...
Im Werkstattgespräch: Ferenc Gábor, Solo-Viola des Konzerthausorchesters am Gendarmenmarkt
Ferenc Gábor ist Bratschist und Dirigent. Seiner ersten Ausbildung am Musikgymnasium in Klausenburg folgte die Studienzeit in Tel Aviv. Seit mehr als 25 Jahren lebt er in Berlin und besetzt die Stelle der Solo-Viola im Konzerthausorchester. Er ist auch als Dirigent und Lehrer tätig. In diesem Interview berichtet er über die Jugendjahre in Rumänien, das Studium in Israel und seinen Entschluss, für ein Zweitstudium nach Deutschland zu kommen. Mit Béla Bartók teilt er die Liebe zum Volkslied, mit John Neumeier und Daniel Libeskind die Freude am Überschreiten künstlerischer Grenzen.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview.
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Richttag mit Neuwahl in Wels
Der „Verein der Siebenbürger Sachsen – Nachbarschaft Wels“ hielt am 6. April im Brauchtumszentrum Herminenhof seinen jährlichen Richttag ab. Neben dem Rückblick auf das vergangene und dem Ausblick auf das neue Vereinsjahr war dabei vor allem auch ein neuer Vereinsvorstand für die nächste dreijährige Funktionsperiode zu wählen. mehr...
Bundesvorsitzende kandidiert nicht mehr: Verband plant wichtige Aktivitäten
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. wird seine Aktivitäten zur Beseitigung der Rentenungerechtigkeit für Spätaussiedler fortsetzen und intensivieren. Dies hat der Bundesvorstand in seiner Frühjahrssitzung am 2. März in München beschlossen. Auf der Tagesordnung standen neben den Themen Fremdrenten, Neues aus Rumänien, Haushaltsfragen, Schloss Horneck auch die Planungen des Heimattags, des 70. Verbandsjubiläums, der kulturellen Aktivitäten und nicht zuletzt des Verbandstages. Dieses höchste Gremium des Verbandes wird am 2. und 3. November 2019 im Heiligenhof in Bad Kissingen tagen. Herta Daniel kündigte an, als Bundesvorsitzende nicht mehr zu kandidieren. An der Verbandsspitze bahnen sich Änderungen an. Allein im geschäftsführenden Vorstand werden im kommenden Herbst drei von fünf Ämtern neu besetzt. mehr...
Sächsisches Theater beim Ball in Drabenderhöhe
Mit einer flotten Version von „Heißa Kathreinerle“ eröffnete der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer den Katharinenball. „Eine Veranstaltung, wie sie in vielen Orten in Siebenbürgen zu Ehren aller Katharinen, die am 25. November Namenstag haben, durchgeführt wurde“, so die Vorsitzende Anneliese Dürr, als sie die vielen Gäste begrüßte. Sie betonte, dass die Laiendarsteller des Honterus-Chors zum 47. Mal auf der Bühne des Kulturhauses stehen, um ein Theaterstück in siebenbürgisch-sächsischer Mundart aufzuführen, die in Drabenderhöhe noch gesprochen wird. „All die schönen Jahre, all die schöne Zeit stehen wir zusammen in Gemeinsamkeit“ sang der Chor und bedankte sich damit „für guten Zusammenhalt und die Freundschaft in all den Jahren“. mehr...
Luthers Erbe im Karpatenbogen
Der Historiker Dr. Dr. Gerald Volkmer hielt bei einer Festveranstaltung am 3. Juni 2017 in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl einen hervorragenden Festvortrag zum Thema „500 Jahre Reformation und 60 Jahre Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen“, der im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird. mehr...
Herbert und Helfried Müller schreiben Handball-Geschichte
Solch eine Erfolgsserie hat wohl noch kein Trainer-Gespann im bundesdeutschen Frauenhandball hingelegt: In zwölf Jahren haben die Brüder Herbert und Helfried Müller aus Warjasch Meistertitel und Pokale wie Perlen an einer Schnur gesammelt und sind zu den erfolgreichsten Coaches im Frauenhandball avanciert. Eine ähnliche Bilanz hatte bis dahin lediglich der aus Siebenbürgen stammende und inzwischen gestorbene Reinhard Gottschling, der 1982 und 1984 mit der Frauenmannschaft von Bayer Leverkusen jeweils deutscher Meister und gleichzeitig auch Pokalsieger geworden ist. Die Müller-Brüder haben mit vereinten Kräften bisher neun deutsche Meistertitel gesammelt: drei mit dem 1. FC Nürnberg (2005, 2007 und 2008) und sechs in Folge (von 2010 bis 2016) mit dem Thüringer HC. Hinzu kommen noch vier DHB-Pokal-Siege, je zwei mit Nürnberg und Erfurt. Außerdem sind die Müller-Brüder Challenge-Cup- (2004) und zweifache Super-Cup-Sieger (2015 und 2016) geworden.
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Edmund Höfer: Eine rumäniendeutsche Fotografenlegende ist tot
Erst vor wenigen Wochen verstarb Robert Lebeck, einer der ganz Großen des Fotojournalismus. Hanns Hubmann, der andere große deutsche Bildberichter des vergangenen Jahrhunderts, war bereits 1996 vorangegangen. Nun also auch Edmund Höfer. Sein Wirkungsfeld war natürlich viel kleiner, aber den binnendeutschen Kollegen stand der für den „Neuen Weg“ in Bukarest arbeitende Fotoreporter in nichts nach. mehr...
Jubiläum der Theatergruppe und Tanzgruppe Heidenheim
Bei der Jubiläumsveranstaltung am 2. November wurde in der Turn- und Festhalle Mergelstetten das zehnjährige Bestehen der Theatergruppe und des 30-jährige Bestehen der Tanzgruppen gebührend gefeiert. Es ging um 14.00 Uhr los mit dem Theaterstück „Et kit him“ von Hans Lienert. Die von Maria Onghert-Renten und Hermine Herbert geleitete Theatergruppe entführte die Zuschauer in die alte Heimat. Die gelungene Darbietung begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch das Team des Rumänischen Fernsehens. mehr...








