Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaum“

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30. Oktober 2012

Kulturspiegel

"Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens"

Der siebenbürgisch-sächsische Lehrerverein, der „Lehrertag“, wurde nach einigen Vorläufern 1870 von Franz Obert mit dem Ziel gegründet, die Schule und ihre Lehrer zu fördern. Er verband Lehrerfortbildung, Schulpolitik und Vertretung von Standesinteressen. „Lehrertag“ hieß zugleich die Hauptversammlung der Lehrer sämtlicher Bezirke. Der erste Lehrertag fand 1871 in Hermannstadt statt, die folgenden je nach Möglichkeit in jedem zweiten Jahr, ab 1922 war dies der Regelfall. Durch Vorträge, Diskussionen und die Erörterung von Standesproblemen wurde der Lehrertag „zum Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens“, „zum Brennpunkt ..., von dem alle Neuerungen auf dem Gebiet des Erziehungs- und Unterrichtswesens ausgingen“. mehr...

11. Oktober 2012

Österreich

Tage der Gemeinschaft, Tage der Kultur

Wels – Dem aufmerksamen Beobachter begegnete am letzten Septemberwochenende im oberösterreichischen Wels da und dort ein leuchtender Kreis, inwendig rot und blau gepunktet, die Punkte verschieden groß, im Bildhintergrund, gelb gehalten, die Zahl 7 sowie eine silhouettenhaft angedeutete Burg: das von Art. Dir. Daniel Sack gestaltete Logo der Tage der Gemeinschaft, Tage der Kultur, die der Bundesverband der Siebenbürger Sachsen in Österreich vom 28. bis 30. September 2012 in der Patenstadt der Heimatvertriebenen veranstaltete. Die den Kreis füllenden, verdichtenden Punkte symbolisieren jede/n Einzelne/n unserer siebenbürgisch-sächsischen (Werte)Gemeinschaft. mehr...

5. Oktober 2012

Kulturspiegel

Sanierungsarbeiten an der Kirchenburg in Mardisch vorläufig abgeschlossen

Es ist der vorläufige Schlusspunkt einer beispielhaften Initiative, der am 20. September in dem kleinen siebenbürgischen Dorf Mardisch gefeiert wurde. Vier Jahre ist es her, seit Vertreter der Münchner Fachschule für Bautechnik zusammen mit der Leitstelle Kirchenburgen des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien nach einem geeigneten Objekt für ein Restaurierungsprojekt suchten – und es in der 200-Einwohner-Gemeinde im Kaltwassertal fanden. Man habe sich damals für die baufälligste Kirche entschieden, erinnerte sich Hans Gröbmayr, stellvertretender Leiter der Fachschule, in der feierlichen Zeremonie vor rund 120 Gästen. Ihm zufolge wurde das Ziel erreicht, „die Kirche in ihrem Erhalt für die nächsten hoffentlich Jahrzehnte zu sichern“. In seiner Rede zog er Bilanz: insgesamt seien rund 23 000 Arbeitsstunden geleistet worden, jedes Jahr hätten im Durchschnitt zehn Einheimische Arbeitskräfte auf der Baustelle mitgeholfen. mehr...

2. Oktober 2012

Kulturspiegel

Beim Oktoberfestumzug 2012 dabei!

Wie alle zwei Jahre konnte der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland heuer wieder eine siebenbürgisch-sächsische Trachtenformation zum Trachten- und Schützenzug des Münchner Oktoberfestes am Sonntag, dem 23. September, entsenden. Dafür hatte das Bundeskulturreferat die Nachbarschaft Lohhof gewonnen, nachdem diese sich mit der Trachtengruppe Stolzenburg und der Original Siebenbürger Blaskapelle München verstärkt hatte. Möglich wurde die Teilnahme der insgesamt 130-köpfigen Trachtengruppe dank der Förderung des Bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums über das Haus des Deutschen Ostens München. mehr...

24. September 2012

Kulturspiegel

Verlassene Erzählungen: Eginald Schlattners frühe Prosa

Ein Koffer unbekannten Inhalts sowie weitere Papiere wurden 2009 vom Pfarrhof in Rothberg ins Zentralarchiv der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien in Hermannstadt gebracht, um in Eginald Schlattners Vorlass eingepflegt zu werden. Dort stellte man fest, dass es sich um Manuskripte von Erzählungen handelte, entstanden lange vor dem ersten Roman „Der geköpfte Hahn“ von 1998, der den Hydrologen, Pfarrer und Schriftsteller auf einen Schlag bekannt machte. Die in diesem Jahr erschienenen Bände „Odem“ und „Mein Nachbar, der König“ offenbaren, was Schlattner schrieb, bevor er ein gefeierter Romanautor wurde, geben Einblick in die frühe Prosa, zeichnen die Entwicklung vom Studenten zum spät berufenen Pfarrer nach. mehr...

11. September 2012

HOG-Nachrichten

Rumänienreise der HOG Deutsch-Zepling

Die Rumänienrundreise der HOG Deutsch-Zepling wurde in diesem Jahr wegen der großen Zeitersparnis mit dem Flugzeug begonnen und mit dem Bus weitergeführt. Nach dem Treffen im Herbst 2011 entschieden meine Frau und ich uns sofort mitzumachen. Ich wurde am 14. September 1944, also zwei Tage nach der Flucht aus Zepling, somit „unterwegs“ geboren und war noch nie in Deutsch-Zepling bzw. Rumänien. Jetzt, als Ruheständler, wollte ich das Land meiner Vorfahren endlich kennenlernen. Die Organisation der Reise nahmen Susanne und Helmut Proske in die Hand und stellten uns im Dezember 2011 das Reiseprogramm vor. mehr...

9. September 2012

Kulturspiegel

Malerei und Grafik von Reinhardt Schuster in Bern

Unter dem Titel „Farbklänge Klangfarben“ stellte Reinhardt Schuster Malerei und Grafik vom 9. bis 22. August im Yehudi Menuhin Forum Bern aus. Die von Dr. Christoph Jacobs initiierte Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft von Peter Gottwald, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz. Gefördert wurde die Schau von der Schweizer Bank Credit Suisse und privaten Gönnern. In die Ausstellung führte der Düsseldorfer Publizist Franz Heinz ein. Die Siebenbürgische Zeitung veröffentlicht eine gekürzte Fassung seines Vortrags. mehr...

30. August 2012

HOG-Nachrichten

"Das größte Heimattreffen in Siebenbürgen"

496 Einladungen, 547 Anmeldungen und fast 650 Teilnehmer – das ist die Bilanz des 15. Kleinschelker Treffens am 11. und 12. August 2012, das dritte in der alten Heimat. Das sind nicht ganz so viele Gäste wie in den Jahren 2004 und 2008, dafür kamen aber besonders viele junge Menschen. Wieder gelang es der HOG, ein Fest in einer ungewöhnlichen Größenordnung reibungslos und vor allem sehr stimmungsvoll mit vielen Glanzpunkten zu organisieren. mehr...

27. August 2012

HOG-Nachrichten

Mit Heckenscheren gegen den Zahn der Zeit - Ein Reisebericht der HOG Zendersch

Unerbittlich tropft kalter Frühlingsregen auf das Autodach. Der Scheibenwischer kämpft sich seit Stunden monoton voran, draußen ziehen Pappeln stumm am Wegesrand vorbei. Es ist Mai, sprichwörtlicher Wonnemonat – doch dieses Jahr ist er wahrlich keiner in Rumänien. Der Osten des Landes, jenseits der Berggipfel, versinkt in gewaltigen Fluten und auch innerhalb des Karpatenbogens ziehen seit Wochen unförmige Wolkentürme heran, stauen sich an den schroffen Hängen und regnen sich zornig ab. Das Wetter, so hoffen wir, wird sich in den nächsten Tagen bessern. Wir sind schließlich in einer Art missionarischer Tätigkeit hier – abgesandt von der HOG Zendersch, bepackt mit allerlei Werkzeug und Utensilien. mehr...

23. August 2012

Kulturspiegel

Exodus der Deutschen hat geschadet

Die Aussiedlung der Deutschen hat Rumänien anscheinend mehr geschadet, als der mit der Bundesrepublik Deutschland eingefädelte Menschenhandel eingebracht hat. Diesen Schluss lassen Aussagen von Ștefan Andrei, ehemaliger rumänischer Außenminister (1978-1985) und langjähriger Begleiters Ceaușescus, zu. Sie sind in dem Band „I se spunea Machiavelli. Stăpânul secretelor lui Ceaușescu. Ștefan Andrei în dialog cu Lavinia Betea“ („Man nannte ihn Machiavelli. Der Kenner der Geheimnisse Ceaușescus. Ștefan Andrei im Gespräch mit Lavinia Betea“; im Internet bestellbar unter: www.adevarulshop.ro), das 2011 im Bukarester Verlag Adevărul erschienen ist.
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