Ergebnisse zum Suchbegriff „Kirchliche“
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Dem Zeitgeist widerstanden: 25 Jahre seit dem Tod von Bischof D. Albert Klein
Die Zeitenwende von 1989/90 ist Thema des Gedenkens. Vom Mauerfall zur Einheit in Deutschland, vom blutigen Sturz des Diktatorenehepaars zum unsicheren Start in die Demokratie in Rumänien spannt sich der Bogen. Auswandern oder Bleiben, Neubeginn ja, aber wo? Das beschäftigte die Rumäniendeutschen vor 25 Jahren. Nicht unerwartet aber doch plötzlich verkündete in dieser aufgewühlten Zeit Glockengeläut zu ungewohnter Stunde am 8. Februar 1990 den Tod des 35. „Sachsenbischofs“. Den Beisetzungsfeierlichkeiten vom 13. Februar ist aufgrund der großen Anteilnahme Symbolcharakter in der Berichterstattung beigemessen worden. Wofür? Gedacht mögen es damals viele haben, ausgesprochen sicher einige, niedergeschrieben aber kaum einer: Der Grabstein des heimgegangen Bischofs schien zugleich der Schlussstein der sächsischen Geschichte zu sein. mehr...
Christleuchter und Quempassingen: Rückblick auf einen siebenbürgischen Weihnachtsbrauch
Das wichtigste kirchliche Fest war in Siebenbürgen zweifellos nicht Ostern, sondern Weihnachten, zumal in den Landgemeinden. Dies galt besonders für die Schulkinder und Konfirmanden. Wer nie eine Christmette mit Quempassingen unter einem „Lichtert“ miterleben durfte, vermag kaum zu ermessen, welch weihevolle Stimmung im Scheine ungezählter Kerzen über der dichtgedrängten Festgemeinde lag, welch rührende Innigkeit die Wechselgesänge zwischen den fünf Schülergruppen (Porten) und der Gemeinde erwecken konnten. mehr...
Eine Rose wird verpflanzt: Reden bei der Hochzeit in Schönau
Anfang, Hoch-Zeit und Ende des menschlichen Lebens, also Geburt, Hochzeit und Tod, waren im dörflich geprägten Leben der Siebenbürger Sachsen nie rein private Familienereignisse, sondern eingebettet in die kirchliche und weltliche Tradition der einzelnen Gemeinden. Überliefert waren auch die Brauchabschnitte und die dazu jeweils gesprochenen „Worte“: das sogenannte Wortmachen und damit die erlernbare Sicherheit im Umgang mit freudigen wie traurigen Lebenssituationen des Einzelnen und der Gemeinschaft. mehr...
„Resonanz und Widerspruch. Von der siebenbürgischen Diaspora-Volkskirche zur Diaspora in Rumänien“
In dem auch äußerlich ansprechend gestalteten Sammelband, herausgegeben von dem Martin-Luther-Verlag, ist es dem Autor Dr. Ulrich Andreas Wien bestens gelungen, kompendienartig vierzehn Studienbeiträge zu grundlegenden Fragen der Geschichte der Evangelischen Kirche A.B. in Siebenbürgen (Rumänien) zu vereinen. Wien ist als Kirchenhistoriker an der Universität Landau und seit 2001 als erster Vorsitzender des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet. mehr...
Siebenbürgen sehen und verstehen: Internationale Akademiewoche in Probstdorf
Zur 29. Internationalen Siebenbürgischen Akademiewoche, die vom 24.-30. August 2014 in Probstdorf im Harbachtal stattfand, trafen sich rund 30 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Rumänien, Schweden, Ungarn und Wales. Die Veranstaltung wurde von Studium Transylvanicum in Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der LMU München und dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) organisiert und bot eine Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen, Lesungen, Workshops, Diskussionen und Exkursionen ins Umland. In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema „Alltag und Koexistenz in Siebenbürgen“. mehr...
Evakuierungsgedenken in Bistritz setzt neue Maßstäbe
Mit nach vorne gerichtetem Blick wurde in Bistritz am zweiten Septemberwochenende 2014, an dem genau vor 70 Jahren aus ganz Nordsiebenbürgen mehr als 35 000 Deutsche (das waren ca. 95% der hier schon 800 Jahre lang wirkenden Siebenbürger Sachsen) vor der herannahenden Roten Armee evakuiert wurden, dem leidvollen Ereignis in mehreren erstklassigen Veranstaltungen gedacht. Durch die Besiegelung der Städtepartnerschft Bistritz-Wels und die feierliche Einweihung eines großen Evakuierungsdenkmals wurden das Befreiende, das Erlösende, die große Dankbarkeit für den eigenen Zusammenhalt und die enge Zusammenarbeit mit unseren rumänischen Nachfolgern und Partnern in Rumänien und Österreich in gutem europäischen Sinn gewürdigt. mehr...
Reichhaltiges Programm der „Kulturwoche Haferland“
Mit einem gefüllten Veranstaltungskalender, der kirchliche, kulturelle, kulinarische und soziale Themen umfasst, hat am 15. August 2014 die zweite Auflage der von der Michael-Schmidt-Stiftung organisierten Kulturwoche Haferland begonnen. Bis zum 24. August hielt die Kulturwoche von Keisd über Deutsch-Kreuz, Reps, Deutsch-Weißkirch, Schweischer, Meschendorf und Radeln an acht Tagen in sieben Ortschaften. mehr...
Renovierung der Stadtpfarrkirche in Hermannstadt: "Keine Gefahr einer Zubetonierung"
Die Fassade und der Innenraum der Evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt sollen restauriert werden. Die evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt erklärte auf Anfrage der Siebenbürgischen Zeitung, dass dabei „keine Gefahr einer Zubetonierung“ bestünde und „eine schlanke Variante“ der Kirchenrenovierung bevorzugt werde. Bischof Reinhart Guib lud zu einem Runden Tisch im Juli ein, an dem neben Vertretern der örtlichen Kirchengemeinde und der Landeskirche auch Denkmalpfleger wie Dr. Hermann Fabini und Dr. Paul Niedermaier teilnehmen werden. mehr...
Mit schwa’m Herzen und mit Hoamweh trin: Chronologie des Gedenkens an die Einwanderung der Landler
Die heutige Verbindung der Landler zu ihrer Urheimat Bad Goisern im Salzkammergut will die nachfolgende Chronologie des feierlichen Gedenkens an die Einwanderung der Landler nach Neppendorf erklären. Das Evangelische Bildungswerk Oberösterreich und die Marktgemeinde Bad Goisern laden auch heuer wieder zur traditionellen Wanderung und zum gemeinsamen Feiern nach Bad Goisern ein. Im Rahmen des Veranstaltungswochenendes vom 4. bis 6. Juli wird auch der 280-jährigen Transmigration der Evangelischen aus dem Salzkammergut nach Siebenbürgen gedacht (Programm siehe in einem separaten Artikel in der heutigen SbZ Online). mehr...
Kirchenlenker in Zeiten des Wandels: Altbischof Christoph Klein zieht Bilanz
Nur wenige Monate nach der politischen Wende in Rumänien, am 13. Mai 1990, wurde Dr. D. Christoph Klein, zu jenem Zeitpunkt Professor für Systematische Theologie am Protestantisch-Theologischen Institut in Hermannstadt, zum Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien gewählt und am 24. Juni 1990 als solcher eingeführt. Er bekleidete dieses Amt etwas mehr als zwei Jahrzehnte, bis zum Herbst 2010, als er – knapp 73-jährig – auf eigenen Wunsch hin in den Ruhestand trat. Drei Jahre später, im Herbst 2013, hat er einen umfassenden Rückblick über die beiden Jahrzehnte seines Wirkens als „Sachsenbischof“ vorgelegt. mehr...







