Ergebnisse zum Suchbegriff „Klusch Rudi“

Artikel

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2. Dezember 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „Der Birrebəm“ von Rudi Klusch

Johann Rudolf (genannt Rudi) Klusch wurde 1906 in Birthälm geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Weidenbach. Von klein auf spielte er begeistert auf der Mundharmonika. Ohne das Wissen seiner Eltern bestellte der achtjährige Rudi über einen Prospekt bei den Hohner-Werken in Deutschland eine Ziehharmonika. Mit viel Freude übte Rudi fleißig und stellte sein musikalisches Talent unter Beweis. Nach nur drei Monaten spielte er schon auf Hochzeiten auf. Den Ärger über das teure Instrument hatten seine Eltern bald vergessen. Im Alter von zwölf Jahren trat er in die Weidenbacher Blaskapelle ein; mit fünfzehn komponierte er die – später im ganzen Burzenland gespielte – „Rudipolka“; mit achtzehn wurde er Solist in der königlichen Militärkapelle in Sinaia, wo er schließlich mit zwanzig zum stellvertretenden Kapellmeister aufstieg. Ab 1950 leitete Rudi Klusch die Blaskapelle der Kronstädter Traktorenwerke (bis zu 64 Mann) und gründete im Burzenland viele Blaskapellen, darunter zehn Jugendkapellen. mehr...

9. August 2025

Interviews und Porträts

Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten

Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...

18. Februar 2024

Sachsesch Wält

„Hegt wird gesangen!“: Neue Rubrik mit siebenbürgisch-sächsischen Mundartliedern

In dieser neuen Rubrik wird ab heute monatlich je ein Lied in siebenbürgisch-sächsischer Mundart mit Text, Noten, Akkorden und einigen Erläuterungen zum Inhalt und den Autoren erscheinen. Sie bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, bei den Lesern etliche Lieder wieder in Erinnerung zu rufen, sie zum Singen anzuregen und so auch unser siebenbürgisches Liedgut länger lebendig zu erhalten. Wir alle haben schon erlebt, dass im gemeinsamen Singen kostbare Erinnerungen wach werden und ein glückliches Gefühl alter Verbundenheit über Generationen und Grenzen hinweg entsteht. Außerdem kann das Praktizieren unserer Mundartlieder auch dazu beitragen, dass unser Dialekt nicht so schnell ausstirbt, denn es ist erwiesen, dass eine Mundart in ihren Liedern am längsten lebt. Das Logo mit Schrift und dem unverkennbaren „siebenbürgischen“ Vögelchen wurde dankenswerterweise von der Künstlerin Sieglinde Bottesch gestaltet. mehr...

20. Juli 2023

Kulturspiegel

Beeindruckender Liederabend mit Angelika Meltzer und dem Stuttgarter Trachtenchor im Haus der Heimat

Mit dem Kanon „E Liedchen hälft ängden – Ein Liedchen hilft immer“ von Grete Lienert-Zultner wurde am 30. Juni der Liederabend mit Angelika Mel­tzer und dem Stuttgarter Trachtenchor unter der Leitung von Ilse Abraham im Haus der Heimat in Stuttgart eröffnet. mehr...

22. April 2022

Kulturspiegel

Informationsbroschüre über das Burzenland

Ende letzten Jahres veröffentlichte das Siebenbürgische Kulturzentrum „Schloss Horneck“ in Zusammenarbeit mit der HOG-Regionalgruppe Burzenland eine Broschüre zum Burzenland. Unter der Federführung von Konrad Gündisch und der Mitarbeit von Herta Daniel und Hannelore Wagner bietet die 20-seitige Broschüre einen Überblick über diesen südöstlichen Landstrich Siebenbürgens. mehr...

4. September 2020

Kulturspiegel

Dritte Auflage der Liedersammlung "E Liedchen hälft ängden"

Die dritte Auflage der Liedersammlung „E Liedchen hälft ängden. Alte und neue Lieder aus Siebenbürgen“ ist im August erschienen; sie ist kleiner, leichter und handlicher. Bereits 2017 beim Erscheinen der ersten Auflage des von Angelika Meltzer und Rosemarie Chrestels im Verlag Haus der Heimat Nürnberg herausgegebenen Liederbuches waren wir Sängerinnen vom „Singkreis Kampestweinkel“ davon begeistert. Im Gründungsjahr 2002 war es ziemlich mühsam für unseren Chorleiter, entsprechende Partituren zu finden. 2017 hielten wir endlich ein Werk in der Hand, das Lieder in siebenbürgischer Mundart mit professioneller Satzung zusammenfasste. Ein Buch, aus dem man sofort singen konnte. mehr...

8. August 2020

HOG-Nachrichten

Ein Leben für die Blasmusik: Nachruf auf Walter Dieners, Dirigent der Blaskapelle Brenndorf

Walter Dieners, langjähriger Dirigent der Blaskapelle Brenndorf, ist am 5. Juli im Alter von 81 Jahren in Traunstein gestorben. Er hat die über 200-jährige Blasmusiktradition Brenndorfs durch die Förderung junger Musikanten und sein Wirken als Kapellmeister jahrzehntelang fortgeführt. mehr...

5. Dezember 2018

Aus den Kreisgruppen

Kulturnachmittag in Kempten

Der Siebenbürgische Kulturnachmittag des Kreisverbandes Kempten/Allgäu fand am 14. Oktober unter dem Motto „E Liedchen hälft ängden“ in der Markuskirche in Kempten statt. An diesem wunderschönen Herbsttag weilte das Fürther Chörchen unter der Leitung von Angelika Meltzer in unserer Mitte. Mit der Bundesbahn kamen die Gäste am frühen Vormittag an und wurden von Maria Krech, Johannes Messe und mir begrüßt. Bei der klassischen Stadtführung „Kempten erleben“ verstand es Frau Dieth, unsere Stadtführerin, mit detaillierten Geschichtskenntnissen und viel Charme das Interesse aller Teilnehmer zu wecken. Danach fuhren wir zur Markuskirche, wo das Organisationsteam mit einem leckeren Mittagessen auf uns wartete. mehr...

25. Januar 2014

Kulturspiegel

Neuerscheinung: „Die Blaskapellen des Burzenlandes“

Die Blaskapellen haben das Leben der Siebenbürger Sachsen im Burzenland in ihren wesentlichen Stationen von der Wiege bis zum Grab maßgeblich begleitet. In dem kürzlich erschienen Buch „Die Blaskapellen des Burzenlandes“ wird die rund 180-jährige Geschichte der Blasmusik aus den einzelnen Gemeinden von der Entstehung bis in die Gegenwart dokumentiert. Das Vorwort von Karl-Heinz Brenndörfer, Leiter der HOG-Regionalgruppe Burzenland, wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...

25. November 2013

Kulturspiegel

Burzenländer Blasmusik satt

220 Burzenländer – davon 65 Musikanten – trafen sich vom 1. bis 3. November im Ahorn Berghotel Friedrichroda in Thüringen zu ihrer dritten Begegnung. mehr...