Ergebnisse zum Suchbegriff „Kohle“
Artikel
Ergebnisse 41-50 von 63 [weiter]
„Es gibt Wörter, die mich zum Ziel haben“. Zu Herta Müllers Roman „Atemschaukel“
Geschichtlicher Hintergrund und Stoffgrundlage des Romans „Atemschaukel“ von Herta Müller sind den Lesern dieser Zeitung vertraut, denn es dürfte kaum eine Familie geben, die von der fünfjährigen Deportation (1945 – 1949) der arbeitsfähigen deutschen Zivilbevölkerung Rumäniens zwischen 17 und 45 Jahren in sowjetische Arbeitslager nicht betroffen gewesen wäre. Dieses bis zu seinem Vollzug unvorstellbare Geschehen, das im kollektiven Bewusstsein als Teil der Verbrechen weiterlebt, die totalitäre Machtanmaßung im 20. Jahrhundert zu verantworten hat, ist geschichtlich erforscht, memorialistisch vergegenwärtigt und in der rumäniendeutschen Regionalliteratur auch schon literarisch gestaltet worden. Nun also in einem Roman von unbestreitbar überregionalem Rang. mehr...
Eduard Morres – unterwegs in Europa
Wer war dieser bescheidene, stille, freundliche Mensch und empfindsame Künstler? Und wie ist sein Schaffen als Maler und Zeichner im Rahmen der weitreichenden bildenden Kunst Siebenbürgens gegenwärtig einzuordnen und zu deuten? Heute wollen wir wieder an ihn erinnern und ihn diesmal in Gedanken bei seinem Studium und auf seinen Studienreisen durch Europa begleiten. mehr...
Hermannstädter Künstler stellen in Altbach aus
Vier Hermannstädter Künstler zeigen in der im Neckartal gelegenen Gemeinde Altbach ausgewählte Arbeiten aus verschiedenen Kunstsparten von Malerei über Fotografie bis zur Skulptur. Die Vernissage der Ausstellung „KUNST zu KOHLE“ findet am Donnerstag, den 18. Juni 2009, um 17.30 Uhr, im EnBW Kraftwerk AG, Industriestraße 11, in 73776 Altbach statt. mehr...
Notstand in Rumänien ausgerufen
Seit dem 20. Januar fließt wieder Gas durch die wichtigste Transitstrecke via Ukraine in Richtung Europa. Durch den zweiwöchigen Lieferstopp hatte sich insbesondere in der Slowakei und Rumänien die Lage bereits dramatisch zugespitzt. mehr...
Festrede Volker Petri: „Angekommen – Angenommen“
Bundesobmann Magister Pfarrer Volker Petri hat in einer bewegenden Festrede am 28. September den mühsamen Weg nachgezeichnet, den die Siebenbürger Sachsen von ihrer Flucht aus Nordsiebenbürgen im September 1944 bis zu ihrer Beheimatung in Österreich zurückgelegt haben. Die Zukunft gehöre den „österreichischen Siebenbürger Sachsen“, der jungen Generation, die – frei von der typischen Schwermut ihrer Eltern und Großeltern – aufgerufen ist, die wertvolle Gemeinschaft und Kultur fortzuführen. Die Festansprache wird im Folgenden gekürzt wiedergegegeben. mehr...
Gustav Wonnerth: Ein engagiertes und erfülltes Leben
Am 10. Juli 2008 starb der Bergbaufachmann Dr. Gustav Wonnerth im Alter von 88 Jahren im Siebenbürgerheim in Rimsting am Chiemsee. Auch wenn sein Leben vom Auf und Ab der wechselvollen Zeiten seiner Generation beeinflusst wurde, hat Gustav Wonnerth sich stets bemüht, gestaltend und für die ihm anvertrauten Mitmenschen hilfreich zu wirken. Beruflich exponiert engagiert in der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ (Montanunion), blieb er zeitlebens Siebenbürgen und seinen Menschen verbunden. Im Rahmen seines vielfältigen landsmannschaftlichen Engagements war Wonnerth 1978-1985 Vorsitzender der Landesgruppe Bayern. Seiner Familie und seinen Freunden war Gust Wonnerth herzlich und treu zugetan. mehr...
Neue Ausstellungsräume auf Schloss Horneck eröffnet
Am 12. Mai fand im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim auf Schloss Horneck vor zahlreichem Publikum eine Vernissage in doppeltem Sinne statt: 106 Quadratmeter der Wohnfläche des Altenwohnheims des „Johannes-Honterus“-Vereins auf Schloss Horneck sind dem Siebenbürgischen Museum großzügig zur Verfügung gestellt, umgebaut und zu Ausstellungsräumen hoher Qualität umgewidmet worden. mehr...
Mythische Bilder als Gegenwart: Friedrich Bömches wird 90
In dem 1999 in Paris veröffentlichten „Dictionaires de peintures, sculptures, dessinateurs et graveurs“ schreibt der Kunsthistoriker Jaques Busse über den am 27. Dezember 1916 in Kronstadt geborenen Zeichner und Maler Friedrich von Bömches unter anderem, dass das Visionäre seiner Malerei „apparentée à celle du Goya“, „jener Goyas verwandt“ sei und sein Gesamtwerk „mehr als eine stilistische Geste der Neoromantik oder des Expressionismus“ („geste stylistique néoromantique ou expressioniste“) darstelle: diese Kunst verstehe sich als Anklage gegen eine Epoche des Zeitzeugen Bömches, „un témoignage accusateurs sur une époque“. mehr...
Alfred Kasper: Ein Leben für den Bergbau
Am 9. Oktober wäre Diplom-Bergbauingenieur Alfred Kasper 100 Jahre alt geworden. Mit der Erfindung des wandernden Schildausbaus, der 1944 in der Grube Petrila (Schiltal) erstmals eingesetzt wurde und danach auch in den Kohlenzechen Deutschlands zum Einsatz kam, gilt Kasper als Wegbereiter moderner Fördertechnik im Kohlenbergbau. Als Inhaber zahlreicher Patente und Buchautor ist er über die Grenzen Siebenbürgens hinaus bekannt geworden. Seine Vaterstadt Sächsisch-Regen hat Alfred Kasper geliebt und geschätzt. Die intakte Großfamilie und die geordneten Verhältnisse der siebenbürgischen Gesellschaft haben ihm bis ins hohe Alter Rückhalt geboten. mehr...
Friedrich von Bömches: Ohne Unterlass auf Sinnsuche sein
Mit dem Namen des Künstlers Friedrich von Bömches verbindet man gemeinhin aussagenstarke Ölgemälde, die in ungeduldigen Pinselstrichen und breit hingespachtelten Farbreflexen dem Betrachter ihre Visionen entgegenschleudern, oder man erinnert sich an seine Porträts, die in sensibler Anverwandlung stets die Wesenzüge der jeweils abgebildeten Personen einsehbar machen, was den namhaften Kunstkenner und Sammler Peter Ludwig veranlasst hat, Bömches "den bedeutendsten Porträtisten der Gegenwart" zu nennen. Seltener und weniger ausführlich ist von dessen Graphik die Rede, obwohl sich der bald Neunzigjährige selbst eher als Zeichner denn als Maler sieht und zu Protokoll gegeben hat, er sei lebenslang "von hysterischer Zeichensucht" besessen gewesen. mehr...



