Ergebnisse zum Suchbegriff „Krieg Russland“
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Arbeitsbesuch in den USA: Klaus Johannis trifft Donald Trump
Bukarest – Am 19. August traf Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis anlässlich seines Arbeitsbesuchs in den USA mit US-Präsident Donald Trump zusammen. Es ist sein zweiter Besuch im Weißen Haus in zwei Jahren – und zudem ein symbolischer Moment: 22 Jahre seit Beginn der strategischen Partnerschaft und 15 Jahre seit dem NATO-Beitritt Rumäniens. Verteidigungs- und Sicherheitsthemen standen auch im Vordergrund der Diskussionen. Überdies wurden eine Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit besprochen, vor allem im Bereich Energie und 5G-Telekommunikation, sowie die Einleitung einer möglichen Aufnahme Rumäniens in das Visa Waiver Programm zur visumsfreien Einreise in die USA. Nach dem Treffen wurde erstmals ein gemeinsames Memorandum verfasst. Johannis sieht darin einen bedeutenden Schritt für den Fortschritt der strategischen Partnerschaft. Trump stellte einen Gegenbesuch für 2020, nach den Wahlen in den USA, in Aussicht.
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Reformation im Osten Europas
150 Seiten kirchenhistorischer Vorträge zum Lutherjahr 2017, in Bonn und Göttingen gehalten, stellen ein Unikat dar. Das Buch „Der Durchbruch kam im Osten. Die Reformation in Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den böhmischen Ländern und Siebenbürgen“, herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, löste bei mir eine gewisse Wehmut und Sentimentalität aus. Die erfolgreiche Reformation in den angeführten Ländern wird von kompetenten Verfassern beleuchtet. Die einstigen evangelisch-deutschen Länder, Provinzen innerhalb und außerhalb der Reichsgrenze, und ihre Geschichte beeindrucken. In den böhmischen Ländern mit Oberungarn und Siebenbürgen hat die evangelisch-deutsche Minderheit Kultur, Landschaft und Leben geprägt. Nach 428 Jahren wechselvoller Geschichte, wirtschaftlich-kulturellem Wachstum, gesellschaftlicher Prägung dieser Länder hat der Zweite Weltkrieg seine Vernichtung zurückgelassen und deutsch-evangelisches Leben zum Teil ausgelöscht. Die Vertreibung der Deutschen, ihre Entfremdung und damit einhergehende Auswanderung beendeten diese Geschichte. In einigen Ländern, auch in Siebenbürgen, sind noch lebendige Reste vorhanden. Überall jedoch weisen nur noch steinerne Zeugen auf die prägende Vergangenheit hin. mehr...
BdV-Jahresempfang in Augsburg: Mit der "Wurzelheimat" kompetent für Europa
Juri Heiser, Vorsitzender des Augsburger Kreisverbandes des Bundes der Vertriebenen (BdV), hatte zum Jahresempfang ins Haus der Begegnung eingeladen. Ein Haus, das sich in Augsburg Russlanddeutsche, Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben teilen und das, wie Heiser bei der Begrüßung sagte, „aus allen Nähten platzt“. Jede Gruppe ist im Eingangsbereich des Hauses jeweils mit einer Pinnwand vertreten, die ihre vielfältigen Aktivitäten dokumentiert. mehr...
Erinnerungsfördernde und identitätsstiftende Ortsmonografie zu Kleinschelken
Diese Monografie ist, wie der Autor Hans Gerhard Pauer selbst im Vorwort offenlegt, das Ergebnis einer intensiven „Sammel- und Forschertätigkeit“, die sich während seines Geschichtsstudiums 1968 in Jassy anbahnte und „die über die Jahre zur Leidenschaft“ wurde. Als Angehöriger des dargestellten Milieus bestand für den Verfasser die Gefahr, die Ebene der Objektivität zu verlassen und das Geschehen einseitig, subjektiv darzustellen. Diese Hürde hat Pauer durch fundiertes Fachwissen, präzise wissenschaftliche Arbeit sowie anhand zahlreicher Quellen mit Erfolg überwunden. Sachlichkeit kennzeichnet sogar jene Kapitel der Monografie, in denen die problematische Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Ende des kommunistischen Regimes dargestellt wird. mehr...
1918: Geglückte Neuordnung Europas?
Keineswegs geglückte Neuordnung! Das war das eindeutige Fazit des Wortwechsels zwischen Dr. Lilia Antipow (Deutsche aus Russland) und Dr. Konrad Gündisch (Siebenbürger Sachse) am Ende einer spannenden Diskussion im Hirsvogelsaal des Museums Tucherschloss in Nürnberg am 11. November 2018. Also genau 100 Jahre seit dem Kriegsende 1918. mehr...
Tag der Heimat in Karlsruhe
Unter dem Motto „Unrechtsdekrete beseitigen – Europa zusammenführen“ fand am 22. September der Tag der Heimat in der Badnerlandhalle in Karlsruhe statt. Mehr als 250 Gäste kamen zu dieser Festveranstaltung, darunter viele Siebenbürger Sachsen. Hermann Kraus, Pfarrer im Ruhestand und stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe, eröffnete mit seinem Grußwort die Festveranstaltung. „Wir haben nicht nur eine Heimat verloren, sondern eine neue Heimat dazugewonnen“, betonte Pfarrer Kraus. mehr...
Ehepaar Janesch prägt das Gemeinschaftsleben in Drabenderhöhe
„Liebe ist … das alltägliche Leben gemeinsam zu meistern und es trotz aller Routine nicht grau werden zu lassen“, sagt Enni Janesch, die mit Ehemann Harry goldene Hochzeit feiert. Die 50 Ehejahre, die geprägt sind durch ehrenamtlichen Einsatz für ihre siebenbürgischen Landsleute, betrachten sie als ein Geschenk. mehr...
goEast 2018: Kino im Wandel Europas
Das 18. goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films wird am 18. April in Wiesbaden eröffnet. „Trotz stärker werdendem Nationalismus in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas und zunehmender Rhetorik, die an den Kalten Krieg erinnert, sehe ich im dortigen Kino viele gegenläufige Tendenzen, so haben uns in diesem Jahr erstaunlich viele länderübergreifende Koproduktionen erreicht, darunter übrigens auch viele starke Filme von weiblichen Filmschaffenden“, so Festivalleiterin Heleen Gerritsen. mehr...
Wie Rumänien zu seinen Deutschen kam und sie (fast alle) wieder verlor
Vom 18. bis 23. Februar 2018 fand in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen eine Tagung statt mit rund 125 Teilnehmenden und Referierenden aus Deutschland, Rumänien, Österreich und der Schweiz zum Thema „100 Jahre modernes Rumänien und seine deutschen Minderheiten. Siedlungsgeschichte, Leidenserfahrungen und Zukunftsperspektiven“. Als Mitveranstalter traten die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien, der Evangelische Freundeskreis Siebenbürgen (EFS), die Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD sowie das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien auf. Von dort war ein Bus mit rund 40 Teilnehmenden angereist. mehr...
In Bad Kissingen: Internationale Begegnungswoche
Vom 25. bis 29. März findet in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen die Internationale Begegnungswoche „Zukunft miteinander – Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ der Akademie Mitteleuropa statt. Zielgruppe der Veranstaltung in der Karwoche sind Jugendliche ab 16 Jahren und Studierende verschiedener Fachrichtungen mit guten Deutschkenntnissen aus Ungarn, Rumänien, Tschechien und anderen Ländern sowie deutsche Teilnehmer. Vortragssprache ist Deutsch. mehr...








