Ergebnisse zum Suchbegriff „Landler“

Artikel

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30. Juni 2020

Verbandspolitik

Gratulationen zum Zeitungsjubiläum

Zu ihrem 70. Geburtstag erreichten die Siebenbürgische Zeitung Gratulationsschreiben aus Deutschland, Österreich und Rumänien. Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums, Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, Manfred Schuller, Bundesobmann des Bundesverbands der Siebenbürger Sachsen in Österreich, und Rohtraut Wittstock, Chefredakteurin der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien, sind nur einige, die gratulieren. mehr...

22. Juni 2020

Kulturspiegel

Spurensuche: Ein Trachtenbild und seine Geheimnisse

Eine brünette junge Frau in Hermannstädter Bürgertracht, von einnehmender Präsenz, stolz, standesbewusst und in anmutiger Haltung, fast wie das berühmte Vorbild Leonardos. Das nahezu lebensgroße Porträt vor der Kulisse ihrer Heimatstadt mit den schneebedeckten Karpaten im Hintergrund hätte die Besucher der vielbeachteten Landler-Ausstellung von 2017 „Das Wort sie sollen lassen stahn“ des Siebenbürgischen Museums sicherlich angesprochen – es zeigt Erika Rieger, verh. Schöpp (1908-2009), die ältere Schwester von Inge-Maya Rieger. Doch irgendwie hatte man das Porträt vergessen; es erschien erst im Ausstellungskatalog, der wiederum mit Verzögerung herauskam (2019). Das Gemälde aus Familienbesitz war dem Siebenbürgischen Museum 2015 als Schenkung übergeben worden – auf Initiative der jüngst verstorbenen Inge-Maya Rieger. mehr...

27. Mai 2020

Verschiedenes

Schloss Horneck wird immer attraktiver

Das große Eröffnungsfest ist abgesagt, eine kleine Eröffnung stattdessen geplant, Kulturzentren und Hotelbetriebe bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Keine erbaulichen Aussichten aus momentaner Sicht. Doch trotz alledem hat der Schlossverein Glück: Die Baustelle funktioniert nach Plan, die Ehrenämter auch. Schloss Horneck selbst wird im Inneren schöner und schöner, Tag für Tag. Ja, wir können dankbar und sogar demütig sein, dass alles auch in der Krise gut klappt, da vor vier Jahren, in „gesunden Zeiten“, kaum jemand an einen erfolgreichen Umbau von Schloss Horneck geglaubt hatte. mehr...

18. Mai 2020

Verschiedenes

Spendenaktion für Heiligenhof mit großer siebenbürgischer Beteiligung

Der Heiligenhof in Bad Kissingen ist seit bald 70 Jahren eine Begegnungsstätte der Sudetendeutschen. Allerdings weisen die Gästebücher schon in den späten 1950er Jahren siebenbürgische Gruppen nach, so Treffen des Arbeitskreises junger Siebenbürger Sachsen mit den Namen der nachmaligen Professoren Georg Weber und Andreas Möckel, aber auch den Namen Enni Janesch. mehr...

20. März 2020

Aus den Kreisgruppen

Kostüm ist nicht immer Kostüm: Fasching und Vortrag in Geretsried

So konnte man viele Kostüme am 8. Februar beim Faschingsball der Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen in den Ratsstuben Geretsried bewundern. Zur Eröffnung sprach unsere Vorsitzende Ursula Meyndt ein paar Worte und meinte: „Schon oft waren es die Narren, die sogar in der ganzen Welt das Sagen hatten, aber heute Abend habt ihr es hier bei uns“. mehr...

3. März 2020

Kulturspiegel

Ein Leben, zwei Welten: Über biographische Mitschnitte und Gedächtnisprotokolle des Samuel Beer

Erst Siebenbürgen, dann die Bundesrepublik – eine Biographie, die der aus Neppendorf bei Hermannstadt stammende Samuel Beer, Autor des Buches „Mein Leben in zwei Welten“, mit vielen Menschen auf dieser Erde teilt. Es waren nicht nur zwei Länder auf dem gleichen Kontinent Europa, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, sondern auch zwei Gesellschaftsordnungen, in denen sich der Autor zurechtfinden musste. mehr...

29. Februar 2020

Kulturspiegel

„Das Wort sie sollen lassen stahn …“

… es ist eine Zeile der 5. Strophe aus Luthers Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott“, das auch in den protestantischen Kirchen Siebenbürgens wie ein Bekenntnis zu Standhaftigkeit und Bestärkung im Glauben durch Jahrhunderte gesungen wurde – Heinrich Heine hat es als die „Marseiller Hymne der Reformation“ bezeichnet. Zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen haben im Reformationsjahr 2017 diese Zeile als Titel oder Motto ihrer Veranstaltungen gewählt. Das Siebenbürgische Museum Gundelsheim ebenfalls, dieses zu einer Ausstellung mit dem Untertitel „Deportation im Habsburgerreich im Zeichen des Evangeliums“. Dargestellt wurde darin die Geschichte der wegen ihrer Religion verfolgten Protestanten im Habsburgerreich, die, ihren Glauben gegen alle Fährnisse verteidigend, fest im „Wort stehend“, einen leidvollen Weg der Verfolgung und Vertreibung aus dem Salzkammergut, der Steiermark und Kärnten ins damals habsburgische Siebenbürgen auf sich nehmen mussten. mehr...

18. Dezember 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums, im Gespräch

Eine der ersten Initiativen der deutschen Minderheit nach dem Sturz Ceaușescus im Dezember 1989 war die Gründung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien. Seither hat Martin Bottesch verschiedene Funktionen inne, seit 2013 ist er Vorsitzender des Siebenbürgenforums. Der 1953 in Großpold geborene Landler ist heute – obwohl seit kurzem im Rentenalter – weiter als Mathematiklehrer am Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt tätig, weil er gebraucht wird. Melita Tuschinski führte mit ihm das folgende Interview. mehr...

7. Dezember 2019

HOG-Nachrichten

Großauer auf Spurensuche in Luxemburg und Trier

Auch wenn die Vorfahren der Siebenbürger Sachsen laut moderner Geschichtsschreibung und Ahnenforschung aus allen Gebieten des früheren deutschen Reiches kamen und zu dem Volk mit einzigartiger Identität zusammengewachsen sind, hält sich doch der Mythos von Luxemburg als ihrer Urheimat. Einst ausgewandert aus der mittelrheinischen Moselregion, dem Moselfränkischen, in die neue Heimat Siebenbürgen, zeigen sich noch heute in der Sprache unverkennbare Parallelen zum luxemburgischen Dialekt. Diese Sprachverwandtschaft weckt auch Jahrhunderte später das Interesse der Nachkommen, sich auf Spurensuche zu begeben. mehr...

5. Dezember 2019

Aus den Kreisgruppen

70 Jahre Original Siebenbürger Blasmusik München

Ein großartiges Bild: Herrliche Blumen, Obst und Gemüse bilden einen malerischen Rahmen für die Musikanten, die alle in Tracht gekleidet sind. Es ist Samstag, der 26. Oktober, und wir sind im Bürgerhaus Garching, wo uns Ewald Schwab, der Vorsitzende der dortigen Nachbarschaft, willkommen heißt. Auch begrüßt uns Dr. Gruchmann, Erster Bürgermeister von Garching. Er lobt die Garchinger Sachsen und deren Kulturformationen, die sich bestens integriert haben und auf deren Mithilfe man immer zählen kann; besonders auf die Blasmusik, der er eine „kleine“ Anerkennung überreicht. Annette Königes moderiert die Veranstaltung wie immer sprachlich treffend, geistreich und humorvoll. mehr...