Ergebnisse zum Suchbegriff „Lehrerausbildung“
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NRW 60 Jahre Patenland unseres Verbandes: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Gespräch
Wir kennen vielfältige Formen einer von Menschen oder juristischen Personen eingegangenen Patenschaft, die örtliche wie die internationale, die Tauf-, die Tier-, Baum-, auch die Städtepatenschaft. Grundsätzlich verstehen wir unter dem Begriff „Patenschaft“ die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht. Die Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für unseren Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland erreicht 2017 ihr diamantenes Jubiläum: 60 Jahre! Der Beschluss der damaligen Landesregierung Nordrhein-Westfalens zur Patenschaftsübernahme „war eine richtige und wichtige Entscheidung und ist heute genauso bedeutend wie damals“, unterstreicht Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Die Siebenbürger Sachsen seien „fester Bestandteil unseres Landes und eine große Bereicherung – in kultureller, wie auch wirtschaftlicher und politischer Sicht“. In dem nachfolgenden Interview, das Christian Schoger mit der 55-jährigen SPD-Politikerin führte, kündigt Ministerpräsidentin Kraft an, das Engagement des Landes werde nicht nur fortgesetzt, sondern in den Schwerpunktbereichen Kulturpflege und Bildungsarbeit weiter ausgebaut. mehr...
Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl: Vom Kern und den Grenzen der Legitimation
Dinkelsbühl – Der Pfingstmontagvormittag ist traditionell der Podiumsdiskussion vorbehalten als Abschluss des Heimattagprogrammes. Freie Sitzplätze waren im Kleinen Schrannensaal Mangelwaren, als Hofrat Volker Petri, Bundesobmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich, um 9.30 Uhr das Saalpublikum begrüßte, das Podium vorstellte und davon absah, das Thema anzumoderieren: „Repräsentation und Interessenvertretung“. Mäßig spannend, konnte man meinen. Die Diskussionsteilnehmer neben Petri, Dr. Bernd Fabritius, MdB, Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Stadtrat Johann Werner Henning, Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Philippi, würden über ihr jeweiliges politisches, kulturelles bzw. kirchliches Tätigkeitsfeld sprechen und sich ansonsten konsensorientiert geben. Der Veranstaltungsverlauf sollte diesen Erwartungshorizont dann glücklicherweise nicht erfüllen. mehr...
Nordrhein-Westfalen bekennt sich zur Paten- und Partnerschaft
Den „Geist der Versöhnung“, der den Heimattag trage, würdigte Thorsten Klute in seiner Ansprache bei der Eröffnung des diesjährigen Pfingsttreffens am 23. Mai im Schrannen-Festsaal. Der Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erinnerte mehrfach an den 2006 verstorbenen früheren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten Johannes Rau. Bezogen auf die seit 1957 bestehende Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland bekräftigte „Patenminister“ Klute: „Wir möchten gerne Ihre Partner bleiben und sein.“. Lesen Sie im Folgenden die Rede im Wortlaut. mehr...
Poetischer Chronist der Auswanderung und "Fanatiker des Erinnerns"
Zugegeben: Der Titel des stattlichen Gedichtbandes „Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“ von Horst Samson, ediert 2014 beim getreuen Verleger südosteuropäischer Literatur Traian Pop in Ludwigsburg, hat mich ins Grübeln gebracht. Sind wir im Imaginären anwesend oder ist das Imaginäre in uns präsent? Wohl beides, zwei Seiten einer Medaille. Bei Horst Samson muss man auf der Hut sein, denn er stellt Wörter und deren gängige Bedeutung in ganz unerwartete, erstaunliche Zusammenhänge, gedanklich und emotional. Dies gehört gewiss zur Eigenart der Dichtung überhaupt. Doch die lyrischen Texte des in der Bărăgan-Deportation geborenen, im Banat aufgewachsenen Dichters – er ist durch seine Lehrerausbildung und Familie auch Siebenbürgen eng verbunden – sprechen den Leser an durch einen originellen Sprachstil und eigenständig frische poetische Bilder, Vergleiche und Metaphern. mehr...
Lustiges Schaubild sächsischer Schulgeschichte
„Heimatgeschichtlicher Nachmittag“ hieß die Veranstaltung der Kreisgruppe Crailsheim – Schwäbisch Hall, die am Sonntag, dem 30. März, in der Turn- und Festhalle Crailsheim-Ingersheim stattfand. Sie bot neben kulturellen Darbietungen mit dem Lustspiel „Der Gänjzeleroken“ auch einen anschaulichen Einblick in ein wichtiges Ereignis unserer siebenbürgisch-sächsischen Bildungsgeschichte: die Einführung einer modernen Lehrerausbildung. mehr...
Sprachkonferenz in Hermannstadt
„Deutsch als Identitätssprache der deutschen Minderheiten in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa sowie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion“ - unter diesem Titel tagten vom 16. bis 18. Juni in Hermannstadt rund 90 Vertreter von Minderheitenverbänden, deutschen Behörden und Mittlerorganisationen sowie rumäniendeutschen Landsmannschaften. Organisiert wurde die Konferenz von dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, MdB, in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Auswärtigen Amt und dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR). Im Mittelpunkt der Tagung standen die politischen Rahmenbedingungen der Minderheitenförderung, Ansätze zur Sprachbildung sowie die Wünsche der Minderheitenvertreter aus Polen, der Slowakei, Tschechien, Serbien, Kroatien, der Ukraine, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan und Rumänien. mehr...
Vor 200 Jahren starb der Botaniker Joseph Raditschnig von Lerchenfeld
Als der italienische Universalgelehrte Domenico Sestini (1750-1832) im Jahr 1780 von seiner Reise durch die Walachei nach Siebenbürgen kam und auch in Hermannstadt verweilte, traf er hier auf einen Kreis von Gelehrten, deren Ruf bereits weit über die Grenzen hinausgegangen war. Zu diesem um Samuel von Brukenthal gescharten Kreis gehörte auch der junge Joseph Raditschnig von Lerchenfeld, der 1778 in die Stelle des Direktors der Normalschule in Hermannstadt berufen worden war. Ein weiterer italienischer Gelehrter, Lazzaro Spalanzani (1729-1799), hatte während seiner Siebenbürgenreise im Jahr 1786 den Kreis der Hermannstädter Gelehrten besucht und dabei auch die Bekanntschaft Joseph v. Lerchenfelds gemacht. Dieser wurde dank seiner herausragenden Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter, später Oberaufseher aller siebenbürgischen Normalschulen sowie als Publizist, Botaniker und Mineraloge in den „Siebenbürgischen Provinzialblättern“ bereits zu seinen Lebzeiten als „ein verdienstvoller Gelehrter“ gewürdigt. mehr...
Ludwig Seiverth mit Verdienstabzeichen „Pro Meritis“ gewürdigt
Der Ehrenvorsitzende und Chorleiter der Kreisgruppe Ingolstadt, Ludwig Seiverth, wurde am 9. April 80 Jahre alt. Der gebürtige Frauendorfer kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken, in dem er stets darum bemüht war, das siebenbürgisch-sächsische Kulturgut zu pflegen. Erst kürzlich erhielt der Jubilar das Verdienstabzeichen „Pro Meritis“, mit dem seine Gesamttätigkeit innerhalb der Kreisgruppe Ingolstadt gewürdigt wurde. mehr...
"Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung": Robert Gassner vor 100 Jahren geboren
Vor 100 Jahren, am 25. April 1910, wurde in Großschogen bei Bistritz ein Mann geboren, dessen Name unauslöschlich mit Drabenderhöhe verbunden ist: Robert Gassner, auch „Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung“ genannt. Er starb am 15. September 1990 im Alter von 80 Jahren. Sein Name schwebt auch heute noch, fast 20 Jahre nach seinem Tod, wie ein guter Geist über Drabenderhöhe und dem Oberbergischen Kreis, wo er bis zuletzt lebte, wirkte und in unteilbarer Treue zu seinem Volksstamm stand. mehr...
Wieder deutschsprachige Erzieherausbildung in Hermannstadt
Ab diesem Herbst soll es am Pädagogischen Lyzeum „Andrei Șaguna“ in Hermannstadt wieder eine Klasse geben, in der deutschsprachige Erzieher geschult werden, so Direktorin Rodica Țălnariu. mehr...







