Ergebnisse zum Suchbegriff „Literatur Securitate“

Artikel

Ergebnisse 101-110 von 148 [weiter]

4. März 2011

Kulturspiegel

Ein Buch über Ernst Irtel im Spiegel der Siebenbürgischen Zeitung

Walter Hutter hat den fast einmaligen, interessanten, glücklichen und, wie sich herausgestellt hat, auch geglückten Versuch unternommen, mit Artikeln, Rezensionen und Mitteilungen, die in der Siebenbürgischen Zeitung (von 1973 bis 2007) erschienen sind, ein lesenswertes, aufschlussreiches, bereicherndes Buch zusammenzustellen und darin das Porträt eines Künstlers vor uns erstehen zu lassen: des Musikers Ernst Irtel, Musiklehrer, Chorleiter, Interpret und Komponist, geboren 1917 im siebenbürgischen Mühlbach, gestorben 2003 im Altenheim auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar. mehr...

25. Februar 2011

Kulturspiegel

Literatur- und Zeitgeschichtliches

„Die Peripherie wird attraktiver, bereichert das Zentrum“, schlussfolgert Walter Engel in einem Beitrag für Heft 4/2010 der Zeitschrift Spiegelungen, in dem er sich mit den literaturwissenschaftlichen Studien auseinandersetzt, die in einem neueren Tagungsband des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) unter dem Titel „Wahrnehmung der deutsch(sprachig)en Literatur aus Ostmittel- und Südosteuropa – ein Paradigmenwechsel?“ erschienen sind. mehr...

14. Februar 2011

Kulturspiegel

„Ossis Stein oder Der werfe das erste Buch“: Lesung mit Frieder Schuller

Einen Artikel für eine große deutsche Tageszeitung habe er schreiben sollen. Doch Frieder Schuller lehnte ab. Stattdessen setzte er sich an seinen Schreibtisch und verfasste ein Theaterstück. mehr...

2. Februar 2011

Kulturspiegel

Über den Sinn von Aufklärung und die Schädlichkeit des Verdrängens

Sollen wir uns ab sofort aus der Medienberichterstattung über die Securitate-Verstrickungen von (prominenten) Landsleuten heraushalten, sollen wir das Thema in der Siebenbürgischen Zeitung tabuisieren? Dafür haben sich Hans-Joachim Acker und Michael Miess in ihren Leserbriefen ausgesprochen. Durch diese Berichterstattung, so das Hauptargument, erleide das Bild der Siebenbürger Sachsen in der bundesdeutschen Öffentlichkeit beträchtlichen Schaden. Dass Aufklärung bitter notwendig ist – für die Opfer, die Täter, letztlich für unsere gesamte siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft – und dass in dieser Frage unser Wertebewusstsein auf dem Prüfstand steht, sei im Folgenden dargelegt. mehr...

26. Januar 2011

Kulturspiegel

Die deutsche Kultur im kommunistischen Rumänien gepflegt: Interview mit Hedi Hauser

Hedi Hauser, geboren am 26. Januar 1931 in Temeswar, wurde durch Kinderbücher wie „Waldgemeinschaft Froher Mut“, „Der große Kamillenstreit“, und „Eine Tanne ist kein Hornissennest“ bekannt. Sie war viele Jahre als Cheflektorin des Kriterion Verlags Bukarest sowie als Vertreterin der deutschen Minderheit Rumäniens in politischen Funktionen tätig. Für Erhalt und Förderung der deutschen Kultur in Rumänien erhielt sie 1971 vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann das Verdienstkreuz am Bande. 1977 wurde sie mit dem Preis des rumänischen Schriftstellerverbands ausgezeichnet. Mit der 80-jährigen Kinderbuchautorin und Verlegerin, die seit 1991 in Hamburg lebt, führte Siegbert Bruss folgendes Interview. mehr...

21. Januar 2011

Kulturspiegel

Oskar Pastior förderte in seinem Literaturkreis den Lyriker Georg Hoprich

Das tragische Schicksal des rumäniendeutschen Dichters Georg Hoprich hat im Totalitarismusdiskurs um Oskar Pastior, Herta Müller, Dieter Schlesak, Stefan Sienerth und Ernest Wichner Aktualität erlangt. Pastiors Securitate-Verstrickung schlug im Inland, aber auch im deutschsprachigen Ausland hohe Wellen. Kaum bekannt ist, dass Georg Hoprich in Oskar Pastiors Alternativliteraturkreis zum damaligen Sozialistischen Realismus Ende der 50er Jahre zum Lyriker herangereift ist. mehr...

8. Dezember 2010

Rumänien und Siebenbürgen

Wer war eigentlich IM „Moga“? – Stellungnahme von Claus Stephani

Zu dem Bericht von Peter Motzan "Ein Bericht des IM 'Moga' und seine Folgen", der mir vorab von der Redaktion zugeschickt wurde, mit der Bitte, dazu in vorgegebener Kürze eine Stellungnahme zu schreiben, will ich mich nun äußern. Es geht auch hier um die Berichte des IM „Moga“ alias Claus Stephani. Wie ich vor knapp 50 Jahren zu diesem Decknamen kam und wann er nicht mehr meiner war, habe ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 20. November 2010, Seite 35, dargestellt, und dazu stehe ich. mehr...

4. Dezember 2010

Rumänien und Siebenbürgen

Germanistentagung in Hermannstadt betreibt Vergangenheitsaufarbeitung

„Interkulturelle Beziehungen im Spiegel der Sprache und Literatur. Dokumentation und Deutung“ lautete das Thema einer Tagung der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste der „Lucian-Blaga-Universität und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die vom 18. bis 20. November in Hermannstadt stattfand. Germanistinnen und Germanisten aus dem In- und Ausland referierten über aktuelle literaturwissenschaftliche, sprachwissenschaftliche, kulturgeschichtliche, soziologische, komparatistische sowie übersetzungskritische Themen. Jungen Doktorandinnen und Doktoranden wurde der Rahmen geboten, über ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der Germanistik eingehend zu berichten. Auch eine kleinere Sektion in rumänischer Sprache wurde anlässlich der Tagung eingerichtet, wo ein fachlicher Austausch ebenfalls in Sachen Interkulturalität gewährleistet wurde. mehr...

2. Dezember 2010

Rumänien und Siebenbürgen

Ein Bericht des IM „Moga“ und seine Folgen

Im Rahmen der Tagung „Interkulturelle Beziehungen im Spiegel der Sprache und Literatur. Dokumentation und Deutung“, die vom 18. bis 20. November 2010 in Hermannstadt stattfand, hielt Prof. h. c. Dr. Peter Motzan (IKGS) am 18. November in der Sektion Literaturwissenschaft, Komparatistik und Soziologie den Vortrag „Ein Bericht des IM ‚Moga’ und seine Folgen: Zur Eröffnung des operativen Vorgangs ‚Mocanu’“. mehr...

22. November 2010

Kulturspiegel

Schlesaks Enthüllungen über Oskar Pastior lösen Kontroverse aus

Hat der 2006 verstorbene Dichter und Büchner-Preisträger Oskar Pastior durch seine Securitate-Mitarbeit „historische Schuld“ auf sich geladen? Das behauptet der siebenbürgische Schriftsteller Dieter Schlesak, nachdem er Einsicht genommen hat in seine Securitate-Akte und darin Spitzelberichte von IM „Stein Otto“ fand. Mit den neuen Vorwürfen gegen ihren langjährigen Freund konfrontiert, äußerte sich die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller „entsetzt“. Zur aktuellen Medienberichterstattung über Pastiors Geheimdienst-Tätigkeit liefern rumäniendeutsche Literaten kontroverse Beiträge. mehr...