Ergebnisse zum Suchbegriff „Literatur“
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Von der Securitate überwacht: Hellmut Seiler
Zum Auftakt der Herbsttermine der Landesgruppe Baden-Württemberg im Haus der Heimat fand am 25. September Vortrag und Lesung von und mit dem Schriftsteller Hellmut Seiler statt. Das Thema in der von Alfred Mrass und Siegfried Habicher ausgegebenen Einladung machte neugierig: „Der Wahnsinn als Methode – die Illusion der totalen Überwachung“, ließ aber erahnen, dass es sich dabei um die Arbeitsmethoden der Securitate in Rumänien handeln würde. mehr...
Berliner Gedenktafel: In Memoriam Oskar Pastior
„Indem ich schreibe, begebe ich mich ganz allein in die Mehrheit“. Diese Worte stehen auf einer Gedenktafel, angebracht an Oskar Pastiors ehemaligem Wohnhaus in der Schlüterstraße 53 in Berlin-Charlottenburg. Der am 4. Oktober 2006 verstorbene, aus Hermannstadt stammende Dichter, „der letzte große Schamane der experimentellen Literatur“ (Michael Krüger), hat hier, nahe dem Kurfürstendamm, die letzten zwanzig Jahre seines Lebens gewohnt. Am 22. September ist die vom Berliner Senat gestiftete Gedenktafel feierlich enthüllt worden. mehr...
Literaturnobelpreis für Herta Müller
Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an die deutsche Schriftstellerin Herta Müller. Das gab das schwedische Nobelpreiskomitee am Donnerstag (8. Oktober 2009) in Stockholm bekannt. Die aus dem rumänischen Banat stammende, in Berlin lebende Autorin habe auf unnachahmliche Weise „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“ gezeichnet, heißt es in der Begründung. Der mit 1,09 Millionen Euro dotierte Nobelpreis wird am 10. Dezember in Stockholm vergeben. Der letzte deutsche Schriftsteller, der diese Auszeichnung erhalten hat, war 1999 Günter Grass. mehr...
Rumänische Kulturtage in Frankfurt
Die Europäische Zentralbank veranstaltet jedes Jahr Kulturtage, die die kulturelle Vielfalt eines Mitgliedslands der Europäischen Union präsentieren. Dieses Jahr ist Rumänien vom 21. Oktober bis 9. November in Frankfurt zu Gast. mehr...
„Atemschaukel“ atemlos
Herta Müllers im August erschienenes Buch „Atemschaukel“ hält die literarische Welt in Atem. Im September hat es sich den 1. Platz auf der monatlich erstellten SWR-Bestenliste erobert und wurde für den von der Buchbranche vergebenen Deutschen Buchpreis 2009 nominiert, der am 12. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen wird. Am 27. September fand in Düsseldorf die Verleihung der Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft statt, die dieses Mal der aus dem Banat stammenden Schriftstellerin zuerkannt wurde. Neben all der Aufmerksamkeit widmet sich Herta Müller intensiv der Präsentation ihres Buches und liest in den nächsten Monaten in Deutschland und Österreich aus ihrem Werk, das vor allem auf der Grundlage zahlreicher Gespräche mit dem Büchner-Preisträger Oskar Pastior entstanden ist. mehr...
Schülerwettbewerb auch in Polen und Rumänien erfolgreich
(ok) - „Europa im Karpatenbogen“. So lautete der Leitgedanke zum aktuellen Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ in Bayern. Die bayerischen Schülerinnen und Schüler waren beim Wettbewerb dazu aufgerufen, in vier Altersstufen - von der 2. bis zur 13. Jahrgangsstufe aller Schularten – ihr Wissen über einen Teil Europas zu testen, der vielen bisher noch fremd war. Der Titel bezog sich auf den bedeutenden Gebirgszug im Herzen Rumäniens. Gleichzeitig kennzeichnete er eine Landschaft, auf die im Verlauf der Geschichte zahlreiche Völker ihre Spuren hinterlassen haben. Außerdem war im Beitrittsjahr Rumäniens zur EU 2007 Hermannstadt Kulturhauptstadt Europas. Diese Wahl hat den Blick der übrigen Europäer auf das „Land jenseits der Wälder“ (Transsilvanien) gelenkt. Viele Siebenbürger Sachsen leben heute auch in Bayern. Sie haben ihre Kultur mitgebracht und damit Bayern bereichert. Diese Menschen haben interessante Biographien zu erzählen und sind Zeitzeugen historischer Ereignisse, die zu einer spannenden Spurensuche einluden. mehr...
„Es gibt Wörter, die mich zum Ziel haben“. Zu Herta Müllers Roman „Atemschaukel“
Geschichtlicher Hintergrund und Stoffgrundlage des Romans „Atemschaukel“ von Herta Müller sind den Lesern dieser Zeitung vertraut, denn es dürfte kaum eine Familie geben, die von der fünfjährigen Deportation (1945 – 1949) der arbeitsfähigen deutschen Zivilbevölkerung Rumäniens zwischen 17 und 45 Jahren in sowjetische Arbeitslager nicht betroffen gewesen wäre. Dieses bis zu seinem Vollzug unvorstellbare Geschehen, das im kollektiven Bewusstsein als Teil der Verbrechen weiterlebt, die totalitäre Machtanmaßung im 20. Jahrhundert zu verantworten hat, ist geschichtlich erforscht, memorialistisch vergegenwärtigt und in der rumäniendeutschen Regionalliteratur auch schon literarisch gestaltet worden. Nun also in einem Roman von unbestreitbar überregionalem Rang. mehr...
Weder Bestie noch „Lämmchen“: Zur gestörten Verhaltensbiologie des Braunbären
Zur Verhaltensbiologie des Braunbären sei hervorgehoben, dass das Zusammenleben dieses Großwildes mit dem Menschen von schwerwiegender Bedeutung für letzteren sein kann, dass also eine mehr oder weniger enge Bindung an den Menschen und sein Umfeld bzw. an den vom Menschen stark geprägten Lebensraum dieses Großsäugers besteht. Seit Jahren erreichen uns Meldungen aus ost- und südosteuropäischen Ländern von Bärenangriffen auf Menschen, die mitunter tödlich enden. Auch in der „Siebenbürgischen Zeitung“ erschienen immer wieder Berichte zu diesem Thema. Woher rührt dieses stark veränderte Verhalten des Braunbären? mehr...
Journalistenpreis Osteuropa
Den Journalistenpreis Osteuropa 2009 teilen sich in diesem Jahr der rumänische Journalist Martin Matei und sein russischer Kollege Leonid Winogradow, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). mehr...
Bayerischer Schülerwettbewerb 2009: "Gewonnen haben wir alle"
Seit 30 Jahren ist „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ der älteste und zugleich bedeutendste Wettbewerb des Kultusministeriums an bayerischen Schulen. Wie diese Zeitung wiederholt berichtet hat, lautete der diesjährige Themenschwerpunkt „Europa im Karpatenbogen“. Erfreut zeigten sich die Organisatoren über die hohe Resonanz an deutschen und ausländischen Schulen: Am Fragebogenwettbewerb haben sich knapp 15 500 Schüler in Bayern und 948 Schüler in Rumänien und Polen beteiligt. In 62 Kreativprojekten engagierten sich 1 064 Schüler aus Bayern, während 388 ausländische Schüler an 32 Projekten arbeiteten. mehr...


