Ergebnisse zum Suchbegriff „Mode Rumaenien“
Artikel
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Peter Jacobi im Siebenbürgischen Museum
Der Bildhauer und Fotograf Peter Jacobi, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler siebenbürgischer Herkunft, wird am 11. November 90 Jahre alt. Aus diesem Anlass präsentiert das Siebenbürgische Museum Gundelsheim in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgen-Institut an der Universität Heidelberg bis zum 15. März 2026 die Kabinettausstellung „Bilderwelten // Weltenbilder. Die Fotosammlung Peter Jacobi“. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
Produktiver und vielseitiger Künstler aus Kronstadt Nachruf auf Kaspar Lukas Teutsch / Von Hans-Werner Schuster
Mit dem aus Kronstadt stammenden Künstler Kaspar Lukas Teutsch ist kurz vor seinem 94. Geburtstag in der Nacht vom 2. zum 3. Mai in seinem Haus in München einer der vielseitigsten siebenbürgisch-sächsischen Künstler von uns gegangen. Er hinterlässt Gattin Christine, zwei Kinder aus erster Ehe und ein reiches Œuvre, das er dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim vermacht hat. mehr...
„sei freundlich“ – Literatur und nichts weiter: Rumäniendeutsche Autorinnen und Autoren lesen in Bad Kissingen
Freundlich wird man als Gast am Bahnhof abgeholt von Gustav Binder, Fahrer, Moderator und Studienleiter in Personalunion, der die Tagung „Das Banat als Herkunftsbezug und Thema. Zeitgenössische Literatur bekannter rumäniendeutscher Autoren“ nach Heiligenhof in Bad Kissingen geholt hat, wo sie vom 5. bis 7. April stattfand. Das Programm dieses vom Kulturwerk der Banater Schwaben geförderten Literaturseminars hatte Anton Sterbling zusammengestellt und war der rumäniendeutschen Literatur gewidmet. mehr...
Früheste Kindheit literarisch verarbeitet: Eginald Schlattners neuer Roman „Brunnentore“
„Im äußersten Winkel des Obstgartens lag ein Wasserloch, das nie austrocknete, dessen Gewässer nie überflossen. Der Großvater nannte es ,blinden Brunnen‘, der Vater ,Tümpel‘, die Mutter mit leisem Zungenschlag ,Weiher‘. Für uns Buben war es das Brunnentor in rätselhafte Gründe. Mein kleiner Bruder hatte den Namen ausgebrütet.“ In seinem neuen Roman „Brunnentore“ (2023) greift Eginald Schlattner die Zeit seiner frühesten Kindheit auf, als die Familie von Mitte der 1930er Jahre bis zum Wiener Schiedsspruch 1940 in Szentkeresztbánya (Karlshütte) im Szeklerland lebte. Damit schließt der Autor die Reihe seiner autofiktionalen Romane, die sein gesamtes Leben umfassen und darüber hinaus ein Panorama des Lebens der deutschen Bevölkerung im Rumänien des 20. Jahrhunderts bieten. mehr...
Andachten einer frommen Königin: 21 "Seelengespräche" der Königin Elisabeth von Rumänien neu herausgegeben
Bis auf den heutigen Tag ist es bei Herrschern und Politikern Mode, Bücher zu schreiben, weil sie der Meinung sind, ihren Zeitgenossen oder der Nachwelt einen Einblick in ihre Gedanken schuldig zu sein. Selten freilich sind darunter geistliche Werke. Bei der früheren Königin Elisabeth von Rumänien (1843-1916) ist das ganz anders. Sie ging nicht nur unter dem Künstlernamen „Carmen Sylva“ als Dichterin und Schriftstellerin in die Literaturgeschichte ein, sondern verfasste auch von tiefer Frömmigkeit geprägte Andachten, 21 an der Zahl. Diese zeugen vom lebendigen, starken und frommen Glauben der rumänischen Königin aus deutschem Adelshaus und erschienen unter dem hintergründigen Titel „Seelengespräche“ erstmals 1888. mehr...
Werkstattgespräche mit Heinke Fabritius, Folge 6: Noémi Kiss, Autorin und Essayistin aus Budapest
Längst ist sie keine Unbekannte mehr, denn seit über zehn Jahren ist die Autorin Noémi Kiss mitprägend für das Gesicht der modernen ungarischen Literatur. Mit genau bemessenen Sätzen und Szenen lenkt sie den Blick auf die fragilen Stellen der Lebensentwürfe ihrer Protagonisten, zumeist Frauen, die in den befreienden wie herausfordernden Zeiten der Vor- und Nachwendejahre ihr Glück und eine neue Identität suchen. Gerade ist ihre jüngste Novellensammlung „Balaton“ im Europa Verlag auf Deutsch erschienen. mehr...
Erfassen, erforschen, präsentieren: Der Kulturwissenschaftlerin Dr. Irmgard Sedler zum 70. Geburtstag
Wenn ein Mensch seine Talente, seine schöpferischen Kräfte, gepaart mit Wissensdrang, Klugheit und brennendem Einsatz, für Wissenschaft und die Gemeinschaft einbringt, dann lebt er seine Berufung, erlebt den Erfolg – ihm gebühren Anerkennung und Dank. Es ist sicherlich ein Glücksfall, wenn man im Leben schon früh auf diesen Weg findet. mehr...
Pomona Zipser im Werkstattgespräch: Über Schönheit und Strenge – und Berlin
Pomona Zipser ist Bildhauerin. Nach einer Kindheit in Ploiești und dem Abitur in München hat die gebürtige Hermannstädterin freie Kunst studiert. Ihr Meisterlehrer war Lothar Fischer. Seit den frühen 1980er Jahren in Berlin, spricht sie in diesem Interview über die Stadt, in der sie zu Hause ist, und davon, welchen Einfluss das Leben in Berlin auf ihr Werk hat. Sie erzählt von ihrer Vorliebe für Holz sowie von der Begeisterung für Funktionales und Architektonisches. Schönheit, so sagt Pomona Zipser, habe mit Konstruktion und Strenge zu tun. Der Hang zum Recyclen ist bei ihr keine Mode, sondern Konzept. Es führt zurück auf eine früh erworbene Lebenshaltung, auf alltägliche Sparsamkeitserwägungen, die das Leben in den kommunistischen Gesellschaften prägten. Der Mut zur Übersetzung solcher Erfahrung gründet nicht zuletzt im freiheitlichen Umfeld des elterlichen Künstlerhaushalts, den Paul und Katharina Zipser in den 1960er Jahren in Rumänien führten.
Mit den Werkstattgesprächen besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen, in loser Folge die unterschiedlichsten Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet deren Akteure, sich zu äußern. Entdeckungsfreuden auf beiden Seiten sind in Aussicht gestellt.
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Kreisgruppe Drabenderhöhe: Tagesfahrt nach Düsseldorf
Trotz erster besorgniserregender Nachrichten um das Corona-Virus war die Welt am 7. März noch einigermaßen in Ordnung und so beschloss der Vorstand der Kreisgruppe um Anita Gutt und Helmut Scharpel eine geplante Tagesfahrt nach Düsseldorf nicht ausfallen zu lassen. Die rund 30 Mitglieder begrüßten sich nicht mit Handschlag, sondern per Ellenbogen- oder Fußkick, bevor die Fahrt zum Gerhart-Hauptmann-Haus startete, wo die Ausstellung „Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – Ein europäisches Kulturerbe“ auf die Drabenderhöher wartete. mehr...









