Ergebnisse zum Suchbegriff „Museums Kronstadt“
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Programm der Kulturwoche Haferland 2021
Unter dem Motto „„Die Tradition geht weiter im Haferland“ findet die neunte Ausgabe der Kulturwoche Haferland vom 30. Juli bis 1. August 2021 sowohl als Präsenz- als auch Online-Veranstaltung statt. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis und von Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Lesen Sie im Folgenden das ausführliche Programm der Kulturwoche Haferland (siehe auch SbZ Online vom 22. Juni). mehr...
Gesetzesnovelle klärt Statut des Brukenthalmuseums
Hermannstadt – Die Anfang April verabschiedete Regierungsverordnung zur Ergänzung des Gesetzes für Museen und Sammlungen gibt einen Rahmen für die Verwaltung von Objekten aus dem Eigentum von natürlichen Personen (Privatsammlungen) oder privaten Einrichtungen durch Museen vor und regelt deren Finanzierung. Die Maßnahme klärt damit den Rechtsstatus des Brukenthalmuseums als öffentliche Einrichtung, die das mobile und immobile Eigentum der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien verwaltet und nutzt. mehr...
Musik für alle: Ein Streifzug durch den Nachlass von Paul Richter (1875-1950)
„Unterfertigter Bürgermeister der Stadt Kronstadt bestätige hiermit amtlich, dass Herr Richter Pavel, Leiter des städtischen Orchesters, wohnhaft in Kronstadt, Schwarzgasse No. 27, lesen und schreiben kann. Kronstadt, am 12. Februar 1925.“ Vermutlich benötigte Paul Richter diese seltsame Bestätigung – auf Rumänisch ausgestellt – für ein Visum im Hinblick auf seine Reise nach Amerika von April bis Juli 1925. mehr...
Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch
Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...
Eine aktualisierte Chronik für Heldsdorf
Als einzige siebenbürgisch-sächsische Gemeinde verfügt Heldsdorf über drei Chroniken in deutscher Sprache. Die jüngste Ortsmonographie hat Karl-Heinz Brenndörfer herausgegeben. Schon 1967 erschien in Deutschland „Heldsdorf – Chronik einer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinde des Burzenlandes aus 700 Jahren“ von Dr. Hans Mooser und 1977 „Heldsdorf – Monographie einer Burzenländer Gemeinde“ von Ernst Rothbächer im Kriterion Verlag in Bukarest. mehr...
Spurensuche: Ein Trachtenbild und seine Geheimnisse
Eine brünette junge Frau in Hermannstädter Bürgertracht, von einnehmender Präsenz, stolz, standesbewusst und in anmutiger Haltung, fast wie das berühmte Vorbild Leonardos. Das nahezu lebensgroße Porträt vor der Kulisse ihrer Heimatstadt mit den schneebedeckten Karpaten im Hintergrund hätte die Besucher der vielbeachteten Landler-Ausstellung von 2017 „Das Wort sie sollen lassen stahn“ des Siebenbürgischen Museums sicherlich angesprochen – es zeigt Erika Rieger, verh. Schöpp (1908-2009), die ältere Schwester von Inge-Maya Rieger. Doch irgendwie hatte man das Porträt vergessen; es erschien erst im Ausstellungskatalog, der wiederum mit Verzögerung herauskam (2019). Das Gemälde aus Familienbesitz war dem Siebenbürgischen Museum 2015 als Schenkung übergeben worden – auf Initiative der jüngst verstorbenen Inge-Maya Rieger. mehr...
Ausstellung „Susanne Schunn. Abstrakte Kompositionen“ in Bad Wimpfen
Die Ausstellung „Susanne Schunn. Abstrakte Kompositionen“ in der Städtischen Galerie Bad Wimpfen präsentiert bis zum 6. September in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim abstrakte Gemälde aus dem reichen künstlerischen Nachlass der aus Siebenbürgen stammenden Malerin Susanne Schunn. mehr...
Ausstellungsempfehlungen für den Sommer: Margarete Depner in Stuttgart und Pomona Zipser in Berlin
Als die Museen ab Mitte März schließen mussten, blieb ihnen kaum eine Alternative, als ihr Fortbestehen virtuell auf den Homepages zu bezeugen. Doch nun begehen viele Häuser ihre Wiedereröffnung mit einer Verlängerung ihrer Sonderausstellungen. Zum Glück, denn so sehr die digitalen Angebote ein legitimes, gar notwendiges Mittel wider das Vergessen sein mögen, die unmittelbare Begegnung mit dem Original ersetzen sie nicht. mehr...
Kulturell und sozial engagiert: Antje Krauss-Berberich zum Achtzigsten
Nein, vorgezeichnet oder gar vorgegeben war der Weg der als Aussiedlerin nach Deutschland gekommenen Antje Krauss-Berberich zur Leiterin des Ebersberger Stadtarchivs und zu einer der profiliertesten Persönlichkeiten des kulturellen und öffentlichen Leben des Landkreises Ebersberg nicht. Am 21. Mai 1940 in Kronstadt geboren als Tochter der Rita Thea Hella Krauss, geborene Seewaldt, aus Kronstadt und des Schauspielers Hans Krauss, gebürtig aus Rosenau, fand sie 1977 in Ebersberg eine zweite Heimat, wo sie sich vielseitig kulturell und sozial engagiert. mehr...
70. Heimattag – 70 Jahre Siebenbürgische Zeitung: Heimattagausschusssitzung in München
Knapp drei Monate vor Pfingsten schreiten die Vorbereitungen des Heimattags 2020 flott voran. Der Heimattagausschuss hat am 6. März in der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in München den Programmablauf und organisatorische Fragen besprochen. An der Sitzung, die Organisationsreferent Horst Wellmann leitete, nahmen neben dem Bundesvorsitzenden Rainer Lehni unter anderen auch Vertreter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), der Carl Wolff Gesellschaft und des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG) teil. Mitausrichter des diesjährigen Pfingsttreffens, das vom 29. Mai bis 1. Juni im mittelfränkischen Dinkelsbühl unter dem Motto „Wurzeln suchen – Wege finden“ stattfindet, ist die Regionalgruppe Hermannstadt-Harbachtal des HOG-Verbandes. mehr...








