Ergebnisse zum Suchbegriff „Nachricht“
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Erinnerungen der Katharina Drotleff aus Großscheuern an die Russlanddeportation
Katharina Drotleff ist heute 88 Jahre alt und lebt in einer Seniorenresidenz im Fichtelgebirge. Ihr Enkelsohn Ralph Fuss hat die „Erinnerungen von Katharina Drotleff“ in einem 65 Seiten langen Heft zusammengefasst. Die Dokumentation kann per E-Mail bei ralph.fuss[ät]gmx.de angefordert werden. Im Folgenden erinnert sich die Großscheuernerin an die Verschleppung vor 70 Jahren. mehr...
60 Jahre Siebenbürgische Bibliothek: Landeskundeverein tagte in Gundelsheim
Am 31. März 1955 unterzeichneten das damalige Hilfskomitee und das Gustav-Adolf-Werk eine Vereinbarung über die Übernahme einer Büchersammlung zur siebenbürgischen Geschichte und Landeskunde – dies gilt als die Geburtsstunde der Siebenbürgischen Bibliothek. Der zu Beginn eher kleine Bestand wurde zunächst im Altenheim in Rimsting untergebracht und zog 1963 auf Schloss Horneck – ein Jahr nach Gründung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, der künftig den Ausbau und die wissenschaftliche Betreuung übernahm. mehr...
Starkes Signal der Solidarität
Gesammelte Reaktionen auf den geglückten Kauf von Schloss Horneck: Freude über die „gewaltige Spendenbereitschaft unserer Landsleute“ – Zuversicht für künftige Herausforderungen mehr...
Schloss Horneck bleibt unsere „Sachsenburg am Neckar“!
Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar bleibt in siebenbürgisch-sächsischem Besitz. Die Gläubigerversammlung hat am 10. September 2015 in Heilbronn einstimmig beschlossen, das Kaufangebot des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in Höhe von einer Million Euro anzunehmen. Dem Insolvenzverwalter Dr. Marcus Egner hatten mehrere Angebote für das Objekt vorgelegen. Die freudige Nachricht erhielt die SbZ-Redaktion von Ortwin Götz, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Hilfsvereins „Johannes Honterus“, der als Schuldner an der Versammlung im Gebäude des Insolvenzgerichts Heilbronn teilgenommen hat. In einer ersten Reaktion bekräftigte der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Bernd Fabritius, MdB: „Wir werden nun das gemeinsam mit der Carl-Wolff-Gesellschaft erarbeitete Konzept zur Schaffung des ‚Siebenbürgischen Kultur- und Begegnungszentrum Schloss Horneck‘ beherzt umsetzen“.
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Verdienstvoller Einsatz für Siegen und Siebenbürgen: Nachruf auf Michael Gierlich
Am 9. August 2015 verstarb unerwartet im Alter von 71 Jahren unser Landsmann Michael Gierlich in seiner Wahlheimat Siegen. „Wir trauern um eine Persönlichkeit die sich in hervorragender Weise um die Stadt Siegen und ihre Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht hat … Wir nehmen Abschied von einer Persönlichkeit, die sich durch ihre Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und großer Freude an der kommunalen Arbeit auszeichnete“, heißt es in einem Nachruf der Universitätsstadt Siegen, unterzeichnet vom Bürgermeister der Stadt. mehr...
"Aus einem Leben in ein anderes Leben"
Der komplexe siebenbürgische Kosmos mit all seinem Facettenreichtum ist Inhalt des sehr lesenswerten neuen Romans „Leuchtende Schatten“ von Iris Wolff. Auf der Folie der Geschichte einer Großfamilie entfaltet sich, stellvertretend für das gesamte Gemeinwesen der Siebenbürger Sachsen, das sehr detailgetreu gezeichnete Bild einer sich allmählich auflösenden Gesellschaft im Hermannstadt der 1940er Jahre. mehr...
Kirchturm in Brenndorf eingeweiht
Im Dezember 2013 hat die evangelische Kirche in Brenndorf nach einer mehrjährigen Pause ihre Türen wieder geöffnet. Seit anderthalb Jahren kann das Gotteshaus nach den Renovierungsarbeiten des Innenraumes wieder für Gottesdienste gebraucht werden und Besucher empfangen. Am 26. Juli 2015, dem achten Sonntag nach Trinitatis, gab es erneut einen Grund zum Feiern: Die Renovierungsarbeiten am Kirchturm wurden erfolgreich beendet. mehr...
Letzter Band von Miklós Bánffys Siebenbürger Geschichte erschienen
Nach dem Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914 ist die über viele Jahre immer prekärer gewordene politische Lage in Europa zum Zerreißen gespannt – einen Monat später beginnt der Erste Weltkrieg. In Ungarn allerdings will man das Zusteuern auf die Katastrophe bis zuletzt nicht wahrhaben: „Eine erschütternde Tragödie, als Franz Ferdinand in der gleichen Minute mit seiner Frau gestorben war, dem einzigen Wesen, das er jemals geliebt hatte. Ihn allerdings hatte auch niemand geliebt. Die ungarische Öffentlichkeit atmete gleichsam auf, als die Nachricht von seinem Tod eintraf. Daran, dass dieser Mord einen Krieg verursachen könnte, dachte in der Bevölkerung niemand …“, heißt es im dritten und letzten Band von Miklós Bánffys Siebenbürger Geschichte, „In Stücke gerissen“. In ihm schildert der Autor die letzten vier Jahre vor Ausbruch des Krieges und das Schicksal der Figuren, die aus den Vorgängerbänden „Die Schrift in Flammen“ und „Verschwundene Schätze“ bekannt sind. mehr...
Moschee in Bukarest
Bukarest – Ab 2018 sollen in Bukarest mit türkischer Finanzierung eine Moschee, eine Bibliothek, eine Einrichtung für rituelle Waschungen und eine Sonntagsschule entstehen. Zu diesem Zweck hat die Bukarester Regierung laut einer im Gesetzblatt veröffentlichten Verordnung dem rumänischen Muftiat ein 11000 Quadratmeter großes Grundstück neben dem Messegelände in Bukarest für 49 Jahre überlassen. mehr...
Das Unerwartete als das Vorhersehbare: Hans Bergel zum 90.
In der mehrfach nachgedruckten Porträtstudie „Hommage für Hans Bergel“ schrieb Ana Blandiana, Rumäniens weithin geschätzte literarische Kapazität, im Jahr 2010: Bergels 1977 veröffentlichter Roman „Der Tanz in Ketten“ sei „bis heute der komplexeste, der subtilste, der kenntnisreichste Roman“ über den kommunistischen Terror der 1950er Jahre in Rumänien. 29 Jahre später, 2006, erschien Bergels Roman „Die Wiederkehr der Wölfe“; über ihn schrieb der Chefredakteur der Zeitschrift „Sezession“ (Leipzig), Götz Kubitschek: es sei „der beste Roman“, den er über „das geistige Dilemma gebildeter nationalbewusster Kreise“ im NS-Staat Hitlers kenne. mehr...







