Ergebnisse zum Suchbegriff „Neue Fahne“
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Segd bedunkt: Mundartautorentreffen in Nürnberg
„Die Schreibung des Siebenbürgisch-Sächsischen orientierte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts grundsätzlich an der Rechtschreibung des Hochdeutschen, doch sind einerseits die Abweichungen von der Schriftsprache erheblich, andererseits die Besonderheiten des Dialekts so komplex, dass eine für alle Situationen der 248 Ortsmundarten sowie der ‚gehobenen Sprache‘ bzw. der landschaftlichen ‚Verkehrsmundarten‘ gültige Regelung ein ausgesprochen schwieriges Unterfangen bleibt, und eigener Ermessensspielraum bzw. drucktechnische Gegebenheiten das Schriftbild schon immer mitbestimmt haben“, bekamen die Mundartautoren schon 2005 von Hanni Markel zu hören. Diesmal wurde, wieder unter ihrer Leitung, im Seminar am Vormittag des 14. Oktober u. a. die S-Schreibung unter die Lupe genommen. Am Nachmittag fand eine öffentliche Lesung mit ganz besonderen Auftritten statt. mehr...
Heltauer Liedertafel feiert 160-jähriges Jubiläum in Gundelsheim
Ihr 160-jähriges Jubiläum feiert die Heltauer Liedertafel gemeinsam mit allen Freunden am Sonntag, dem 14. Oktober, um 15.00 Uhr auf Schloss „Horneck“ in Gundelheim. Zu diesem kleinen Festkonzert wird herzlich eingeladen. Klaus Metz beleuchtet im Folgenden eine herausragende Chortradition, die heute in Deutschland fortgeführt wird. mehr...
Deutsche Weltmeister unter rumänischer Fahne
Deutschland ist Handball-Weltmeister! Bei der Weltmeisterschaft der Herren 2007 in Deutschland ist das „Wintermärchen“ wahr geworden. Der Finalsieg gegen Polen am 4. Februar in Köln bescherte dem Nationalteam den insgesamt dritten Weltmeistertitel, nach 1938 und 1978. Ein historischer Erfolg. Ein Blick in die Handball-Historie zeigt, dass deutsche Handballerinnen und Handballer – zwar nicht im deutschen Nationaltrikot – schon vor Jahrzehnten herausragende Erfolge bei internationalen Titelkämpfen errungen haben. So triumphierten Siebenbürger Sachsen vor einem halben Jahrhundert bei der Handball-WM 1956, mit Abstrichen auch bei den Olympischen Spielen 1936, beide Male in Deutschland, beide Male unter rumänischer Fahne. mehr...
Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe feierte 40-jähriges Jubiläum
Drabenderhöhe sei ein "selten gelungenes Beispiel von Integration ohne Aufgabe der Identität". Die Siebenbürger Sachsen wüssten, "dass sie - in ihrer besonderen Situation - ohne ihre Geschichte, Tradition und Wurzeln verloren wären". Mit zu Herzen gehenden Worten würdigte der nordrhein-westfälische Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die vorbildliche Integrations- und Kulturleistung der Siebenbürger Sachsen in einer Festrede am 17. Juni in Drabenderhöhe. Neben der Kreisgruppenvorsitzenden Enni Janesch schlossen sich mit Grußworten an Landrat Hagen Jobi, Wiehls Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, der Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen, Jochen Höhler, Vorsitzender des Heimatvereins, die Bundes- und Landesvorsitzenden der Landsmannschaft, Volker Dürr bzw. Harald Janesch sowie für den Adele-Zay-Verein Pfarrer i.R. Kurt Franchy. mehr...
"Senatus Kisselkensis anno 1677"
Kleinschelken liegt in einem engen Seitental der Großen Kokel, südöstlich von Kleinkopisch. Als erster unumstrittener Beweis deutscher Ansiedlungen im Schelker Gebiet gilt die Urkunde vom 21. Mai 1311, aus der hervorgeht, dass eine Hälfte von Kleinschelken zusammen mit den Nachbargemeinden Abtsdorf, Scholten, Schorsten und Donnersmarkt zum Besitz der neben Arad liegenden Egrescher Abtei (Zisterzienserkloster) gehörten. Anno 1677 ließ die Kleinschelker Dorfobrigkeit ein neues Siegel anfertigen, das sich heute im historischen Museum von Hermannstadt befindet. mehr...
Aphorismen von Ingmar Brantsch
Der Aphorismus ist eine literarische Gattung, die die Siebenbürger Sachsen früher pflegten, die heute aber etwas in Vergessenheit geraten ist. Eine wahre Fundgrube ist das Buch „Spinngewebe. Aphoristische Gedanken“ von Richard Breckner (1929 im Verlag Krafft & Drotleff in Hermannstadt erschienen). Der Schriftsteller und Literaturkritiker Ingmar Brantsch wurde am 30. Oktober 1940 in Kronstadt geboren, lebt zurzeit in Köln und wirkt bis zu seinem 66. Lebensjahr als beamteter Lehrer. mehr...
Partnerschaft mit Dinkelsbühl gefestigt
Mit einem Festakt am 10. September wurde der neu gepflasterte Münsterumgriff des Münsters St. Georg in Dinkelsbühl eingeweiht. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen finanzierte einen Freundschaftsstein und setzte damit ein Zeichen für die Festigung der seit 20 Jahren bestehenden Partnerschaft mit der Stadt Dinkelsbühl. Eingeleitet wurde der Festakt, zu dem Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer eingeladen hatte, durch ein ökumenisches Geläute der beiden Hauptkirchen von Dinkelsbühl, des katholischen Münsters St. Georg und der evangelischen St. Paulskirche. Die beiden Kirchengemeinden hatten die Läutwerke aufeinander abgestimmt, so dass Melodien ökumenisch verbindender Choräle und Lieder erkennbar wurden. mehr...
Heimattag in Kanada: Gedenken im Zeichen der Versöhnung
In herzlicher Atmosphäre und unter zahlreicher Beteiligung haben die Siebenbürger Sachsen in Nordamerika am 25. und 26. Juni ihren Heimattag in Kitchener, Ontario (Kanada), gefeiert. Das Begegnungsfest der Siebenbürger Sachsen findet im Wechsel in den USA und Kanada statt. Ausrichter war heuer der Transylvania Club in Kitchener. Der Heimattag stand unter dem Motto „Erinnern – Gedenken – Vergeben“ und war ebenso wie der Heimattag zu Pfingsten in Dinkelsbühl und das Sachsentreffen im September in Birthälm dem 60-jährigen Gedenken an die Deportation der Siebenbürger Sachsen im Januar 1945 gewidmet. mehr...
Durch die Bodenreform vor 60 Jahren wurden die Deutschen in Rumänien enteignet und wirtschaftlich entmachtet
Nach dem 23. August 1944 wurden die Deutschen Rumäniens als angebliche Kollaborateure Deutschlands für das Desaster verantwortlich gemacht, in welches das Land als Folge seines Bündnisses mit Hitler-Deutschland und der Teilnahme am antisowjetischen Krieg geraten war. Es stimmt zwar, dass die "Deutsche Volksgruppe" mit der Politik des Dritten Reiches gleichgeschaltet wurde und die waffenfähigen Deutschen mit Zustimmung der rumänischen Regierung in die Wehrmacht rekrutiert wurden, aber die Volksgruppenführung hat trotz mancher bedenklichen Handlungen auf die rumänische Politik keinen Einfluss ausgeübt. Die Teilnahme Rumäniens am Krieg gegen die UdSSR geschah aus eigenem Interesse und auf eigenen Antrag des Staatsführers Antonescu, um in einem so genannten "heiligen Krieg" Bessarabien und die Nordbukowina zu befreien. mehr...
Bericht aus Kanada: Siebenbürgen begeisterte uns alle
Gleich drei Beiträge über das Vereins- und Kulturleben der Siebenbürger Sachsen in Kanada liefert Käthe Paulini. Sie berichtet über eine Siebenbürgenreise anlässlich des 60-jährigen Gedenkens an die Flucht und Evakuierung der Sachsen in Nordsiebenbürgen sowie über die Fahnenweihe im Transylvania Klub Kitchener und verfasst einen Nachruf auf Georg Hesch. mehr...
