Ergebnisse zum Suchbegriff „Peter Kaiser“
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Universitätsstadt ohne eigene Universität: Hermannstadt beherbergte Klausenburger "König Ferdinand I."-Universität von 1940 bis 1945
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi beleuchtet im folgenden Aufsatz die Hintergründe, Umstände und Bedeutung des Umzugs der Klausenburger Universität, die in den Kriegswirren von 1940 bis 1945 in Hermannstadt beherbergt wurde. Hermannstadt erbrachte dabei den Beweis seiner Eignung als Universitätsstadt, hier wurde auch der Literaturkreis gegründet, der eine wichtige Rolle im öffentlichen Bewusstsein Rumäniens spielte. Gabanyis Artikel erschien erstmals im Tagungsband „Siebenbürgen als Erfahrungsraum. Studien zur deutschsprachigen Literatur, Presse und Schule“, herausgegeben von Maria Sass und Doris Sava, Peter Lang Verlag 2019, S. 73-82, und wird hier in einer gekürzten Fassung nachgedruckt. mehr...
Unsichtbares Gepäck begeisternd sichtbar gemacht: Denkwürdige zwanzig „Zeidner Denkwürdigkeiten“
Beim Erarbeiten der Informationsbroschüre für das nach Zeiden benannte Zimmer im Siebenbürgischen Kultur- und Begegnungszentrum „Schloss Horneck“ fiel auf, dass es kein Dorf, keine siebenbürgisch-sächsische Marktgemeinde, auch kaum eine größere Stadt gibt, die eine so reichhaltige Liste an Buch- und Aufsatztiteln aufweisen kann, die ihre Kultur und Geschichte thematisieren. Die von Balduin Herter und Helmuth Mieskes 2004 publizierte „Bibliographie Zeiden“ erfasst nicht weniger als 874 Titel. Inzwischen sind zahlreiche weitere einschlägige Veröffentlichungen dazu gekommen, nicht zuletzt elf Bände der Buchreihe „Zeidner Denkwürdigkeiten“, die damit die stattliche Zahl von zwanzig „Beiträgen zur Geschichte und Heimatkunde von Zeiden“ (Untertitel der Reihe) erreicht hat. mehr...
Schäßburger Lieblingsorte: Villa-Franka, Burg und Bergschule
Was haben diese drei Begriffe mit dem Matura-Jahrgang 1972 des Schäßburger Josef-Haltrich-Lyzeums gemeinsam? Melita Tuschinski, heute wohnhaft in Stuttgart, hat ihre ehemaligen Klassenkameraden gefragt welches ihre beliebtesten Orte sind wenn sie in ihrer schöne, alte Heimatstadt denken. Wie es sich zeigt, ergeben sie ein lebendiges, facettenreiches Bild von Schäßburg. mehr...
Traumwanderweg "Via Transilvanica" verbindet Menschen und zeigt die schönsten Seiten des Landes
Fast tausend Kilometer zu Pferd, auf dem Drahtesel oder auf Schusters Rappen. Zeit zum Nachdenken, Reflektieren, Meditieren in herrlicher Landschaft. Ein Stück des Wegs mit anderen zurücklegen, nur mal Plaudern oder Freundschaften schließen. Oder einfach den stillen Moment genießen: Blumenwiesen, Heuröllchen, Schafherden, Kirchenburgen, Klöster, einfaches Dorfleben. All das zieht vorüber wie in einem Traum. Der Traum heißt „Via Transilvanica“. mehr...
Kreisgruppe Schwäbisch Gmünd: Siebenbürgisches Dorffest im Rahmen der Remstal-Gartenschau
Wenn in Schwäbisch Gmünd umfangreiche Kulturereignisse stattfinden, gibt es auch einen „Tag der Siebenbürger Sachsen“. Wir sind fester Bestandteil des Kulturlebens dieser Stadt. So feierten wir am 30. Juni auf dem Dorfplatz von Hussenhofen, wo sich an den Wochenenden jeweils ein Verein präsentiert, unser Dorffest. mehr...
Weltbürger und Vorkämpfer der gleichgeschlechtlichen Liebe – Erich Haas zur Erinnerung
Am 25. März nahmen auf dem Münchner Nordfriedhof rund 50 Freunde und Wegbegleiter Abschied von Erich Haas. Der bekannte Hotelfachmann war mit fast 100 der wohl älteste Pionier der Schwulenbewegung in Deutschland. Aufgrund des entspannten Umgangs mit seiner sexuellen Orientierung wurde er auch von vielen jungen Menschen verehrt. Seine 2009 gedruckten Erinnerungen sind ein berührendes Selbstzeugnis von Freundesliebe unter Männern im Deutschland der Nachkriegszeit. Wer sich für die Lebensgeschichte des gebürtigen Hermannstädters interessiert, dem sei sein Filmporträt bei queer.de empfohlen. mehr...
Das 23. Große Zeidner Nachbarschaftsreffen in Dinkelsbühl
Zum zweiten Mal in Folge, zum vierten Mal insgesamt trafen sich rund 450 Zeidner zu ihrem großen Nachbarschaftstreffen in Dinkelsbühl. Das 23. Nachbarschaftstreffen bot vom 10. bis 13. Mai 2018 – neben der gewohnten Mischung aus Kultur, Kunst, Geschichte und Geselligem – wieder ein paar „Perlen“ und Überraschungen. Und natürlich gibt es Beobachtungen, die einen erfreuen, aber auch solche, die Anlass sind, nachdenklich zu werden. mehr...
Gelungene Würdigung von Carl Filtsch in Bild und Ton
Wenn wir jemals ein Wunderkind in Siebenbürgen hatten, dann trifft das auf Carl Filtsch (1830-1845) bestimmt zu. Ihm, seinem Andenken waren in den letzten 30 Jahren schon zahlreiche Veranstaltungen gewidmet, eine der glanzvollsten allerdings jetzt, am 19. November im Sudetendeutschen Haus als Beitrag des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas zu den diesjährigen Rumänischen Kulturtagen in München. mehr...
Kreisverband Nürnberg: 10 Jahre Freizeitfahrten mit Kurt Penteker
Im November 2006 war Budapest unser erstes gemeinsames Ziel. Viele Tagesfahrten, Städte- und Rundreisen folgten Jahr für Jahr, kreuz und quer durch ganz Europa ging es gemeinsam. Viele Landsleute vom Kreisverband Nürnberg und bald auch deutschlandweit schlossen sich uns an, sogar aus den USA, Kanada, Südafrika und Österreich fanden sich bald Mitreisende ein. Allein nach Siebenbürgen und Rumänien wurden es acht Rundreisen, gefolgt von Schottland, England, Belgien, dem Baltikum, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Österreich, und unsere neue Heimat Deutschland durfte nicht zu kurz kommen. Die höfliche und freundliche Art von Kurt, mit Menschen umzugehen, sein sicheres Fahren und seine immer gut bestückte Bordküche zeichnen ihn aus. Wir möchten die Reisen mit ihm nicht mehr missen. Die nächste Rundreise ist bereits in Planung und viele sind jetzt schon angemeldet, wenn es nach Finnland mit Lappland und dem Nordkap geht.
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Von der Ritter- zur „Sachsen“-Burg, 1. Folge
Schloss Horneck, das dank der großartigen Förderung durch den Deutschen Bundestag endlich wieder in den Blick der gesamten deutschen Öffentlichkeit gerückt ist, blickt auf eine über 800-jährige deutsche Geschichte zurück. Als Ritterburg gegründet, dem Deutschen Orden durch Konrad von Horneck gestiftet, zur Deutschordenskommende und gar zum Sitz des Deutschmeisters aufgestiegen, von den Bauernkriegern um Götz von Berlichingen zerstört, als bedeutendes Renaissanceschloss auferstanden, in der Barockzeit erweitert und verschönert, von Napoleon geplündert und dann säkularisiert, als Kuranstalt Dr. Ludwig Roemhelds im Jugendstil erweitert, verschönert und genutzt, als Kriegslazarett und vieles mehr verwendet, als Lungenheilanstalt dienend, 1960 von den Siebenbürger Sachsen erworben, als Altenheim genutzt und zum „Heimathaus Siebenbürgen“ ausgebaut, steht Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar heute vor einer neuen, zukunftsträchtigen Entwicklung zum international wirkenden Siebenbürgischen Kultur- und Begegnungszentrum. In einer neuen, in dieser Ausgabe beginnenden Serie wird diese Geschichte dargestellt und illustriert. mehr...









