Ergebnisse zum Suchbegriff „Pfarrer Siebenbuergen“

Artikel

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25. Juli 2024

Kulturspiegel

Broschüre über Nachhaltigkeit in der siebenbürgisch-sächsischen Kulturgeschichte

„Gleich wie man in Gärten stets neue Bäume pflanzet“ - diese Worte unseres siebenbürgisch-sächsischen Humanisten, Schulmanns, Verlegers und Reformators Johannes Honterus (1498-1549), im Zusammenhang mit der Herausgabe seiner Schulordnung 1543 in Kronstadt, setzt unser Landsmann Alfred Theil als Titel auf seine Broschüre, die Nachhaltigkeit als Identitätsmerkmal der Siebenbürger Sachsen in ihrer Kulturgeschichte zum Inhalt hat.
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20. Juli 2024

Rumänien und Siebenbürgen

Kulturwoche Haferland: „Geschichte, Tradition und Kultur. Gestern und heute im Haferland“

Die zwölfte Ausgabe der Kulturwoche Haferland findet vom 8. bis 11. August in zehn Dörfern des Haferlandes statt: Arkeden, Keisd, Hamruden, Reps, Deutsch-Kreuz, Radeln, Meschendorf, Klosdorf, Bodendorf und Deutsch-Weißkirch. Das Kulturfestival steht unter der Schirmherrschaft Seiner Durchlaucht Prinz Philipp von und zu Liechtenstein und der königlichen Familie von Rumänien. Unter dem Motto „Geschichte, Tradition und Kultur. Gestern und heute im Haferland“ werden Konzerte, Ausstellungen, Tanz und Blasmusik, Workshops mit lokalen Handwerkern geboten. Bei der Hauptveranstaltung am 11. August wird der 700. Jahrestag seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Reps gefeiert. In Deutsch-Kreuz begeht die M&V Schmidt Stiftung am 10. August den zehnten Jahrestag seit Eröffnung des Kraus-Hauses und richtet den beliebten Sachsenball aus. mehr...

20. Juli 2024

Aus den Kreisgruppen

Sonniges Kronenfest in Unterschleißheim

Petrus war mit den Siebenbürger Sachsen, so konnte das Kronenfest der Kreisgruppe München und der Nachbarschaften Lohhof und Garching am Sonntag, 23. Juni, in Riedmoos/Unterschleißheim unter guten Wetterbedingungen stattfinden. mehr...

14. Juli 2024

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Ze Urbijen, äm Angderwååld

„Ze Urbijen, äm Angderwååld (Der Broktkråaånz)“ von Ernst Thullner 1898 in seinem Bändchen „Bä der Kalefōk. Geschichten uch Līdcher“ veröffentlicht, besingt die Lokalsage vom Brautkranz. Vermutlich stammt auch die eingängige Melodie im Walzer-Rhythmus (6/8-Takt) von ihm. Durch die sich Regelmäßigkeit des Metrums lang-kurz-lang-kurz und auch durch die Wiederholungen der Tonfolgen wundert es nicht, dass die Melodie schnell zu einem Ohrwurm wird. mehr...

10. Juli 2024

Interviews und Porträts

Die Schönheit Siebenbürgens in Fotos dokumentiert

Martin Eichler, Fotograf, Verleger und Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2023, wird am heutigen 10. Juli siebzig Jahre alt. mehr...

8. Juli 2024

Kulturspiegel

Von der Securitate drangsaliert und in den Tod getrieben: Zum 125. Geburtstag von Erwin Wittstock

Heute hierzulande eher vergessen und verdrängt, gilt Erwin Wittstock (1899-1962), an dessen 125. Geburtstag am 25. Februar l. J. diese Zeilen erinnern möchten, bei einer literarisch informierten Leserschaft immer noch als der bedeutendste siebenbürgisch-deutsche Erzähler. Sein Name stand und steht für verlässliche und entwickelte Schreibkunst, seine Novellen („Die Verfolgung“, „Der Viehmarkt von Wängersthuel“, „Miesken und Riesken“, „Der Sohn des Kutschers“ u.a.) und Romane („Bruder, nimm die Brüder mit“, „Das Jüngste Gericht in Altbirk“, „Januar ’45 oder Die höhere Pflicht“) sind Zeugnisse sensibler und intensiver Erinnerungskraft. Kein anderer sächsischer Autor hat siebenbürgisches Leben so anschaulich und unterhaltsam, so spannend und überzeugend in seinen Werken zu spiegeln vermocht wie Erwin Wittstock. Zu Recht erblickte sein vormals nicht geringer, heute jedoch arg geschrumpfter Leserkreis in ihm den wehmütigen, aber unsentimentalen Chronisten seiner geschichtlichen und existentiellen Erfahrungen. mehr...

6. Juli 2024

Aus den Kreisgruppen

„Die Weichen sind gestellt“ – 50 Jahre Kreisgruppe Ingolstadt

Die Kreisgruppe Ingolstadt lud am 15. Juni zu ihrem 50-jährigen Gründungsjubiläum ein. Dieses bedeutende Ereignis wurde mit vielen Gästen gefeiert, um auf fünf Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit und Engagement zurückzublicken. Die Kreisgruppe hat in dieser Zeit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Vielfalt in Ingolstadt geleistet und sich als unverzichtbarer Bestandteil unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft erwiesen. mehr...

27. Juni 2024

Interviews und Porträts

Stadtrat in Bietigheim-Bissingen: Dr. med. Alfred Theil im politischen Aufwind

Dr. med. Alfred Theil, unser Landsmann, hat es geschafft! Am 9. Juni wurde er in den Gemeinderat von Bietigheim-Bissingen gewählt. Es bleibt wichtig, im Prozess der umfassenden Integration in die hiesige Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland auch den Schritt in die eminent politische Welt zu wagen und zu beschreiten. In Siebenbürgen war es im Prinzip so, dass sich immer wieder Menschen in den Dienst der (Dorf- oder Stadt-)Gemeinschaft gestellt haben. Ohne diesen Dienst konnte die Gemeinschaft nicht wirklich existieren. Die Selbstverwaltung (Gebietsautonomie), die freie Wahl eigener Beamter, Richter, Pfarrer sowie das Privilegium der eigenen Gerichtsbarkeit unter Anwendung des eigenen Gewohnheitsrechts waren bei den Siebenbürger Sachsen jahrhundertelang nach ihrer Einwanderung rechtlich gesichert. Dies wurde vielfach besonders heuer bei der Beurteilung des 800-jährigen Andreanums, des Goldenen Freiheitsbriefes der Siebenbürger Sachsen von 1224 von König Andreas II., umfassend zur Sprache gebracht. mehr...

25. Juni 2024

Verschiedenes

Bücherverbrennung in Kerz: Besaßen die Sachsen keine Bücher?

Um das Jahr 1970, als in Kerz acht Schulklassen mit deutscher Unterrichtssprache gegründet wurden, veranstalteten die Lehrkräfte eine Umfrage, in der sie sich nach den Büchern erkundigten, die die Kerzer Sachsen besaßen. Mit einer Lehrerin, die aus Heltau herkam, die an der Umfrage teilgenommen hatte, sprach ich darüber. Zwei Familien haben eine Bibliothek mit deutschen Büchern besessen (Pfarrer Heinrich Krauss und Familie Reinhold Schuster), berichtete sie. mehr...

23. Juni 2024

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Det Klieblat (Das Kleeblatt)

Dieses „zarte Liebeslied“, wie es Pfarrer Klaus Nösner (1934-2021) im Leserecho der Siebenbürgischen Zeitung vom 31. Oktober 2011, S. 15, bezeichnete, ist vermutlich nur in wenigen Gemeinden bekannt gewesen. Sehr gerne erinnere ich mich an die 80-jährige Gertrud Roth (Trudi) aus Nürnberg (Nadesch), die mir nach dem Erscheinen der 1. Auflage der Liedersammlung „E Liedchen hälft ängden – Alte und neue Lieder aus Siebenbürgen“ ganz glücklich berichtete: „Gestern hat mich meine Cousine aus Cleveland angerufen und sich für die Liedersammlung bedankt. Am Telefon haben wir alle Strophen von Det Klieblat gesungen: sie die erste und ich die zweite Stimme. Wir haben uns in unsere Jugendzeit zurückversetzt gefühlt und waren zu Tränen gerührt.“ mehr...