Ergebnisse zum Suchbegriff „Projekt Kinder Deutschland“
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Premiere beim Arbegener Treffen
Das war eine Premiere: Beim Treffen der Arbegener am 12. Mai in Margetshöchheim in Franken wurde das Theaterstück „Urlew um schworzen Mier“ gezeigt und erstmals gehörten alle Darsteller der in Deutschland geborenen Generation an. Für das Stück hatten die 19- bis 26-Jährigen eigens den sächsischen Dialekt geübt und schließlich mit Bravour und vielen Lachern aus dem Publikum auf der Bühne agiert. mehr...
Apfelbäumchen der Identität in Dinkelsbühl gepflanzt
Ein Apfelbäumchen der Identität hat der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Rahmen der Aktion „12 Apfelbäumchen für ein klares Wort“ der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) am 19. Mai auf der Wiese an der Alten Promenade hinter der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl gepflanzt. Der Verband der Siebenbürger Sachsen war durch die Bundesvorsitzende Herta Daniel und den Vorsitzenden der Kreisgruppe Dinkelsbühl – Feuchtwangen, Georg Schuster, vertreten. mehr...
Herta Daniel: Den jahrhundertealten Gemeinschaftssinn auch heute leben
Die Bundesvorsitzende Herta Daniel nimmt ab sofort auch die repräsentativen Aufgaben des Verbandspräsidenten in Politik und Gesellschaft wahr. Die vom Verbandstag am 7. November 2015 in Bonn gewählte Doppelspitze ist hinfällig. Wie berichtet, wurde Dr. Bernd Fabritius am 11. April neuer Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung und legte noch am selben Tag sein Amt als Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland nieder, um eine Interessenkollision zu vermeiden. Herta Daniel, 1952 in Hermannstadt geboren, studierte von 1971 bis 1975 Chemie in Klausenburg und ist zurzeit in der Pharmabranche tätig. Im Verband hat sie sich vielseitig engagiert: 2004-2008 war sie Vorsitzende der Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen, 2008-2016 Vorsitzende des Landesverbandes Bayern und von 2011 bis 2015 auch Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes. Im folgenden Interview mit Chefredakteur Siegbert Bruss gibt die Bundesvorsitzende Herta Daniel Auskunft über aktuelle Entwicklungen bei den Siebenbürger Sachsen. mehr...
Im Dienste der Kultur und des Humors - Abschied von Siegfried Habicher
„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ (Albert Schweitzer) – Am 25. Januar erreichte uns die Nachricht, dass Siegfried Habicher elf Tage vor seinem 74. Geburtstag im Urlaub auf Lanzarote gestorben ist. Der aus Hermannstadt gebürtige Landsmann war über lange Jahre im Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg in der Kulturarbeit aktiv. Für sein verdienstvolles Engagement erhielt der Stellvertretende Landesvorsitzende das Goldene Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. mehr...
Siebenbürger Sachsen – eine Minderheit
Beginnen wir mit der Frage, ob die Gruppe der Siebenbürger Sachsen dem Modell bzw. Konzept einer Minderheit entspricht oder entsprochen hat. Vermutlich ist die Vergangenheitsform die passendere. Als die Siebenbürger Sachsen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrheitlich in ihr Ursprungsland zurückkehrten, waren sie in Siebenbürgen zweifellos eine Minderheit, denn es gab innerhalb der dortigen Bevölkerung eine eindeutige Mehrheit, die Rumänen. Aber bewahrten sie die Charakteristika einer Minderheit nicht in gewissem Sinne auch im ursprünglichen Herkunftsland, in der neuen Heimat? Und wenn ja, war das positiv, weil sie Werte verkörperten, die von der größeren Gemeinschaft erkannt und anerkannt werden konnten? mehr...
Kreisgruppe Traunreut: Theaterstück bringt Reformationszeit nahe
„Reformation in mir“ lautete der Titel des Theaterstücks mit Musikeinlagen, zu dem die Kreisgruppe Traunreut gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde am 30. Oktober in die evangelische Pauluskirche Traunreut eingeladen hatte. Das Theaterstück war ein Projekt der Siebenbürger Jugend, die bei der Aufführung vor allem im Bereich Technik und hinter der Bühne durch Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde unterstützt wurde. Neben dem Siebenbürger Chor war die Kirchenband musikalisch beteiligt. mehr...
Burzenländer vertreten Siebenbürger Sachsen mit großem Erfolg beim Oktoberfestumzug
Neuntausend Mitwirkende präsentieren beim Trachten- und Schützenzug des Münchner Oktoberfestes am ersten Wiesn-Sonntag, dem 17. September, eine Vielfalt von Brauchtum aus Bayern, anderen Bundesländern und Europa. 152 siebenbürgisch-sächsische Trachtenträger unter der Leitung von Udo Buhn sowie 41 Mitglieder der Vereinigten Burzenländer Blaskapelle unter dem Dirigenten Klaus Knorr stellen dabei die Festtracht des Burzenlandes vor. Die Siebenbürger Sachsen reihen sich weit vorne als Nummer 9 unter 60 Gruppen ein. Auf der sieben Kilometer langen Strecke begeistern sie mit ihrer einheitlichen Tracht und strahlen Freude aus, die von dankbaren Zuschauern am Straßenrand erwidert wird. Ein großer Erfolg sind auch die drei Minuten, die das Bayerische Fernsehen in der Live-Übertragung im Ersten (ARD) den Siebenbürger Sachsen widmet. Der Name der Siebenbürger Sachsen wird damit ein weiteres Mal positiv in die bundesdeutsche Öffentlichkeit gebracht. An diesem großen Auftritt, der eine ebenso große Herausforderung ist, wird die Gemeinschaft auch nach innen gestärkt, indem sich immer mehr junge Leute mit ihr identifizieren. mehr...
Politische Bildungsfahrt nach Berlin
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Bernd Fabritius, Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, reisten rund fünfzig Jugendliche der Jugend- und Tanzgruppen aus Landshut, Waldkraiburg und Ingolstadt bzw. die Mitglieder der Landshuter Blaskapelle Anfang Dezember 2016 ins „parlamentarische Berlin“. Die Reisenden trafen sich am 7. Dezember auf dem Münchner Hauptbahnhof, um in den ICE nach Berlin zu steigen. Auf der langen Bahnfahrt bestand die Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen bzw. die „Geister“ dieser politischen Bildungsfahrt nach Berlin, die vom Bundespresseamt (BPA) gefördert wird, zu wecken. Vom Hauptbahnhof Berlin wurden die Teilnehmer mit einem Bus in das Hotel am „Ku‘Damm 101“ gebracht, Abendessen gab es nebenan im „Haus der 100 Biere“. mehr...
Verlassenen Kindern eine Zukunft geben
Seit 22 Jahren lebt Sonja Kunz im Burzenland. 1992 reiste sie erstmals nach Rumänien, um ein staatliches Kinderheim zu unterstützen, zwei Jahre später gründete sie den Verein „Pentru copii abandonați“ („Für verlassene Kinder in Rumänien“, www.abandonati.ch) in Basel und gemeinsam mit ihrer damaligen Dolmetscherin Maria Gavriliu die gleichnamige Stiftung in Weidenbach (www.pentrucopiiabandonati.ro). Im Herbst 2014 wurde in der evangelischen Kirchenburg in Weidenbach zwanzigjähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Heute beschäftigt die Stiftung 25 Angestellte und bietet bereits der dritten Generation von Waisenkindern und Sozialwaisen ein Heim. mehr...
Ein Sonnentag für Sächsisch-Regen
Die gotische Kirche strahlt, geschmückt wie eine Braut, die auf ihren Bräutigam wartet: vollbesetzte Bänke, Trachtenhüte, Zöpfe mit bunten Bändern, von der Empore hängt stolz die Siebenbürgen-Fahne. Es ist ein besonderer Tag, der das nordsiebenbürgische Städtchen Sächsisch-Regen am 24. September aufblühen und leuchten lässt. Zum 26. Sachsentreffen bevölkern schmucke Trachten die Straßen, Blasmusik- und Tanzgruppen erobern den Marktplatz. Es ist mehr als ein fröhliches Volksfest, mehr als nur ein Wiedersehen der Siebenbürger Sachsen in der alten Heimat, mehr als ein alljährliches Kulturspektakel. Sondern Zeugnis eines seltenen, ja vielleicht einzigartigen Phänomens: der ungebrochenen Verbundenheit einer seit Jahrzehnten in alle Windrichtungen verstreuten Gemeinschaft, die über das prophezeite Ende ihrer Geschichte einfach hinwegschreitet. mehr...









