Ergebnisse zum Suchbegriff „Prosa“
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Mühlen antreiben, doch welche? Franz Hodjak (70) weiß Letzteres nicht und tut Ersteres erst recht
Der „Betrieb“ der deutschen Literatur, in dem die aus Rumänien eingewanderten Schriftsteller eine Weile leicht herablassendes Staunen und entsprechendes Wohlwollen erfahren haben, wirft früher oder später einen jeden auf sich selbst zurück. Viel Selbstbewusstsein, ja Eigensinn ist nötig, im literarischen Tun noch einen Sinn zu sehen – und viel Gelassenheit gegenüber dem Markttreiben. Der Eigen-Sinnigsten und Gelassensten einer ist Franz Hodjak, der am 27. September 70 Jahre alt wurde. mehr...
Auszeichnung für Dagmar Dusil
Die gebürtige Hermannstädterin Dagmar Dusil erhält den Literaturförderpreis 2014 der GEDOK (Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V.). Der Preis wird seit 1971 alle drei Jahre an eine deutschsprachige, noch nicht überregional bekannte Autorin vergeben und ist mit 3000 Euro dotiert. mehr...
Generationenübergreifendes Theaterprojekt: Ingrid Gündisch inszeniert in Hamburg
„Magst du Zäune? Welche unsichtbaren Grenzen gibt es auf St. Pauli? Hast Du schon einmal eine Grenze gezogen? Was ist Deine Utopie? Und glaubst Du selbst daran?“ Diese und andere Fragen haben sich die über 30 theaterbegeisterten Teilnehmer_innen des neuen Theaterprojekts "Magst Du Zäune?" der GWA St. Pauli e.V. gestellt und szenische Antworten gefunden. mehr...
Zwischenschaftler und Vermittler
Ein bedeutender Dichter deutscher Sprache, Dieter Schlesak, der die moderne Poesie bis an ihre extremen Grenzen führt, vollendet sein 80. Lebensjahr.
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Vortrag über Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in Stuttgart
Wer war, wer ist Herta Müller? Was war ausschlaggebend dafür, dass ihr 2009 der Literaturnobelpreis verliehen wurde? Dürfen sich auch die Siebenbürger Sachsen in dem Ruhm sonnen? Diesen und anderen Fragen ging Horst Göbbel in seinem Vortrag am 30. Mai im Stuttgarter Haus der Heimat nach. Der Referent, der 1973 aus Siebenbürgen nach Deutschland ausgesiedelt ist und bis zu seiner Pensionierung 2009 als Studiendirektor in Bayern Geschichte, Deutsch und Sozialkunde gelehrt hat, weiß: „Ruhm kann anstrengend sein. Aber Nobelpreisruhm ist mehr als anstrengend.“ Geschichte definiert er als „Art und Weise, wie wir mit der Vergangenheit umgehen, neu beurteilen, neu bewerten.“ mehr...
Skurrile Geschichten von Franz Hodjak in „Das Ende wird Nabucco heißen“
Nicht umsonst heißt der neue Band mit Erzählungen von Franz Hodjak, der nun im Leipziger Literaturverlag erschienen ist, „Das Ende wird Nabucco heißen“, denn in so mancher Geschichte darin geht es um den Tod, seine Rituale und, wie bei Franz Hodjak zu vermuten, seine Skurrilität. Der preisgekrönte Hermannstädter Autor (u.a. Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturpreis 2013), der in diesem Herbst siebzig wird, hat sich nun, nach einem Büchlein mit Aphorismen und einem Lyrikband, der Prosa zugewandt und nach „Zahltag“ (1991) wieder eine Sammlung mit Erzählungen herausgebracht. mehr...
"Die weiße Rose": Aphorismen, Gedichte von Carol Neustädter
Mit Sicherheit einer der eigenwilligsten – und selbstständigsten – Geister unter den schreibenden und publizierenden Siebenbürger Sachsen unserer Tage ist der in Hermannstadt geborene und seit einigen Jahren, nach Aufenthalt in Deutschland, wieder in Hermannstadt lebende Carol Neustädter. Der promovierte Philosoph, dem kein Geringerer als der Heideggerschüler Constantin Noica (1909-1987) Anerkennung zollte, machte sich in Kennerkreisen mit Abhandlungen besonders über die Klassik der deutschen Philosophie einen Namen. mehr...
Ein neuer Stern am Literaturhimmel?
Mit Spitzengefühl, sehr emotional, bereit, das Innerste, das jahrzehntelang schlummerte, preiszugeben und die Lebensgeheimnisse zu offenbaren, präsentiert sich die Schriftstellerin und Lyrikerin Petruta Ritter, in Rumänien geboren, in Ohlsdorf, in der Nähe von Gmunden wohnhaft, in ihren bisher erschienenen Werken. Fest entschlossen, das Siegel, in welchem sich Geheimnisse, eine belastende Vergangenheit, viele Enttäuschungen, schwere Prüfungen, die das Leben mit sich bringt, zu brechen, öffnet sie ihr Seelenleben dem Leser und dieser befindet sich mittendrin in ihrer Gefühlswelt. mehr...
Solingen ehrt Herta Müller
Herta Müller wird 2014 mit dem Ehrenpreis der Stadt Solingen, der „Schärfsten Klinge“, ausgezeichnet. Das beschloss der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 12. Dezember 2013. mehr...
"Wohl dem, der eine Heimat hat – wohl dem, der einen Zungenschlag hat!"
Eine Dichtung ist zeitlos, wenn sie eine Gefühlssaite anschlägt, die weiterschwingen kann und jederzeit Gültigkeit besitzt. „Auch der Schatten im Grün/ nur begrenzt,/ ohne Anspruch auf Zeit/ und auf Heimat./ Taub./ Frei sein wie die Wolken im Wind?“, schreibt der Dichter Franz Heinz während eines Aufenthalts in Duhnen. Heimat ist ein Gefühl, auch ein Gefühl der Freiheit. Die ist aber nicht immer real. Ein Anspruch auf Heimat wird von Heinz abgelehnt – fern von dieser. Aber der Gedanke an die Heimat ist nicht verdrängt. In unserer zunehmend virtualisierten Welt erleben Heimatgefühle eine Wiedergeburt. Dieses Gefühl haben deutsche Gegenwartsautoren aus Rumänien wiederentdeckt. Ihre Beiträge sind in einen Sammelband eingeflossen. mehr...




