Ergebnisse zum Suchbegriff „Provinz“
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Die Pest-Ordnung des Hermannstädter Stadtarztes Johannes Saltzmann
Wenige Tage vor Weihnachten des Jahres 1510 legten Hieronymus Binder (Vietor) und sein Kompagnon Hans Singriener ein Büchlein über die Pest in ihrer Buchdruckerei auf dem alten Wiener Fleischmarkt unter die Druckerpresse. Als Anlass für die Entstehung von so genannten „nützlichen Ordnungen und Regimenten wider die Pestilentz“ dienten die verheerenden Seuchen, allen voran der Schwarze Tod, wie die Pest später bezeichnet wurde. mehr...
800 Jahre Deutscher Orden im Burzenland
Vor 800 Jahren hat der ungarische König Andreas II. den Deutschen Orden zum Zwecke der Grenzverteidigung und der christlichen Mission nach Siebenbürgen berufen. Das Burzenland wurde ihm zugewiesen, das bei dieser Gelegenheit erstmals urkundlich genannt und teilweise beschrieben wurde. Zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen 2011 wurde der Neujahrsempfang des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats am 8. Januar ganz unter das Thema „Deutscher Orden“ gestellt (siehe Bericht auf Seite 6). Der Heimattag in Dinkelsbühl, das Sachsentreffen und die Jahrestagung des Landeskundevereins im September 2011 in Kronstadt werden sich ebenfalls mit dem Burzenland, dessen Erschließung durch den Orden, mit seinen Bewohnern und seiner Geschichte befassen. Der bedeutende Mediävist Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Harald Zimmermann, dessen Standardwerk zur siebenbürgischen Episode des Deutschen Ordens soeben in zweiter Auflage erschienen ist, hinterfragt im Folgenden die Bedeutung des Ereignisses für die Geschichte der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Deutschordenstagung mit prominenten Rednern in Bad Kissingen
Unter dem Titel „Der Deutsche Orden im Burzenland (1211-1225)“ veranstaltete die Akademie Mitteleuropa vom 29. bis 31. Oktober in Bad Kissingen eine Vorbereitungstagung zum 800. Jahrestag der Ordensniederlassung in Siebenbürgen, der zugleich der 800. Jahrestag seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Burzenlandes ist. Etwa 50 Teilnehmer, die meisten davon Burzenländer aus Deutschland und Siebenbürgen, trafen im „Heiligenhof“ zusammen. mehr...
Timur Lenk und sein Einfluss auf die siebenbürgische Geschichte
Kürzlich rief mich mein Sohn aus Samarkand an. Auf den Spuren der Seidenstraße durch das heutige Usbekistan, von Taschkent kommend, stand er vor dem Grabmal des Mongolenherrschers Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, und erinnerte sich meiner Hinweise auf eine wichtige Episode unserer siebenbürgischen Geschichte, in der dieser grausame Potentat für unsere Vorfahren kurzfristig ein Glücksfall war. mehr...
Floristischen Reichtum erfasst: Zum Buch „Wildpflanzen Siebenbürgens“
Im Atrium der größten Bibliothek Oberösterreichs in Linz wurde kürzlich das Buch von Elise Speta und Laszlo Rakosy „Wildpflanzen Siebenbürgens“ vorgestellt. Nach der Begrüßung des Auditoriums durch Dir. Dr. Christian Enichlmayr sprach Doz. Dr. Franz Speta, langjähriger Leiter des Biologiezentrums des Oberösterreichischen Landesmuseums, einführende Worte. mehr...
Dr. Horst Schuller zum Siebzigsten
Dr. Horst Schuller, emeritierter Professor der Hermannstädter Universität und langjähriger Kulturredakteur der Kronstädter „Karpatenrundschau“, begeht am 13. August in Heidelberg seinen siebzigsten Geburtstag. mehr...
Wolfgang Bonfert: Die Siebenbürger Sachsen haben eine Zukunft
Im Gegensatz zu einigen „Propheten“, die ein baldiges Ende des Sachsentums (Finis Saxoniae) voraussagen, sieht der Ehrenvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Dr. Wolfgang Bonfert, durchaus eine Zukunft für die Gemeinschaft. „Wir können vor allem im kulturellen und sozialen Bereich einen bleibenden Eindruck als Siebenbürger Sachsen hinterlassen“, sagt er im Gespräch mit der Siebenbürgischen Zeitung. Bonfert hat fünf Jahr- zehnte lang die landsmannschaftliche Arbeit an führender Stelle geprägt, beruflich stieg der Veterinärmediziner bis zum Ministerialrat im Gesundheitsministerium und Leiter des Veterinärwesens im Saarland auf. Am 6. August wird er in Saarbrücken 80. Jahre alt. mehr...
Kulturlandschaft Bukowina: Literarische Dokumentarschau in München
In Anwesenheit eines zahlreichen Publikums und prominenter Gäste, darunter Ilse Ruth Snopkowski, Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., Bernhard Purin, Gründungsdirektor des Jüdischen Museums, München, und Rudolf von Bitter vom Bayerischen Rundfunk, wurde im Haus des Deutschen Ostens bei Klezmermusik und anschließendem Empfang eine Ausstellung eröffnet, die den Beitrag deutsch-jüdischer Dichter und Schriftsteller zur Literatur des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Die Veranstaltung kam in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung am Jakobsplatz zustande. mehr...
Ausstellung Peter Jacobi: Ein fotografisches Vermächtnis
Seit dem 6. Dezember können nun auch die Münchner die Wanderausstellung „Stillleben nach dem Exodus – Wehrkirchen in Siebenbürgen“ im Gasteig besuchen. Das Warten hat sich gelohnt, denn seit der Zwischenstation im Donauschwäbischen Zentralmuseum vergangenen Sommer in Ulm liegen die gezeigten Aufnahmen des Bildhauers Peter Jacobi in einer neuen, technischen brillanten Ausführung vor. Die Grußworte von Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Brândușa Predescu, Generalkonsulin von Rumänien, und die einfühlsame Einführung der Kulturwissenschaftlerin Dr. Andrea Gnam (Humboldt-Universität Berlin) wurden musikalisch vom Cellisten Goetz Teutsch von den Berliner Philharmonikern umrahmt. mehr...
Landsleute in Kanada: Veranstaltungsspiegel
Die Siebenbürger Sachsen in Kanada sind bei einer Vielzahl von Veranstaltungen in der Öffentlichkeit präsent. Käthe Paulini, Ehrenvorsitzende der kanadischen Landsmannschaft, berichtet im Folgenden über den German Pioneers Day, den Trachtenball und die Jahresversammlung. mehr...







