Ergebnisse zum Suchbegriff „Reise 2014“

Artikel

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2. Juni 2019

Kulturspiegel

Das Heimatverständnis deutscher Minderheiten im östlichen Europa

Wie viel Heimat braucht der Mensch? So lautete der Titel eines studentischen Essaywettbewerbs, der 2013 von der Deutschen Gesellschaft e. V. (Berlin) ausgeschrieben worden war. 150 Studierende aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Usbekistan setzten sich darin mit dem Heimatverständnis und der Identität der Russlanddeutschen auseinander; die 30 besten Essays wurden 2014 veröffentlicht. Entstanden ist eine denkbar breite Palette an Annäherungsversuchen, in denen nicht nur nach dem „wie viel“, sondern auch nach dem „wo“ und „wieso“ gefragt wurde. mehr...

15. April 2019

Kulturspiegel

Siebenbürgisch-sächsisches Chortreffen in NRW

„Zuvor so lasst uns grüßen von Herzen, was von Herzen singt. Ein Band soll uns umschließen …!“ Einfühlsam begrüßten 126 Sängerinnen und Sänger mit einem Lied von Werner Gneist die vielen Gäste, die ins Kulturhaus Drabenderhöhe gekommen waren. Sie erlebten ein eindrucksvolles Treffen von fünf siebenbürgisch-sächsischen Chören aus Nordrhein-Westfalen, die in ihren Trachten ein harmonisches Bild boten. Für Dirigentin Regine Melzer gab es auf der Bühne keinen Platz, sie stand auf einer Empore davor, um den Taktstock zu schwingen. mehr...

14. April 2019

Interviews und Porträts

"Nicht das Hiersein üben": Dieter Schlesak zum Gedenken

Am 29. März ist der siebenbürgische Schriftsteller, Übersetzer, Publizist, Essayist und Herausgeber Dieter Schlesak im Alter von knapp 85 Jahren im toskanischen Camaiore, seiner Wahlheimat seit viereinhalb Jahrzehnten, aus dem Leben geschieden. Ungeachtet biografischer Debatten, für die historische Forschungen einen geeigneteren Rahmen bieten, sei hier im Spiegel seines Werkes eines Autors gedacht, der zu den bedeutendsten deutschen Sprachkünstlern aus Rumänien zählt und vielfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Andreas-Gryphius-Preis (1980), dem Nikolaus-Lenau-Preis (1993), der Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2001), dem Umberto-Saba-Preis (2006), dem Maria-Ensle-Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg (2007) und der Ehrendoktorwürde der Universität Bukarest (2005). mehr...

29. Dezember 2018

Kulturspiegel

Schauerroman de luxe: „Karpathia“ von Mathias Menegoz

Der Roman „Karpathia“ von Mathias Menegoz ist ein dicker Wälzer. Auf 630 Seiten erzählt der französische Autor die Geschichte des Grafen Alexander Korvanyi und seiner Frau Cara, die nach ihrer Hochzeit aus Wien nach Siebenbürgen auf den jahrzehntelang verwaisten Stammsitz der Korvanyis inmitten der ausgedehnten gräflichen Ländereien, der Korvanya, ziehen. Als einziger männlicher Erbe ist es dem als Hauptmann dienenden Grafen, der „weder eine besondere Neigung noch sonst eine schwärmerische Begeisterung für die Laufbahn und das Leben als Soldat verspürte“, ganz recht, die Hauptstadt zu verlassen und im wahrsten Sinne des Wortes das Weite zu suchen (die Reise in die Korvanya dauert sechzehn Tage) – zumal er sich gerade erst wegen Cara mit einem Rittmeister duelliert hat und dieses Erlebnis hinter sich lassen möchte. mehr...

12. September 2018

Interviews und Porträts

Hochrangiger deutscher Diplomat – engagierter Siebenbürger Sachse: Nachruf auf Herbert Arz von Straussenburg

Geht man die informativen Register der wertvollen, vom Münchener Institut für Zeitgeschichte herausgegebenen Quellenedition „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ durch, lässt sich auch die Karriere des Diplomaten Herbert Arz von Straussenburg erschließen und nachvollziehen, der am 4. August 2018 in Sankt Augustin-Niederberg im Alter von 92 Jahren gestorben ist. mehr...

7. August 2018

Rumänien und Siebenbürgen

Auf den Spuren der Siebenbürger Sachsen

Bukarest – Vom 16. bis 20. Juli organisierte das Departement für Interethnische Beziehungen an der rumänischen Regierung (DRI) eine Journalistenreise für Reporter aus den Minderheitenorganisationen und am Thema interessierte Vertreter aus Printmedien, Radio und TV. Es war die fünfte Reise im Rahmen des Programms „Verschiedenheit und Kulturerbe durch das Prisma der Massenmedien. Erfahrungsaustausch mit Projektpartnern aus dem Donauraum. Nachhaltige lokale Entwicklung durch Kulturtourismus“, diesmal durch das sächsische Siebenbürgen. mehr...

19. Juli 2018

Aus den Kreisgruppen

Kreisverband Nürnberg: Reise nach Pressburg und Linz

Die an der Donau liegende jüngste Hauptstadt Europas, Pressburg/Bratislava, war das Ziel unserer ersten gemeinsamen Reise in diesem Jahr vom 28. April bis 1. Mai. Wir hatten uns sehr kurzfristig dazu entschlossen, umso mehr freuten wir uns, dass dieses Ausflugsziel so schnell große Resonanz fand. mehr...

6. Januar 2018

Kulturspiegel

Film "Hermann Oberth – Flucht von der Erde" erinnert an den Raketenpionier

Denkt man an Raumfahrt, dann bestimmt nicht zuallererst an Mediasch. Schon eher an Huntsville, Alabama (USA), wo 1970 das größte Raumfahrtmuseum der Welt eröffnet wurde. Oder an „Star Trek“, die beliebte US-Serie, die Generationen von Science-Fiction-Fans begeisterte. Tatsächlich sind alle drei mit dem Namen Hermann Oberth verbunden, dem „Vater der Raumfahrt“ aus Siebenbürgen. mehr...

7. August 2017

Kulturspiegel

Studienreise auf den Spuren Brukenthals und des Barocks

In diesem Jahr feiern die habsburgischen Erblande den 300. Geburtstag der Kaiserin Maria Theresia – eine außerordentliche Frau in der Geschichte. Zu ihren engen Mitarbeitern gehörte auch ein evangelischer Siebenbürger Sachse: Samuel Freiherr von Brukenthal (1721–1802). Ihm widmete der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde am 17.-18. Juni 2017 in Hermannstadt eine internationale Fachtagung anlässlich der vor 200 Jahren erfolgten Eröffnung des ersten öffentlichen Museums in Südosteuropa (siehe Bericht in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 9. Juli 2017). Zusätzlich zur Tagung organisierte Konrad Gündisch eine zehntägige Studienreise „Auf den Spuren Samuel von Brukenthals und des Barocks“. mehr...

16. Mai 2017

HOG-Nachrichten

Dokumentationsübersicht des Zenderscher Friedhofs

Das aus Zendersch im Kokeltal stammende Ehepaaar Waltraud und Alfred Gross hat eine aktuelle Dokumentationsübersicht (Gräberkartei) des evangelischen Friedhofs in Zendersch erstellt. Die Idee dazu entstand während einer Reise nach Zendersch, als das Ehepaar feststellte, dass die jüngere Generation zunehmend Schwierigkeiten hat, die Gräber der eigenen Großeltern und anderer Vorfahren auf dem Friedhof zu finden. mehr...