Ergebnisse zum Suchbegriff „Rumaenien Frankfurt“
Artikel
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Leserbrief: Einigkeit macht stark
Persönlicher Rückblick eines Landsmannes auf 50 Jahre in Deutschland mehr...
Richard Wagner – ein hervorragender Dichter, Schriftsteller und unbeugsamer Intellektueller ist von uns gegangen
Am 14. März 2023 verstarb Richard Wagner in einem Seniorenpflegeheim in Berlin. Die Optimistischen und Gläubigen unter uns werden sagen: „Der Himmel hat ihn aufgenommen oder möge ihn aufnehmen“, die Vorsichtigeren werden denken, er ist auf dem langen Weg „ins Jenseits des Nichts“. Denn wer so viele kluge Gedanken und eindrucksvolle Zeilen, so viele gewichtige literarische und essayistische Werke hinterlassen hat wie er, verschwindet nicht so rasch, sondern bleibt sicherlich noch lange unter uns, in unserer Gedankenwelt, in unseren Erinnerungen, in den Bibliotheken der ganzen Welt. mehr...
Turbulent und schön: Alexandru Bulucz war Gast des Lyrik-Abends in der Romanfabrik Frankfurt am Main
Der Gast des Lyrik-Abends in der Romanfabrik Frankfurt, Alexandru Bulucz, 1987 in Karlsburg (Alba Iulia) geboren, kam mit 13 Jahren nach Deutschland. Hier besuchte er die Schule in Bad Soden-Allendorf und studierte in Frankfurt Germanistik und Komparatistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. mehr...
Ausschreibung: Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2023
Die literarische Auszeichnung wird für 2023 zum vierten Mal in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben Gedichte, bei denen eine kreative Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen lyrischen Werk des Namensgebers Rolf Bossert (16. Dezember 1952, Reschitza – 17. Februar 1986, Frankfurt a. M.) erkennbar sein soll. mehr...
Architekt und Stratege der rumäniendeutschen Literatur: In Berlin starb der Literaturkritiker und Übersetzer Gerhardt Csejka
Ein umsichtiger Architekt und visionärer Stratege der deutschen Literatur Rumäniens ist tot – ein Großer des mühevollen und bewegt-bewegenden deutschsprachigen Literaturrandes weilt nicht mehr unter uns. Der Literaturkritiker und -theoretiker, der Redakteur und Übersetzer Gerhardt Csejka hat über Jahrzehnte Maßstäbe gesetzt. Für mich bleibt er zuvorderst der Architekt und Stratege dessen, was wir im deutschsprachigen Literaturdiskurs Rumäniens über viele Jahre – oft verschwörerisch raunend, zunehmend selbstbewusst – rumäniendeutsche Literatur genannt haben. mehr...
Engagierte Chorleiterin und Buchautorin in Nürnberg: Angelika Meltzer wird 70
Man mag es nicht wirklich glauben: Angelika Meltzer, diese aktive, kompetente, feinfühlige, aus dem Gemeinschaftsleben unseres Kreisverbandes Nürnberg während der letzten Jahre nicht wegzudenkende, vielschichtig aktive Siebenbürger Sächsin, ist 70. Wenn dem so ist, sollte man auch zurückblicken und festhalten, was sie in diesen 70 Jahren wesentlich formte und auch heute trägt. Denn ihre etwas verschlungene Biografie fördert einige unerwartete Facetten zutage. mehr...
Sommerschule als Startschuss für weitere Zusammenarbeit
Von 18. bis 27. Juli fand an der Trappolder Kirchenburg unter dem Titel „Apold Heritage Lab“ eine Sommerschule (Summer School) für Fachleute und angehende Spezialisten im Bereich der Denkmalpflege statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen aus Rumänien und Deutschland und sind Studierende im Bereich Architektur und Denkmalpflege. In den zehn Tagen ergaben sich spannende Perspektiven für weitere Kooperationen. mehr...
Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2022
Reschitza – Bastian Kienitz aus Mainz ist der Gewinner des Rolf-Bossert-Gedächtnispreises 2022. Zusätzlich wurde erstmals auch ein Sonderpreis des Deutschsprachigen Wirtschaftsklubs „Banat“ aus Temeswar verliehen, der an Robert Klages aus Berlin geht. mehr...
„Schneeflocke im Knopfloch“: Zweiter Gedichtband von Martin Szegedi
Martin Szegedi wurde 1953 in Karlsburg geboren und kam 1984 nach Deutschland, wo er bis zu seiner Verrentung 2015 als Elektriker im Maschinenbau tätig war. Gedichte schreibt er seit seinem 11. Lebensjahr, einige wurden in Rumänien veröffentlicht. mehr...
erlebnisse steigen wie papierdrachen auf: Richard Wagner zum Siebzigsten / „Lebendige Worte“ (XXX)
Richard Wagner wurde am 10. April 1952 in Lowrin im Banat (Rumänien) geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Wagner war Mitgründer und Mitglied der Aktionsgruppe Banat (1972-1975), zu der unter anderen Gerhard Ortinau, Rolf Bossert, William Totok, Johann Lippet, Anton Sterbling, Albert Bohn, Werner Kremm und Ernest Wichner gehörten und der Herta Müller, Balthasar Waitz, Horst Samson und Helmuth Frauendorfer nahestanden. Die „Aktionsgruppe Banat“, eine literarisch-politische Vereinigung junger deutscher Autoren, hatte es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine zeitgemäße, westlich orientierte Literatur zu schreiben und gleichzeitig für eine kritische Öffentlichkeit im realsozialistischen Rumänien zu plädieren. Nach der Zerschlagung der Gruppe durch den Geheimdienst Securitate im Herbst 1975 kam es wiederholt zur Einschränkung der Publikationsmöglichkeiten. Wagner verlor 1983 seinen Job als Redakteur bei der Karpatenrundschau. Nach der Protestaktion 1984, die unter der Schlagzeile „Brief an die Macht“ bekannt wurde, bedrohte die Securitate den Sprecher der Gruppe, Horst Samson, und später auch Johann Lippet. Im März 1987 verließen Wagner, Müller und Samson Rumänien, im Sommer folgten Totok und Lippet, im Herbst Frauendorfer. Richard Wagner und seine damalige Ehefrau Herta Müller ließen sich in Berlin nieder. mehr...






