Ergebnisse zum Suchbegriff „Rumaenische Gemeinschaft“
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Otto Schily: "Europa sollte etwas vom Geist der Toleranz der Siebenbürger aufnehmen"
Als anderswo blutige Religionskriege geführt wurden, praktizierten die Siebenbürger Sachsen mustergültige religiöse Toleranz und gegenseitigen Respekt. Dies erklärte Bundesinnenminister Otto Schily am 19. Mai beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Die Europäische Union werde „hoffentlich auch etwas von dem Geist der Toleranz der Siebenbürger Sachsen aufnehmen“, sagte Schily. Er würdigte die „großartige Integrationsleistung“ der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und sicherte ihnen weitere Unterstützung zu. Der SPD-Politiker will sich dafür einsetzen, dass Hermannstadt und Dinkelsbühl zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt werden. mehr...
Deutsche in Rumänien: Identitätsprobleme offen angesprochen
Die Identitäts- und anderen Probleme des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) hat der neue Vorsitzende Klaus Johannis offen beim Namen genannt. Auf der Vertreterversammlung am 6. April sprach sich der Hermannstädter Bürgermeister für einen engeren Kontakt des Landesforums zur Basis, eine Fortsetzung der Förderung für die Bereiche Schule und Kultur sowie eine weltweite Zusammenarbeit der Siebenbürger Sachsen aus. mehr...
Deutsche Schule in Bukarest begeht Jubiläum
Mitte Mai dieses Jahres feiert die Deutsche Schule in Bukarest ihr 250-jähriges Jubiläum. Aus Anlass des allerdings nicht genau dokumentierten Schuljubiläums geht Herbert H. Hoffmann auf die wechselhafte Geschichte eines mustergültigen Unterrichtswesens ein. mehr...
Bukarest geht auf Landsmannschaften zu
Beim Ausbau seiner Beziehungen zu Deutschland will Rumänien auch die Verbindungen zu den Landsmannschaften der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben erheblich verbessern. Dies erklärte der rumänische Informationsminister Vasile Dâncu am 24. März bei Gesprächen in der Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in München, zu denen Vertreter des Bayerischen Sozialministeriums sowie der Landsmannschaften der Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen zusammenkamen. mehr...
Schulbereich im Siebenbürgischen Museum neu gestaltet
Den Siebenbürger Sachsen war die Bildung lebenswichtig und Garant für die Bewahrung ihrer kulturellen Eigenart. Im neu gestalteten Themenbereich „Schule und Kindheit“ des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim am Neckar wird diese Grundaussage im Zusammenspiel von aussagekräftigen Exponaten, erläuternden Texten und suggestiver Didaktik verdeutlicht. mehr...
Bürgerliches Engagement für Gundelsheim
Stiftung Siebenbürgische Bibliothek in Gundelsheim am Neckar erhält bedeutsames Vermächtnis von Johanna und Dr. Arnold Weingärtner. Es ist ein Musterbeispiel, wie für die Zukunft des kulturellen Erbes der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft vorgesorgt werden kann. Den mühsam aufgebauten Beständen der Siebenbürgischen Bibliothek und des Archivs kommt dabei eine einmalige Bedeutung zu. mehr...
"Dracula-Park" bei Schäßburg?
Eine Arbeitsgruppe der Heimatortsgemeinschaft Schäßburg hat die illusorischen Voraussetzungen des geplanten Freizeitparks zum Thema „Dracula“ auf der Breite bei Schäßburg untersucht. mehr...
Vom Ethnischen zum Milieuspezifischen
Dissertation über konfessionsverschiedene Ehen mit besonderer Berücksichtigung der evangelisch-orthodoxen Ehen in Siebenbürgen. Interview mit dem Autor Stefan Cosoroaba, Stadtpfarrer in Heltau und Dozent für praktische Theologie des Protestantisch-Theologischen Instituts in Hermannstadt. mehr...
Stefan Cosoroaba
Dissertation über konfessionsverschiedene Ehen mit besonderer Berücksichtigung der evangelisch-orthodoxen Ehen in Siebenbürgen. Interview mit dem Autor Stefan Cosoroaba, Stadtpfarrer in Heltau und Dozent für praktische Theologie des Protestantisch-Theologischen Instituts in Hermannstadt. "Zwischen Kirchen und Kulturen" bewegt sich die Dissertation, für die der Heltauer Stadtpfarrer, Stefan Cosoroaba, Mitte Februar den Doktortitel des Protestantisch-Theologischen Instituts von Klausenburg erhielt. Doch schon im Untertitel seiner Arbeit - unter Beratung von Bischof D. Dr. Christoph Klein und Prof. D. Dr. Paul Philippi - präzisiert der Dozent für praktische Theologie und seit kurzem auch Prodekan des Hermannstädter Instituts das Thema: Die konfessionsverschiedene Ehe mit besonderer Berücksichtigung der evangelisch-orthodoxen Ehen rückt so in den Mittelpunkt, wird aber dann noch vom Autor drittens in den Kontext der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien versetzt. "Mischehen" nennt man landläufig diese Partnerschaften und als solche sind sie nicht nur bekannt, sondern seit etwa 1980 auch dominant unter den Trauungen der evangelischen Kirche. Darüber unterhielt sich unser Hermannstädter Mitarbeiter, Martin Ohnweiler, mit Pfarrer Stefan Cosoroaba, der von Broos bis Heltau bereits ab 1986 zahlreiche Gemeinden Siebenbürgens seelsorgerisch betreute. mehr...
Balkan - lehrreiche Substanz für Europa
Bei einem Balkan-Rundtisch in Bukarest wurden Mitte Dezember unter dem Motto „Unsere merkwürdigen Städte“ Gemeinsamkeiten einer urbanen Kultur in den Balkanstaaten auf architektonischer, sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ebene erörtert. mehr...